Rekordjahr für Lieferdienste – Welches Essen sich Schweizer am liebsten liefern lassen

Wegen Homeoffice, Lockdown und geschlossenen Restaurants bestellten die Schweizer fast dreimal so viel Essen nach Hause.

21.01.2021 23:00:00

Wegen Homeoffice, Lockdown und geschlossenen Restaurants bestellten die Schweizer fast dreimal so viel Essen nach Hause.

Corona bescherte den Lieferdiensten ein Rekordjahr. Wegen Homeoffice, Lockdown und geschlossenen Restaurants bestellten die Schweizer fast dreimal so viel Essen nach Hause.

Döner BoxWas hat sich zum Vorjahr verändert? Neu haben es der Cheeseburger, die Tacos und die Döner Box in die Top 10 geschafft. Von der Rangliste verdrängt wurden dafür der Kebab im Fladenbrot, Pizza Kebab, Döner und die Wunschpizza. Bemerkenswert: Die Pizza Hawaii hat vier Ränge verloren. Dennoch ist es bei den zahlreichen und lautstarken Pizza-Hawaii-Gegnern erstaunlich, dass sie sich in den letzten zwei Jahren in der Top 10 durchgesetzt hat.

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Die neuesten Food-TrendsFolgende Trends zeigen sich in der Statistik:Die Schweiz wird immer wählerischer. So hat die Wunschpizza, bei der man die Zutaten selber auswählen kann, um 378 Prozent zugelegt. Ein weiteres Phänomen:Die Schweiz steckt voller Gegensätze

. Während die Pizza Salami einen Wachstum von 187 Prozent verzeichnet, liegt der vegane Burger mit einem Wachstum von 65 Prozent hinter ihr auf dem dritten Platz. Dabei handelt es sich um ein Novum: Es istdas erste vegane Gericht in den Top 10.Weitere Gerichte, die sich immer mehr verkaufen, sind die vegetarische Pizza, der Barbecue Burger, Edamame Bohnen, Pad Thai, Massaman Curry, Garlic Naan und Chicken Burger. headtopics.com

Eine willkommene Abwechslung im Lockdown: Internationale Gerichte wie die japanisch-hawaiianischen Poke Bowls oder Edamame Bohnen waren 2020 äusserst beliebt.Foto: Getty ImagesDie Schweiz hat (immerhin) kulinarisch eine Weltreise gemachtSchweizer hatten im Lockdown Fernweh – und diese Sehnsucht haben sei deshalb mit vielfältigem und internationalem Essen zu befriedigen versucht. Für eine kulinarische Reise wurden gerne griechische Fladenbrot Pita (+150 Prozent), japanisch-hawaiianische Bowls (102 Prozent) und die tibetischen Teigtaschen Momo (+63 Prozent) geordert.

Mehr Alkohol und Dessert im LockdownSchweizer haben während des Lockdowns auch tief ins Glas geschaut. In den herausfordernden Zeiten wurden 98 Prozent mehr Bier und 70 Prozent mehr Wein (Rotwein war beliebter als Weisswein) bestellt.Zudem versuchte man sich das Leben im Lockdown zu versüssen. Zu den Hauptgerichten fügte man gerne noch ein Mousse au Chocolat (+70 Prozent) oder ein Tiramisù (+80 Prozent) hinzu.

Eine süsse Aufmunterung während der Pandemie: Das allseits beliebte Dessert Tiramisù.Foto: Getty Images/EyeEmViele Bestellungen am Morgen – weniger in der NachtIm Lockdown haben sich die morgendlichen Bestellungen um 160 Prozent erhöht – dabei handelte es sich jedoch nicht nur um Frühstücksgerichte. «Viele berufstätige Eltern, die im Homeoffice mit Kindern gearbeitet haben, organisierten den Tag bereits am Morgen. Es handelt sich hierbei also auch um Vorbestellungen für den Mittag», erklärt Dominic Millioud, Eat.ch-Chef.

Das Nachtleben ist wegen der geschlossenen Clubs und Bars zum Stillstand gekommen. Das bekam auch Eat.ch zu spüren: Die nächtlichen Bestellungen von heisshungrigen Partygängern gingen um 30 Prozent zurück.Was wohl auch 2020 wie jedes Jahr gleich blieb: An den gemütlichen Faulenzer-Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr hatte wohl niemand mehr Lust, gross zu kochen, weshalb am 27. Dezember bei Eat.ch die meisten Bestellungen eingingen . Die Schweiz deckte sich vor allem mit Pizzas und Burgern ein. headtopics.com

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Publiziert heute um 17:30 Uhr Weiterlesen: Tages-Anzeiger »