Rückkehr oder Jobsuche: Ukrainerinnen im Aargau vor schwierigen Entscheidungen

24.05.2022 14:37:00

«Ich will zurück zu meinem Freund, er kann das Land nicht verlassen»: Geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer stehen vor ungewisser Zukunft #aargauerzeitung #aargau #ukraine

Aargauerzeitung, Aargau

«Ich will zurück zu meinem Freund, er kann das Land nicht verlassen»: Geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer stehen vor ungewisser Zukunft aargauerzeitung aargau ukraine

Die ukrainische Diaspora im Aargau ist, wenn es um eine allfällige Rückkehr in ihr Land geht, zweigeteilt. Gerade diejenigen Menschen, die aus der unterdessen vollständig ukrainisch kontrollierten Hauptstadt Kiew geflüchtet sind, überlegen sich eine Rückkehr. Andere wiederum haben hier bereits eine Stelle angetreten.

23.05.2022Adelina Sys stellt gegenwärtig Überlegungen an, nach Kiew zurückzukehren. Denn sie hatte bis zur russischen Invasion am 24. Februar ihr eigenes Yoga-Studio in der ukrainischen Hauptstadt. «Es ist jetzt sicherer, da keine russischen Soldaten mehr in der Region sind», sagt sie. Und das trotz der Tatsache, dass die russische Luftwaffe die Region Kiew weiterhin bombardiert.

Ein Beitrag geteilt von"АХІМСА" ЙОГА Виноградар Київ (@ahimsastudioyoga)«Ich will zurück nach Kiew, denn mein Freund ist dort, er darf das Land nicht verlassen und der Krieg könnte noch lange weitergehen», sagt Adelina Sys. Und: «Wegen des Krieges war ich gezwungen, mein kürzlich vergrössertes Yoga-Studio wieder in einen kleineren Raum zu zügeln, diesen möchte ich nicht auch noch verlieren». Die Rückkehr nach Kiew sei aber keine einfache Entscheidung und sie zögere noch immer.

Weiterlesen: AargauerZeitung »

Ennetbaden AG: Töfffahrer durchbricht Strassensperre und flüchtet vor PolizeiIn Ennetbaden fiel in der Nacht auf Montag ein Töfffahrer durch seine aggressive Fahrweise auf. Als ihn die Polizei sichtete, flüchtete er «halsbrecherisch».

Preisvergleich Gas: So viel teurer wurde es im AargauIn rund der Hälfte der Aargau er Gemeinden spielt Gas in der Energieversorgung eine grössere Rolle. Wie sich die Preise je nach Region unterscheiden, wo es wie viel teurer wurde – und woher die Unterschiede rühren.

Ab 2023 zahlt die Stadt Luzern abstimmen per Post | zentralplusBei einem beträchtlichen Teil der Luzernerinnen landet das Abstimmungscouvert ungeöffnet im Abfall oder Altpapier. Um dies zu ändern, spendiert die Stadt Luzern ab 2023 die Briefmarke. stadtluzern diestadtpartei Gruene_LU

10 Fragen zur Super League - Meister, Europacup oder Abstieg: Wie schneiden Sie im Quiz ab?Die SuperLeague-Saison 2021/22 ist passé. Wie viel ist bei dir hängengeblieben? Finde es im Quiz heraus. SL srfsport srffussball fussball

WEF Davos: News und Reaktionen im LivetickerTausende von Teilnehmenden und deren Entourage treffen nach und nach in Davos ein. Am heutigen Montag geht's dann offiziell los. Hier erfahren Sie bereits im Vorfeld alles Wichtige zum WEF.

Wenn plötzlich tausende Franken fehlen: Das passierte zuletzt einigen AKB-Kunden.Derzeit rolle eine Cyberangriffswelle über den Bankenplatz Schweiz, so die AKB auf Anfrage. In einzelnen Fällen wurde Kunden Geld entwendet.

Unwetter in der Schweiz: Das waren die heftigsten Gewitter 23./ 2 Laut der Kantonspolizei Aargau fiel in Ennetbaden in der Nacht ein Töfffahrer durch seine aggressive Fahrweise auf.Mark Walther und Stefan Trachsel Jetzt kommentieren.Du machst das Unmögliche möglich Zugriff auf alle Inhalte von zentralplus Reiche Deine Ideen ein und bestimme monatlich mit, über welches Thema wir einen Artikel verfassen Bewerten von Nutzerkommentaren Täglicher und / oder wöchentlicher Newsletter Du kannst an einer Redaktionssitzung teilnehmen Du machst das Unmögliche möglich Du wirst klüger und noch glücklicher (sicher) Du machst uns sehr glücklich CHF.

