PK des Bundes verpasst? Das sind die 5 wichtigsten Punkte

Medienkonferenz des Bundes verpasst? Das sind die 5 wichtigsten Punkte.

Coronavirus, Bern

07.12.2021 19:20:00

Medienkonferenz des Bundes verpasst? Das sind die 5 wichtigsten Punkte.

Die Lage in den Schweizer Spitälern verschärft sich – 2500 Armeeangehörige sollen deswegen beim Transport und der Pflege aushelfen. Während der Pressekonferenz erklärten die Experten des Bundes, wie sie die derzeitige Lage einschätzen.

Todesfällen– auch sie nähmen zu – liege man bei etwa einem Fünftel des Höhepunktes der zweiten Welle.Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit.Bild: keystoneDieZahl der Impfungennehme seit der nationalen Impfwoche im November wieder ab. «Das ist schade», sagte Masserey. In den letzten Tagen seien täglich 52'000 Impfungen verabreicht worden, was aber vor allem auf Booster-Impfungen zurückzuführen sei. Von den ab 65 Jährigen hätten um die 40 Prozent die Auffrischimpfung erhalten.

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VonOmikrongebe es in der Schweiz «ziemlich wenige» Fälle, sagte Masserey. Man rechne aber mit einer Zunahme. Man wisse, dass Omikron sehr ansteckend sei. Masserey empfahl daher die Impfung, und gerade Älteren und Vulnerablen werde die Auffrischimpfung sehr empfohlen.

Und wie sieht's in den Spitälern aus?Das Spitalsystem in der Schweiz und die kantonalen Verwaltungen geraten nach Einschätzung des Präsidenten der Vereinigung der Kantonsärzte wegen der Entwicklung der Corona-Ansteckungszahlen zunehmend an ihre Grenzen. Der headtopics.com

Zuger Kantonsarzt Rudolf Haurisagte an der Pressekonferenz:«Der Motor glüht mittlerweile.»Und eine nachhaltige Abkühlung sei nicht in Sicht. Die Lage in den Spitälern spitze sich zu.Abstriche bei der Behandlungsqualitätseien «nicht mehr allzu fern», Gleiches gelte für die

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TriageDer Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri an der Pressekonferenz.Bild: keystoneHauri betonte, der Anstieg der Fallzahlen sei nach wie vor sehr dynamisch. Bei repetitiven Tests in Zürcher Schulen etwa sei der Anteil der entdeckten Ansteckungen zwanzig bis dreissig mal höher als je zuvor.

Diese Entwicklung kommt nach Einschätzung Hauris nicht unerwartet. Man habe bei Einleitung der Normalisierung, nachdem alle Impfwiligen ein Impfangebot erhalten hätten, um diese Gefahr gewusst.Hauri betonte, dass Schuldzuweisungen nicht weiter helfen würden. Alle seien gefordert. Und alle seien betroffen, denn jeder und jede könne in die Situation geraten, auf Spitalpflege angewiesen zu sein.

Diese Medikamente braucht ein Covid-Patient auf der IntensivstationVideo: watson/Emily EngkentWie sieht die Auslastung in Zahlen aus?Im Moment gibt es23 Spitäler in der Schweiz, die über keine freien zertifizierten Intensivbetten mehr verfügen headtopics.com

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. Die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten hat sich innerhalb von 23 Tagen verdoppelt.Wenn auch erste Spitäler keine Intensivplätze mehr hätten, gebe es Stand Dienstagschweizweit noch ausreichende Intensivkapazitäten, sagte

Andreas Stettbacher, Delegierter des Bundesrates für den Koordinierten Sanitätsdienst (KSD). Es gebe noch eine Reserve an 167 Betten. Die Koordination und Verteilung der Betten unter den Spitälern werde damit unterstrichen.Andreas Stettbacher, Delegierter des Bundesrates für den Koordinierten Sanitätsdienst (KSD).

Bild: keystoneWenn die Zahl der Reserve unter 150 falle, müssten zusätzliche, nicht zertifizierte Betten mit Personal aus anderen Stationen in Betrieb genommen werden. Die Herausforderung sei zudem, dass ein Teil der zertifizierten Betten nicht mehr betrieben werden könne, wenn Intensiv-Personal ausfalle.

bild: screenshot pressekonferenz bagInsgesamt gebe es900 Intensivbetten und 21'500 Akut-Betten. Die Belegung mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf normalen Stationen habe sich in den vergangenen fünf Tage verdoppelt.Auf den Intensivstationen gab es Stand Dienstagmorgen über die gesamte Schweiz einen headtopics.com

Anteil an Covid-Patienten von 39 Prozent.Mit zunehmender Tendenz von elf Prozent in den letzten fünf Tagen.Amstärksten ausgelastet sind die Intensivstationen in der Westschweiz(97 Prozent Auslastung), mit einem Anteil von 40 Prozent an Covid-Patienten. Es folgt die Region

mit einer Auslastung von 90 Prozent, aber mit dem schweizweit tiefsten Covid-Patienten-Anteil von 25 Prozent.

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