Rodrigo Duterte, der asiatische Trump, lässt Corona-Sünder niederknüppeln

Der «Trump» der Philippinen: Rodrigo Duterte lässt Corona-Sünder niederknüppeln

26.01.2021 03:52:00

Der «Trump» der Philippinen: Rodrigo Duterte lässt Corona-Sünder niederknüppeln

Seit vier Jahren herrscht der philippinische Diktator mit eiserner Hand. Drogendealern und Strassenkindern schickt er Todesschwadronen auf den Hals. Und wer sich den Corona-Auflagen widersetzt, wird mit dem Rohrstock geprügelt.

Xinhua / eyevine / laif1/10Auf den Philippinen wurden, laut offiziellen Angaben, über 8000 Menschen im blutigen Drogenkrieg erschossen, den der Diktator und seine Todesschwadronen führen.Getty Images2/10Sonya Gregorio und ihr Sohn Frank Gregorio wurden kurz vor Weihnachten Opfer von Dutertes Polizeigewalt. Ihr Tod löste eine Welle der Empörung aus, weil der Täter bislang ungestraft davonkam.

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Getty Images3/10Trauernde verabschieden sich von Sonya Gregorio (†52) und ihrem Sohn Frank (†25) am 27. Dezember 2020 in Paniqui auf den Philippinen. Die beiden wurden kurz vor Weihnachten von einem Polizisten nach einem Streit erschossen.keystone-sda.ch

9/10Studenten protestieren in Manila am 19. Januar 2021 gegen die Auflösung eines Vertrags, der den philippinischen Sicherheitskräften den Zutritt zum Campus nur mit Genehmigung der Universität erlaubt. Duterte aber will freien Zugang haben, um linke Studenten zu verfolgen. headtopics.com

imago images/Russian Look10/10Rodrigo Duterte (75) nannte Papst Franziskus (84) während seines Besuchs 2016 in Manila einen «Hurensohn», weil er für Staus in der Metropole sorgte.Er gilt als Trump Südostasiens. Rodrigo Duterte (75) reisst hässliche Witze über schöne Frauen, umarmt und küsst gern die philippinische Flagge. Er präsentiert sich als ruppiger Macho-Populist mit dem Herzen auf der Zunge. Doch der Präsident der Philippinen bekämpft auch gern kritische Medien und Widersacher, ausserdem ist er ein Verfechter der Todesstrafe.

Rodrigo Duterte, von seinen Anhängern auch «Rody» oder «Vater Digong» genannt, schockiert die Welt vor allem aber mit einem grausamen Krieg gegen die Drogenszene in seinem Inselreich. In den vier Jahren seiner Präsidentschaft töteten Todesschwadronen offiziellen Angaben zufolge über 8000 Kleinkriminelle und Junkies.

Menschenrechtsorganisationen gehen von dreimal mehr Opfern aus, darunter unzählige Strassenkinder. Und: Während der Pandemie hätten die improvisierten Massenhinrichtungen so richtig Fahrt aufgenommen. Die Täter kommen meist straffrei davon.

Jagd auf die Armen, die sich keinen Lockdown leisten könnenNicht nur Kleinkriminelle werden erbarmungslos gejagt, auch Corona-Sünder. Wer sich nicht an Ausgangssperren hält, wird hart bestraft. «Schiesst sie tot», hatte Rodrigo Duterte den Ordnungshütern schon Anfang April 2020 mit auf den Weg gegeben. Später lässt der Herrscher kaum mehr Milde walten. Meist bettelarme Menschen, die im Lockdown zu verhungern drohen und heimlich das Haus verlassen, werden mit ein Meter langen Rohrstöcken niedergeknüppelt, in den Knast geworfen oder in Hundekäfige gesperrt. headtopics.com

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Brutalität gehört zum erklärten Regierungskonzept. Daraus hat Rodrigo Duterte nie einen Hehl gemacht. Seine harte Hand kommt gut an beim Volk. Der studierte Rechtsanwalt sticht am 30. Juni 2016 mit 39 Prozent der Wahlstimmen seine fünf Gegenkandidaten aus und wird Präsident des 109-Millionen-Volks. Heute kann er auf die Unterstützung von 91 Prozent der Bevölkerung zählen. Er gibt sich anti-amerikanisch und flirtet lieber mit Putin und Xi Jinping.

Er nannte den Papst «Hurensohn»«Duterte schafft es, sich als ganz gewöhnlichen Filipino darzustellen», sagt Politexperte Tony La Vina (61) in der Zeitschrift «Globe». Menschenrechte seien den Filipinos nicht wichtig, wenn es um die Bekämpfung von Verbrechen geht, so La Vina weiter.