05.2022 Adelina Sys stellt gegenwärtig Überlegungen an, nach Kiew zurückzukehren. Eine Patrouille der Stadtpolizei Baden sichtete den Töfffahrer wenig später und wollte ihn anhalten. Denn sie hatte bis zur russischen Invasion am 24. Februar ihr eigenes Yoga-Studio in der ukrainischen Hauptstadt. google maps In Ennetbaden fiel in der Nacht auf Montag ein Töfffahrer durch übersetzte Geschwindigkeit und Motorengeheul auf. «Es ist jetzt sicherer, da keine russischen Soldaten mehr in der Region sind», sagt sie.

Und das trotz der Tatsache, dass die russische Luftwaffe die Region Kiew weiterhin bombardiert. Eine Patrouille der Stadtpolizei Baden sichtete den Töfffahrer wenig später und wollte ihn anhalten. Ein Beitrag geteilt von"АХІМСА" ЙОГА Виноградар Київ (@ahimsastudioyoga) «Ich will zurück nach Kiew, denn mein Freund ist dort, er darf das Land nicht verlassen und der Krieg könnte noch lange weitergehen», sagt Adelina Sys. Und: «Wegen des Krieges war ich gezwungen, mein kürzlich vergrössertes Yoga-Studio wieder in einen kleineren Raum zu zügeln, diesen möchte ich nicht auch noch verlieren». Gefolgt von der Patrouille, flüchtete er «halsbrecherisch» und mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Untersiggenthal und von dort weiter bis nach Döttingen. Die Rückkehr nach Kiew sei aber keine einfache Entscheidung und sie zögere noch immer. . Zudem hatte eine Patrouille der Grenzwache bei Siggenthal Station eine Strassensperre errichtet.

.. Mit Glück stürzte er nicht und verschwand wenig später ausser Sicht. andere wollen in der Schweiz bleiben Die Mutter von Adelina Sys, Svitlana Sys und der kleine Bruder Illia Sys, wollen weiterhin in der Schweiz bleiben. Gerade fuhr die Familie nach Basel, um Illia zu registrieren. Dieser trug eine schwarze Lederjacke und blaue Jeans. Und auch weitere aus der Ukraine geflüchtete Menschen, welche die AZ vor einiger Zeit getroffen hat, wollen hier im Aargau bleiben.

So auch Oleksii Piliahin (43), der am südlichen Stadtrand von Kiew zusammen mit einem Geschäftspartner eine Firma für die Herstellung, den Verkauf und die Reparatur von Lackiermaschinen betreibt. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern kam er am 7. März in Küttigen an. Unterdessen ist auch seine Mutter in der Schweiz angekommen. Von Anfang an sagte er: «Mir ist es wichtig, hier arbeiten zu können.

» Und mittlerweile hat er eine 40-Prozent-Stelle in einem Restaurant in Aarau bekommen. Gerade mit Kindern ist es momentan, aufgrund der fehlenden Infrastruktur wie zerstörten Schulen, fast unmöglich in der Ukraine normal leben zu können. Pablo Gianinazzi / Keystone Auch die in Seengen untergekommene Oleksandra Guzenko (35) aus dem ostukrainischen Charkiw, plant, für eine längere Zeit hierzubleiben. Momentan sucht sie eine Anstellung als Sales- oder Projektassistentin in der Schweiz. Sie sagt, dass es momentan nicht möglich sei, in die Ukraine zurückzukehren, egal in welche Region und insbesondere dann nicht, wenn man Kinder habe.

Die 28-jährige Maria Mykhailenko indes, arbeitete bis zum Beginn der russischen Invasion als selbstständige Fotografin in Kiew. Nun tut sie dasselbe in der Schweiz. Unter anderem erfüllt sie Aufträge für eine Firma in Zürich. Auf ihre Pläne angesprochen sagt sie, dass sie im Moment plane, hier zu bleiben. Denn: «Als Fotografin habe ich in Kiew momentan kaum Arbeit.

Und wie lange der Krieg weitergeht weiss ich auch nicht. Ich kann darum gar nicht vorausplanen.» Maria Mykhailenko (28) arbeitete schon in Kiew als selbstständige Fotografin. Nun tut sie dasselbe in der Schweiz, unter anderem in Zürich. Hans-Caspar Kellenberger Mykhailenkos Eltern sind unterdessen bereits nach Kiew zurückgekehrt.

Am vergangenen Montag haben sie den Aargau und die Schweiz verlassen. Auch haben die Eltern nach den Wohnungen von Mykhailenko und ihrer Schwester in Kiew geschaut. Insgesamt ist die Ohnmacht der ukrainischen Diaspora im Aargau weiterhin gross, denn sie wissen nicht, wie es bereits in der nächsten Woche in ihrer Heimat aussehen könnte. Mehr zum Thema: .