Rekordumsätze am Black Friday – Der Vorsatz: Weniger kaufen – die Realität: Angst, ein Schnäppchen zu verpassen

Am Black Friday kollidieren gute Vorsätze hart mit dem unbändigen Willen zum Konsum. (Abo)

26.11.2020 19:59:00

Am Black Friday kollidieren gute Vorsätze hart mit dem unbändigen Willen zum Konsum. (Abo)

Konsumentinnen und Konsumenten wollen eigentlich nachhaltiger und lokaler einkaufen. Das passt schlecht zur Rabattschlacht des Black Friday.

Publiziert heute um 13:50 Uhr10 Kommentare10Rabatte, Rabatte, Rabatte: Der Black Friday ist ein beliebter Tag bei Schnäppchenjägern. Mit Nachhaltigkeit hat er wenig zu tun.Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)Die Rabattschlacht geht weiter: Nach dem Singles Day am 11. November wird der kommende Freitag zum Fest für Schnäppchenjäger: Seit 2015 ist Black Friday in der Schweiz das umsatzstärkste Shoppingevent. Und Rabatte bieten viele Detailhändler nicht bloss an diesem einen Tag, sondern schon in der gesamten Woche davor.

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Manor, Migros, Coop, Ochsner Sport, Globus, Media Markt oder die Jumbo-Baumärkte: Kaum ein Detailhändler kann sich der Rabattschlacht entziehen. Auch in diesem Jahr rechnen Experten wieder mit Rekordumsätzen. Das Onlineportal Blackfridaydeals etwa schätzt einen Umsatz von 500 Millionen Franken für den gesamten Schweizer Handel, Lebensmittel ausgenommen. Im letzten Jahr waren es noch geschätzte 450 Millionen.

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