Rechtsstreit um Netflix-Serie – Darf man einem Toten einen Mord anhängen?

Das Verbrechen an Schwedens Ministerpräsident Olof Palme vor 35 Jahren ist ungelöst. Netflix präsentiert nun einen bekannten Täter. Und kassiert dafür Ärger.

26.11.2021 23:00:00

Was der schwedische Staat in 35 Jahren bis heute nicht geschafft hat, dafür braucht Netflix in einer neuen Serie gerade mal zehn Sekunden. Und kassiert dafür Ärger.

Das Verbrechen an Schwedens Ministerpräsident Olof Palme vor 35 Jahren ist ungelöst. Netflix präsentiert nun einen bekannten Täter. Und kassiert dafür Ärger.

Publiziert heute um 12:03 Uhr0 KommentareRobert Gustavsson als Stig Engström in «Der unwahrscheinliche Mörder»: Es sei nicht bewiesen, dass Engström Palme erschossen habe, steht im Abspann jeder Folge. «Er wurde aber verdächtigt.»

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Foto: Johan PaulinWas der schwedische Staat in 35 Jahren bis heute nicht geschafft hat, dafür braucht Netflix in der neuen Serie «Der unwahrscheinliche Mörder» gerade mal zehn Sekunden. Zuerst sieht der Zuschauer die Tafel «Basierend auf einem ungelösten Verbrechen». Dann knallen zwei Schüsse, und der Sender hat das Verbrechen gelöst: Die Zuschauer sehen dem in kalter Nacht schwer atmenden Mörder ins Gesicht. Auf dem Boden in einer Blutlache liegt sterbend der Ministerpräsident von Schweden. Seine Frau schreit. In der Netflix-Welt wenigstens ist der Mord an Olof Palme von der ersten Minute an aufgeklärt.

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