Revenge Porn: «Lehrer, Arbeitgeber, jeder kann das Nacktbild sehen»

14.06.2022 21:30:00

«Eine Frau wird abgestempelt und herabgesetzt»: Ständerat für Rachepornographie-Verbot – Fachleute würden noch weitergehen.

«Eine Frau wird abgestempelt und herabgesetzt»: Ständerat für Rachepornographie-Verbot – Fachleute würden noch weitergehen.

Der Ständerat will Rachepornographie per Strafgesetz verbieten. Fachorganisationen begrüssen den Entscheid – und möchten gar noch weiter gehen.

20 MinutenCorina Elmer, Geschäftsleiterin der Frauenberatung sexuelle Gewalt, begrüsst den Entscheid grundsätzlich. Sie würde aber noch weitergehen und auch Cybermobbing, Stalking und Sexting verbieten.Die Beziehung geht in die Brüche, der Ex-Freund ist traurig, verletzt und wütend - er will sich rächen. Deswegen verschickt er Oben-ohne-Bilder, die sie ihm im Vertrauen geschickt hatte. Erst an Kollegen, dann lädt er sie auf Porno-Plattformen hoch.

Corina Elmer, Geschäftsleiterin der Frauenberatung sexuelle Gewalt, einer vom Kanton Zürich anerkannten Opferberatungsstelle, ist immer wieder mit Fällen von Rachepornographie konfrontiert. «Tendenz steigend». Für die Opfer bedeute das nicht nur eine massive Verletzung ihrer Intimsphäre, sondern auch ein totaler Kontrollverlust und Rufschädigung. «Die betroffene Frau wird gestempelt und öffentlich herabgesetzt.»

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Warum ist diester Artikel nicht in gendergerechter Sprache verfasst? Frauen werden pauschal als Opfer von Männern typisiert. Was schlicht und einfach einseitig und falsch ist. Und natürlich ist hier Gleichberechtigung nicht angebracht. Wir suchen uns das sorgfältig aus, denn so funktioniert das. Frauen die solche Bilder von sich machen lassen, auch für private Zwecke, sind pervers.