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Die Republikaner Säubern İhre Parteiführung, International

Republikaner verstossen Trump-Kritikerin Cheney aus Spitzenamt

Für Kritiker des Ex-Präsidenten Trump hat es in der Führung der Republikanischen Partei der USA keinen Platz mehr. Die Abgeordnete Liz Cheney, die Trump für einen gefährlichen Lügner hält, ist das bisher prominenteste Opfer der Säuberung.

12.05.2021 20:34:00

Für Kritiker des Ex-Präsidenten Donald Trump hat es in der Führung der Republikanischen Partei der USA keinen Platz mehr. Die Abgeordnete Liz Cheney, die Trump für einen gefährlichen Lügner hält, ist das bisher prominenteste Opfer der Säuberung.

Für Kritiker des Ex-Präsidenten Trump hat es in der Führung der Republikanischen Partei der USA keinen Platz mehr. Die Abgeordnete Liz Cheney, die Trump für einen gefährlichen Lügner hält, ist das bisher prominenteste Opfer der Säuberung.

J. Scott Applewhite / APDie 54 Jahre alte Kongressabgeordnete Liz Cheney hätte vor einigen Jahren noch als Urgestein der Republikanischen Partei gegolten. Die Tochter des einflussreichen früheren Vizepräsidenten Dick Cheney war in den Augen vieler Beobachter zu Höherem bestimmt. Doch am Mittwochmorgen machten ihre Parteikollegen und -kolleginnen im Repräsentantenhaus kurzen Prozess mit ihr. In einer Abstimmung ohne Auszählung der Voten wurde sie aus dem dritthöchsten Amt in der Parteiführung der grossen Kongresskammer verstossen. Ihr Vergehen: Sie hält den früheren Präsidenten Donald Trump für einen verantwortungslosen Lügner, der nicht nur die Partei, sondern auch das Land in den Abgrund zu reissen droht.

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Keine Zeit für RichtungskämpfeDer Vorsitzende der republikanischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, hat damit eine der prominentesten Kritikerinnen Trumps kaltgestellt. Er hofft, nun zur Tagesordnung übergehen zu können. Für ihn als Anführer der Minderheitspartei heisst das in erster Linie, aus allen Rohren gegen Präsident Joe Biden und die Mehrheitspartei im Kongress, die Demokraten, zu feuern. In einem Jahr ist der Wahlkampf für den Kongress schon wieder in vollem Gang. Es gilt, keine Zeit mit Richtungskämpfen zu verlieren. Also muss gesäubert werden.

McCarthy ist, wie viele andere prominente Republikaner, zur Überzeugung gelangt, dass seine Partei im nächsten Jahr nur dann eine Chance auf eine Mehrheit hat, wenn sie geeint und mit der Unterstützung Trumps auftritt. Nur so, lautet die These, lassen sich Trumps überzeugte Anhänger bei der Stange halten, und ohne diese wird es auf keinen Fall reichen. headtopics.com

Umfragen geben McCarthy RechtDas ist eine Wette mit hohem Einsatz, aber vielleicht ist es die einzige, die einigermassen Chancen auf Erfolg hat. Umfrageergebnisse scheinen McCarthy Recht zu geben. Der Kalifornier, der nach früheren kritischen Worten dem Ex-Präsidenten in seinem Exil in Florida wieder bedingungslos huldigt, ist unter Befragten, die sich als Republikaner bezeichnen oder der Partei zuneigen,

durchaus populär. Er kommt auf eine Netto-Zustimmungsrate von 22 Punkten. Der republikanische Minderheitsführer im Senat, Mitch McConnell, wird für sein distanziertes und gespanntes Verhältnis zu Trump mit einer negativen Zustimmungsrate von 15 Punkten bestraft. Und ein weiterer Vergleich, der die Befindlichkeit der Republikanischen Partei im Jahr 2021 darstellt: Die berufsmässige Provokateurin Marjorie Taylor Greene kommt auf ein Plus von 10 Punkten, während die unbeugsame Cheney minus 28 Punkte auf ihr Konto bringt.

Cheney war sich bewusst, dass sie am Mittwochmorgen keine Nachsicht erwarten durfte. Sie hatte am Dienstagabend bereits in einer kämpferischen Rede angekündigt, sie werde auch in Zukunft nicht schweigen. Sie warf den Republikanern vor, sich von der Rechtsstaatlichkeit zu verabschieden und sich stattdessen Trumps Kreuzzug anzuschliessen, der die Demokratie unterhöhlen wolle. Die Lügen zu ignorieren, bedeute, den Lügner zu ermutigen, fuhr sie vor einem zunehmend leeren Sitzungssaal fort – ihre Parteifreunde waren demonstrativ nicht mehr an ihrer Meinung interessiert. Doch Cheney legte am Mittwoch, nach ihrer Säuberung, noch nach. Sie werde ihr Abgeordnetenmandat behalten und sich zur Wiederwahl stellen, kündigte sie an. Und sie werde dafür kämpfen, dass Trump nie mehr auch nur in die Nähe des Oval Office im Weissen Haus komme.

