Rätsel um Tragödie am Set von «Rust» - Was war mit Alec Baldwins Film-Revolver los?

Rätsel um Tragödie am Set von «Rust»: Was war mit Alec Baldwins Film-Revolver los?

22.10.2021 12:14:00

Rätsel um Tragödie am Set von «Rust»: Was war mit Alec Baldwins Film-Revolver los?

Nach dem Zwischenfall am Filmset von «Rust», bei dem eine Kamerafrau ums Leben kam und der Regisseur schwer verletzt wurde, rätseln die Ermittler über den Hergang. Im Fokus steht die Frage nach der Munition – und warum zwei Menschen getroffen wurden.

AFPWurde tödlich getroffen: Halyna Hutchins erlag im Spital ihren schweren Verletzungen.GettySie war in «Rust» für die Kameraführung verantwortlich geführt.GettyDarum gehtsDie Umstände des Todes der Kamerafrau Halyna Hutchins (42), die bei der Schussabgabe von Schauspieler Alec Baldwin an einem Filmdreh ums Leben kam, geben Rätsel auf.

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Unklar ist etwa, welche Art Munition verwendet wurde und warum zwei Menschen getroffen wurden.Die Polizei untersucht den Vorfall «wie jeden anderen». Anklage wurde noch keine erhoben.Hollywood-Star Alec Baldwin (63) hatte keine Ahnung, welche Art Munition im Revolver steckte, aus dem der tödliche Schuss am Set von «Rust» fiel: Er hatte den Revolver erst wenige Momente vor dem fatalen Schuss in die Hand gedrückt bekommen. Laut dem Sheriff’s Department von Santa Fe untersuchen Detektive derzeit, welcher Typ Patrone in der Waffe steckte. Ein Sprecher der Filmproduktion hatte von einem «Fehlschuss» berichtet und angegeben, dass die Waffe mit Platzpatronen geladen war.

Rätselhaft ist auch, warum durch die Schussabgabe die Kamerafrau Halyna Hutchins (42) getötet und Regisseur Joel Souza (48) lebensgefährlich verwundet wurde. Dass Baldwin auf die beiden zielte, ist eher unwahrscheinlich. Warum das Projektil aus der Waffe zwei Menschen treffen konnte ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. Es wurden noch keine Anklagen erhoben. «Wir behandeln diesen Fall wie jede andere Ermittlung», so Sprecher Juan Rios gegenüber dem headtopics.com

Untersucht werde auch der Typ der am Set verwendeten Munition.Sicher ist: Auch Platzpatronen sind extrem gefährlich. Wie«Deadline»berichtet, warnt das amerikanische Labor-Management Safety Commitee einem Sicherheits-Bulletin: «Platzpatronen können töten. Behandeln Sie jede Feuerwaffe so, als wäre sie scharf geladen.» 1984 schoss sich Schauspieler Jon-Erik Hexum am Set von «Cover Up» versehentlich selbst an, als er während einer Drehpause mit einer Waffe herumspielte. Sechs Tage später erlag der 26-Jährige seinen Verletzungen.

Filmdreh gestopptNach dem Unfall wurden die Dreharbeiten zu «Rust» umgehend gestoppt. «Wir haben die Dreharbeiten auf unbestimmte Zeit unterbrochen und kooperieren voll und ganz mit der Polizei von Santa Fe und deren Ermittlungen», hiess es von Seiten der Produktion.

Die Produktionsfirma sprach Hutchins’ Angehörigen ihr Beileid aus und versprach dem gesamten Team Unterstützung, um «dieses schreckliche Ereignis zu verarbeiten».Unter anderem sprach auch Shannon Lee, die Schwester des 1993 durch eine Schusswaffe am Filmset getöteten Brandon Lee, den Angehörigen der Opfer der Tragödie von der Bonanza Creek Ranch ihr Mitgefühl aus. «Niemand sollte je an einem Filmset durch eine Waffe ums Leben kommen. Punkt.», schrieb die Tochter von Bruce Lee.

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Half die Impfung da auch nichts?😱 Ein trauriger Unfall. Es bleiben Waffen. Baldwin trifft sicher keine Schuld. Was hat scharfe Munition an einem Set verloren?! Katastrophale Tragödie!😱 Die Frage ist doch aber auch. Warum zielt man auf Kamerafrau und Regisseur? Was damit „los“ war? ER WAR GELADEN, mit scharfer Munition !

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