Duterte verzeiht man seine derbe Stammtisch-Sprache. So durfte der Diktator sowohl den Papst als auch den Ex-US-Präsidenten Barack Obama «einen Hurensohn» nennen. Und als Duterte witzelte, er wäre bei der Gruppenvergewaltigung einer hübschen australischen Missionarin 1989 in Davao City gern dabei gewesen, kam der Protest einzig aus dem Ausland.

Immerhin: Der achtmonatige Lockdown wirkt. Die offiziellen Corona-Zahlen sind niedrig und vergleichbar mit jenen der Schweiz. Die Wirtschaft aber leidet. Die Inflationsrate schiesst in die Höhe, der Peso verliert an Wert, und die Preise von Grundnahrungsmitteln wie Reis und Zucker stiegen bislang um zehn Prozent an. Trotz allem fühlen sich die vielen Duterte-Anhänger wegen seiner brutalen «Law and Order»-Politik sicher. headtopics.com

Schon die Eltern waren PolitikerAuch der familiäre Background von Rodrigo Duterte passt. Schon seine Eltern waren Politiker. Der Vater war Gouverneur, die Mutter Oppositionsführerin. Über zwei Jahrzehnte war Duterte Bürgermeister in seiner Heimatstadt Davao City im Osten der Insel Mindanao. Drei seiner vier Kinder bekleiden politische Ämter. Dutertes erste Ehefrau, die deutsch-amerikanisch stämmige Elizabeth Zimmerman (72), kandidierte für das Bürgermeisteramt, das schliesslich die gemeinsame Tochter Sara Duterte Carpio (42) nach der Präsidentschaftswahl übernahm.

Schon als Bürgermeister ging Rodrigo Duterte mit Killerkommandos gegen die Drogenszene und Strassenkinder vor. Doch er trumpfte auch als Macher auf. So setzte er 2012 eine Anti-Diskriminierungsverordnung für Homosexuelle und Transgender, ethnische Minderheiten und Behinderte durch. Duterte führte in Davao City die zentrale Notrufnummer 911 ein, zudem Tempolimits und die Gurtpflicht, eine Ausgangssperre für Jugendliche – und in weiten Teilen auch ein Rauchverbot.

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Selbst war «Vater Digong» weniger tugendhaft. Alkohol und Zigaretten haben den Diktator über Jahre geschwächt. Er erklärte, dass er möglicherweise aus gesundheitlichen Problem zurücktreten müsse. Das Gerücht, er leide an Krebs, wurde jedoch nie bestätigt. Sollte er k. o. gehen, steht ein Nachfolger jedenfalls in den Startlöchern: Ex-Boxweltmeister und Rechtsextremist Emmanuel «Manny» Pacquiao (42). Rodrigo Duterte hat den Hardliner bereits zum Vorsitzenden der regierenden PDP-Laban-Partei ernannt.

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Wie betitelt dann der Blick Politiker wie Sommaruga oder Berset ? linkspopulistisches Drecksblatt 🤮🤮 Öhm , hat Trump Corona-Sünder niederkrüppeln lassen?! Trifft wohl eher auch Mutti Merkel uvm. zu. 🤦🏻‍♂️ Schon bisschen Hirnrissig der vergleich🙄 Trump wurde von euch doch immer kritisiert wegen zu lascher Corona Maßnahmen..

Myrte Müller sollte sich so schnell wie möglich einen neuen Job suchen. DU30 ist der beste President den die Philippinas je hatten,Blick hat keine Ahnung von den Pinas! Oder auch passender: der asiatische Merkel 70jährige Frau in Handschellen abgeführt. So panisch, wie er Coronamassnahmen befiehlt, wäre er da nicht eher der asiatiasche Berset?

Ich verachte den Menschen der diese headline geschrieben hat. Und Deutschland will Corona-Sünder in KZ Lager sperren. Was ist schlimmer? „Blick“ halt. Das versteht sich von selbst. 👎 Trump hätte wohl kaum Coronaskeptiker niedergeknüpelt, denn er ist selber einer. Der Vergleich ist also Schwachsinn. Was für ein dummer, falscher und überhaupt nicht der Realität entsprechender Artikel! Schämt Euch, so einen Schwachsinn zu schreiben! Duterte geniesst im Land von der grossen Mehrheit Anerkennung und das Volk ist froh, dass etwas gegen die Drogen, Korruption ... getan wird!

Genau! Aber dieses impf- und Corona Chaos haben wir nicht in den Philippinen. Duterte tritt zudem nächstes Jahr ab und versucht alles, beliebt zu bleiben. Das mit dem Knüppeln sind Einzelfälle bei 110 Millionen Einwohnern! Also am Boden der Tatsachen und Realität bleiben! Duterte gelangte vor Trump ins Amt.

Na, schon Ersatz für Trump gefunden ? Was söll de hirnrissige verglich der händ en völlige schade... 🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️