Quartalszahlen der CS – Credit Suisse kündigt neue Archegos-Verluste an – und erhöht Kapital

Nach Hedgefonds-Debakel: Die CS startet mit 252 Millionen Minus ins Jahr und kündigt weitere Archegos-Verluste an.

22.04.2021 08:09:00

Nach Hedgefonds-Debakel: Die CS startet mit 252 Millionen Minus ins Jahr und kündigt weitere Archegos-Verluste an.

Nach den Milliardenverlusten stärkt die Grossbank ihre Kapitaldecke über zwei Wandelanleihen. Die Hedgefondspleite kostet sie weitere 600 Millionen Dollar. Die Finma eröffnet zwei Verfahren gegen die Bank.

Publiziert heute um 07:04 Uhr0 KommentareSteht nach Skandalserie unter Druck: Thomas Gottstein, Chef der Credit Suisse.Foto: Beat Mathys (BZ)Die Credit Suisse meldet für das erste Quartal einen finalen Verlust von 252 Millionen Franken. Der Vorsteuerverlust beträgt 757 Millionen Franken, das ist etwas weniger als die Bank

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die Bank am 6. Aprilgemeldet hatte, seinerzeit ging sie von einem Vorsteuerverlust von 900 Millionen Franken aus.Gleichzeitig kündigte die Grossbank weitere Verluste im Kontext des Zusammenbruchs des Hedgefonds Archegos an. «Für das zweite Quartal rechnen wir mit einer verbleibenden Belastung von 600 Millionen Franken», teilte CS mit.

Die Grossbank kündigte eine Kapitalerhöhung an über zwei Wandelanleihen an, die in 203 Millionen Aktien gewandelt werden. Das dürfte ihr nach einer ersten Überschlagsrechnung rund 1,7 Milliarden Franken einbringen.Zudem hat die Grossbank nun Ärger mit der Finma. Diese hat zwei so genannte Enforcementverfahren gegen CS eröffnet, teilte die Grossbank mit. Eines dreht sich um das Desaster mit der Hedgefondspleite Archegos, das zweite dreht sich um die Lieferkettenfonds mit Greensill. Damit laufen insgesamt drei Verfahren gegen die CS, denn jenes wegen der Spionage-Affäre ist noch nicht abgeschlossen. headtopics.com

Am teuersten ist das Archegos-Debakel. Credit Suisse hatte dem Hedgefonds geschätzt insgesamt 10 Milliarden Dollar geliehen und als Sicherheit Aktien von Medienunternehmen wie CBSViacom auf die Bücher genommen. Als diese Aktien ins Rutschen kamen, konnte Archegos keine neuen Sicherheiten bieten – die Banken, die dem Fonds Geld geliehen hatten, verkauften die Aktienpakete in einer Panik-Aktien. Dies hatte der CS im ersten Quartal 4,4 Milliarden Franken Verlust eingebracht. Ohne diesen Verlust hätte die Bank 3,6 Milliarden Franken vor Steuern verdient, so viel, wie im gesamten Jahr 2020.

Vor kurzem hat die Bank ein weiteres Aktienpaket auf den Markt geworfen. Dies ist der Grund für den erneuten Verlust von 600 Millionen Franken, der aber erst im zweiten Quartal anfallen wird.Abgesehen von den Milliardenkosten mit dem Archegos-Desaster, das Investmentbankchef Brian Chin und Risiko-Chefin Lara Warner den Job kostete, hat die Sparte enorm viel verdient. Sie steigerte die Einnahmen um 80 Prozent. Rechnet man das Archegos-Debakel heraus, so stieg der Vorsteuergewinn von 82 Millionen im Vorjahresquartal auf 2,2 Milliarden Franken.

Unter anderem profitierte die Grossbank vom Boom von börsenkortierten Mantelgesellschaften, den so genannten Spacs. Diese Firmen gehen mit viel Geld von Investoren an die Börse. In einem zweiten Schritt fusionieren diese Mantelgesellschaften mit einem Übernahmeziel und bringen dieses Unternehmen über die Fusion schnell an die Börse.

Unklar ist weiterhin, wie teuer der Skandal um die Greensill-Fonds die Bank zu Stehen kommt. Die Lieferkettenfonds, welche die CS zusammen mit der Finanzboutique Greensill aufgelegt hatte, mussten Anfang März geschlossen werden. Zu diesem Zeitpunkt hatten Investoren 10 Milliarden Dollar in den Fonds investiert, die Abwicklung der Fondsanlagen läuft noch. 5,4 Milliarden Dollar konnte die Bank mittlerweile retten. 2,3 Milliarden Dollar der Fondsgelder stecken indes in kurzlaufende Kredite an heikle Schuldner wie dem Stahlkonzern GFG Alliance, die als ausfallgefährdet gelten. headtopics.com

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