Pressekonferenz – Erneute Schliessungen sind nicht ausgeschlossen

Wie voll sind die Intensivstationen? Die Experten des Bundes informieren jetzt live über die Corona-Lage.

07.12.2021 15:58:00

Wie voll sind die Intensivstationen? Die Experten des Bundes informieren jetzt live über die Corona-Lage.

Seit 14 Uhr informieren die Experten des Bundes an einer Pressekonferenz auf Fachebene. Wie sieht die aktuelle Corona-Lage in der Schweiz aus? 20 Minuten berichtet live.

Spitalkollaps dank hochwirksamer Impfung abgewendetJetzt hat Urs Karrer, Vizepräsident, National COVID-19 Science Task Force, das Wort. «Aktuell sind wir auf einem Allzeithoch der Ansteckungen seit Beginn der Pandemie. Wir schätzen das es zurzeit in der Schweiz 100-200'000 infektiöse Personen gibt. Das die Spitäler noch nicht kollabiert sind, verdanken wir dem super Gesundheitspersonal und der hochwirksamen Impfung», so Karrer.

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Reserve von 167 IntensivbettenHeute Morgen um 08.00 Uhr gab es in der Schweiz 167 Reserve-Intensivbetten. Würde diese Reserve unter 150 fallen, müssten sogenannte Ad-Hoc-Betten mobilisiert werden. Diese seien aber nicht gleich gut wie «normale» Intensivbetten.

In der Schweiz gibt es zurzeit 23 Spitäler, welche gar keine Intensivbetten mehr zur Verfügung hätten.39 Prozent Covid-Patienten auf IntensivstationenNun spricht Andreas Stettbacher, Delegierter des Bundesrates für den Koordinierten Sanitätsdienst KSD. Er sagt, dass zurzeit 39 Prozent aller Patienten auf Schweizer Intensivstationen Covid-Erkrankte seien. Am meisten ausgelastet seien die Spitäler in der Region Genf mit 97 Prozent und Zürich mit 90 Prozent. In der Westschweiz sind die Intensivstationen mit 40 Prozent Covid-Patienten ausgelastet. headtopics.com

Die Ostschweizer Spitäler sind mit 75 Prozent auf den Intensivstationen ausgelastet. Jedoch hat die Grossregion Ostschweiz am meisten Corona-Fälle in der ganzen Schweiz.Gibt es weitere Verschärfungen?Es könnte möglich sein, dass es neue Verschärfungen gibt, wenn sich die Lage nicht verbessert. Diese könnten folgendermassen aussehen:

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Breite Maskenpflicht drinnen und draussen2G-Plus – Zugang also nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich getestet sindKapazitätsbeschränkungenSchliessungenAndere Behandlungen müssen verschoben werdenRudolf Hauri sagt weiter, dass sich die Lage in den Spitälern zuspitze. Spitäler müssten andere Behandlungen und Operationen verschieben, dies sei nicht gut.

Schulen sind Corona-Hot-SpotsNun spricht der Kantonsarzt von Zug und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und -ärzte VKS, Rudolf Hauri. «Die Positivitätsrate an Zuger Schulen ist derzeit 20 bis 30 Mal höher als zuvor.»

Gesundheitspersonal soll sich impfen lassenVirginie Masserey vom BAG: «Es ist wichtig, dass sich das Gesundheitspersonal impfen lässt. Denn diese Personen haben am meisten Kontakt mit Infizierten.» Es dürfe nicht zu vielen Ausfällen durch das Personal kommen. Man müsse versuchen, dieses zu schützen. headtopics.com

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Umso älter, umso höher das RisikoWeiterhin seien mehr ungeimpfte Personen auf den Intensivstationen als geimpfte. Jedoch sei zu beobachten, dass das Risiko einer Spitaleinlieferung mit dem Alter steige, auch wenn man doppel geimpft sei, so Masserey.

Die Zahlen steigenFrau Masserey vom BAG sagt, dass «die epidemische Lage sich verschlechtert. Die Fallzahlen steigen weiter an.» Zurzeit sind vor allem Jugendliche vom Virus betroffen. Bei den Hospitalisationen sind es aber weiterhin ältere Personen. Auch die Sterberate steigt an. Die Todesfälle verdoppeln sich laut Masserey alle zwei Wochen. Die Intensivstationen seien zurzeit zu 79 Prozent belegt.

Drei Kantone wollen HilfeBisher haben drei Kantone bei der Armee um Hilfe gebeten. Diese sind Jura, Neuenburg und der Kanton Wallis. Bevor ein Kanton aber Hilfe bekommt, muss dieser beweisen können, dass alle eigenen Mittel ausgeschöpft sind. Das wären

Zivilschutz, Zivildienst und die Feuerwehr.Weiter muss der Nachweis erbracht werden, dass auf dem Arbeitsmarkt kein zusätzliches Personal rekrutiert werden kann, dass die Möglichkeit, Arbeitslose anzustellen, ausgeschöpft wurde und dass Studierende der Medizin wie auch Samariter und weitere Freiwillige angefragt wurden und nicht mehr verfügbar sind. headtopics.com

Bis zu 2500 Armeeangehörige in Pflege, Logistik und beim ImpfenDie Leistungen können folgende Bereiche umfassen:• Personelle Unterstützung in den zivilen Spitaleinrichtungen im Bereich der allgemein Grund- und Behandlungspflege («Low-level-care»)

• Unterstützung beim Impfen unter ziviler Einsatzleitung und kantonaler medizinischer Verantwortung• Unterstützung von Transporten infektiöser Patienten mit geeigneten Transportfahrzeugen und Fahrern• Unterstützung von Intensivpflegestationen ziviler Spitaleinrichtungen mittels personeller Verstärkung bei der Umlagerung von Intensivpflegepatienten (Ausbildung als auch Zertifizierung ist durch den Leistungsbezüger sicherzustellen) sowie materielle Unterstützung (Beatmungsgeräte und Monitoring)

Armee hilft beim BoosternDer Bundesrat hat am 7. Dezember einen erneuten Assistenzdienst der Armee zugunsten der zivilen Behörden beschlossen. Die Unterstützung erfolgt mit maximal, die die Spitäler bei der Pflege oder beim Patiententransport sowie die Kantone beim Impfen unterstützen können. Die Armeeangehörigen kommen zum Einsatz, wenn die Kantone darum ersuchen und ihre zivilen Mittel nicht ausreichen.

Point de Presse um 14.00An der Pressekonferenz nehmen folgende Fachleute teil:Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle, Bundesamt für Gesundheit BAGAndreas Stettbacher, Delegierter des Bundesrates für den Koordinierten Sanitätsdienst KSD

Rudolf Hauri, Kantonsarzt Zug, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte VKSUrs Karrer, Vizepräsident, National COVID-19 Science Task ForceRaynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen, Armee

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