Trump zeigt sich befriedigtDer Angesprochene liess seinerseits eine Erklärung verbreiten, in welcher er Cheney als «verbitterten, schrecklichen Menschen» verhöhnte. Die Abgeordnete verfüge weder über eine Persönlichkeit noch über etwas anderes, das der Partei oder dem Land nützen könnte, erklärte Trump. headtopics.com

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Cheneys Nachfolgerin in der Parteiführung soll die New Yorker Abgeordnete Elise Stefanik werden, die seit Wochen für den Posten lobbyiert und von den beiden ranghöchsten Parteigenossen im Repräsentantenhaus, McCarthy und Steve Scalise, unterstützt wird. Das ist bemerkenswert, weil Stefanik in der Vergangenheit öfters von der Parteilinie abgewichen war, und darum extra versichern musste, sie werde das in Zukunft – wenn sie für das Formulieren der Parteilinie zuständig ist – nicht mehr tun.

Führungstrio von VerweigernDafür legt die 36-jährige Abgeordnete mit tschechischen und italienischen Wurzeln gegenüber Trump unbedingte Loyalität an den Tag. Falls sie das angestrebte Amt auch erhält, würde das Führungstrio der Republikaner im Repräsentantenhaus nur noch aus Politikern bestehen, die sich weigerten, das Resultat der Präsidentenwahl zu akzeptieren. Auch das spricht Bände. Da europäische Politiker gern über den Atlantik schielen, um sich inspirieren zu lassen, darf man gespannt sein, wer auf dem alten Kontinent Trumps Muster kopiert und sich für derart populär hält, dass eine Wahlniederlage kategorisch ausgeschlossen werden kann und im Fall einer Niederlage nur noch Wahlbetrug infrage kommt.

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Demokratie ist tot Freunde es ist unaufhaltbar Wenn nur 10% der republikanischen Wähler Trump verachten und abspringen, wird es in einigen Staaten eng. Wer konstruktive Kritiker ausstoßen will, dem scheint die Realität nicht zu schmecken, sonst hätte er keine Angst & würde nie ausstoßen sondern in Souveränität real zeigen, was an der Kritik falsch sei, wenn dem so ist ....

Wie Trump die Republikaner noch immer dominiert - BlickIm Richtungsstreit der Republikaner ist die Trump-Kritikerin Liz Cheney auf Druck von Donald Trump aus der Fraktionsführung im US-Repräsentantenhaus gedrängt worden. Hat eben Format ... lol ... Schönen Gruss an Nicola Imfeld Da hat sich bestimmt noch anderes abgespielt, ein Ex-Präsident hat politisch gesehen keinen Einfluss mehr.

Hatte Tiffany Trump ein Techtelmechtel mit einem Secret-Service-Agenten?Es wird nie ruhig um die Trump-Familie: Ein Buch, das nun erscheint, sorgt für Aufsehen. Es geht um «unangemessene» Beziehungen zweier Mitglieder der Familie zu Secret-Service-Agenten. Ja und ... hübsches Mädel, voll im Saft der Jugend ... lol ... Blablabla

Wie Trump die Republikaner noch immer dominiert - BlickIm Richtungsstreit der Republikaner ist die Trump-Kritikerin Liz Cheney auf Druck von Donald Trump aus der Fraktionsführung im US-Repräsentantenhaus gedrängt worden. Hat eben Format ... lol ... Schönen Gruss an Nicola Imfeld Da hat sich bestimmt noch anderes abgespielt, ein Ex-Präsident hat politisch gesehen keinen Einfluss mehr.

Analyse zu den USA – Die Republikaner müssen lügen – oder schweigenDer Fall von Liz Cheney zeigt: Donald Trump kontrolliert die Republikaner mit seiner Lüge vom Wahlbetrug. Für die amerikanische Demokratie ist das gefährlich. In Arizona werden die letzten Präsidentschafts Wahlen der frisch ausgewertet. Schon ausgewogen darüber berichtet?

News aus dem US Sport - Atlanta mit weiterem Schritt Richtung PlayoffsAuch dank 10 Punkten und 22 Rebounds von CapelaClint: Die Atlanta Hawks machen in ihrem viertletzten Spiel der Regular Season einen weiteren Schritt Richtung direkte NBA-Playoff-Qualifikation.