Pilotprojekt für 6 Monate - Schweizer IT-Firma führt die 4-Tage-Woche ein

Mehr Erholung für Angestellte: Schweizer IT-Firma führt 4-Tage-Woche ein – bei gleichem Lohn.

30.07.2021 07:31:00

Mehr Erholung für Angestellte: Schweizer IT-Firma führt 4-Tage-Woche ein – bei gleichem Lohn.

Die Mitarbeitenden des Softwareunternehmens Seerow arbeiten für sechs Monate nur noch vier Tage für den vollen Lohn. Die grösste Herausforderung dabei ist die Kommunikation.

SeerowDie Mitarbeitenden dürfen Freitag oder Montag frei nehmen und erhalten weiterhin den gleichen Lohn.Getty Images«In der Krise hat sich gezeigt, dass die Leistung nicht unbedingt vom Arbeitsort und Ergebnisse nicht zwingend von der geleisteten Arbeitszeit abhängen», sagt Geschäftsführer Fabian Schneider zu 20 Minuten.

Mehrwertsteuer-Freigrenze senken - Einkaufstouristen sollen ihre Waren schon ab 50 Franken verzollen Arbeitsgesetz - Parmelin will 15-Stunden-Arbeitstag und mehr Sonntagsarbeit Point de Presse - «Long Covid kann Kinder und Jugendliche schwer treffen»

SeerowAb Oktober wird bei dem Softwareunternehmen Seerow in Solothurn ein Tag weniger gearbeitet.Die Firma stellt für sechs Monate auf eine Vier-Tage-Woche um.Die grösste Herausforderung sei die Kommunikation.Doch die Mitarbeitenden sind zuversichtlich und freuen sich auf das Experiment.

Montag oder Freitag arbeiten die Mitarbeitenden des Softwareunternehmens Seerow in Solothurn nicht: Die Firma führt ab Oktober die Vier-Tage-Woche ein, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Löhne werden dabei nicht verändert – es gibt also gleich viel Geld für weniger Arbeitszeit. headtopics.com

Die Homeoffice-Pflicht habe die Firma zum neuen Arbeitsmodell ermutigt, sagt Geschäftsführer Fabian Schneider zu 20 Minuten: «In der Krise hat sich gezeigt, dass die Leistung nicht unbedingt vom Arbeitsort und Ergebnisse nicht zwingend von der geleisteten Arbeitszeit abhängen.»

Die Vier-Tage-Woche sei nun der nächste logische Schritt. So sollen die zehn Mitarbeitenden mehr Zeit bekommen, um sich zu erholen. Davon könne auch das Unternehmen profitieren: «Gerade bei kreativer und kopflastiger Arbeit ist es wichtig, dass unsere Mitarbeitenden mehr Ausgleich zu ihrem Job haben», erklärt Schneider.

Kommunikation ist HerausforderungVorerst handelt es sich um ein Pilotprojekt für sechs Monate. Dann gibt es eine erste Auswertung mit allen Teammitgliedern. «Ich bin davon überzeugt, dass wir dann gleich mit diesem Arbeitsmodell weiterfahren können», sagt Schneider.

Die grösste Herausforderung werde die Kommunikation sein. Denn die Angestellten dürfen weiterhin im Homeoffice bleiben, wenn sie das möchten. «Da unsere Mitarbeitenden an verschiedenen Tagen frei haben, ist die Kommunikation untereinander umso wichtiger.» headtopics.com

Junge Erkrankte zögern zu lange - «Je früher die Patienten kommen, desto grösser die Überlebenschancen» Ehepaar aus Bar geworfen – weil sie Masken trugen - Blick Nur Geimpfte dürfen rein: Bolsonaro muss in New York Pizza draussen essen

Andere Firmen ermutigenDas Unternehmen reduziert dabei auch die Arbeitszeit von 42 auf 35 Stunden. Wichtig sei darum, dass die verkürzte Arbeitswoche nicht zu längeren Arbeitstagen führt. Damit das nicht passiert, will die Firma neues Personal anstellen.

«Wir müssen am Anfang sicher genau darauf achten, dass wir dann nicht jeden Tag länger arbeiten», so Schneider. Er sei aber zuversichtlich, dass die Vier-Tage-Woche ein Erfolg wird. Ziel sei es auch, andere Firmen zu ermutigen, das neue Arbeitsmodell auszuprobieren.

Schliesslich gebe es genug Beispiele, wie etwa ein, die zeigen, dass die verkürzte Arbeitswoche funktioniert. «Es wäre toll, wenn auch andere Schweizer Unternehmen dieses Arbeitsmodell ausprobieren würden, damit Erfahrungen ausgetauscht werden können.»

Mitarbeitende sind gespanntAuch die Mitarbeitenden von Seerow freuen sich auf die Vier-Tage-Woche: «Ich persönlich bin sehr gespannt, wie sich das neue Arbeitsmodell auf meine Motivation, Moral, Produktivität und vor allem Kreativität auswirkt», sagt Özge Altin, Projektleiterin und UX-Designerin. headtopics.com

Die Kunden seien alle informiert und die ersten Rückmeldungen fallen positiv aus. «Ich gehe davon aus, dass das so bleibt», so Altin. Auch die Softwareentwicklerin Sandra Simon befürwortet die Vier-Tage-Woche: «Da sich dieses Arbeitsmodell in Island in der Pilotphase bereits bewährt hat, bin ich davon überzeugt, dass wir als innovative Agentur nachziehen können.»

Verkürzte Arbeitswoche ist nicht in jeder Branche möglichVier statt fünf Tage arbeiten und das für den gleichen Lohn – ein spannendes Experiment, sagt Personalexperte Michel Ganouchi: «Das macht Unternehmen attraktiver für Arbeitnehmende.» Das sei gerade dort wichtig, wo Fachpersonal fehle, wie etwa in der Softwarebranche. «Denn heute legen viele Arbeitnehmende viel Wert auf flexible Arbeitszeiten und Homeoffice», so Ganouchi. Allerdings könne eine verkürzte Arbeitswoche nicht in jeder Branche eingeführt werden, wie etwa in Spitälern oder im Verkauf. Dort herrschen andere Arbeitsbedingungen wie etwa bei einer Softwarefirma: Eine Vier-Tage-Woche könnte in manchen Branchen nur mit mehr Personal ermöglicht werden. «Es wird spannend sein, diese Entwicklungen zu beobachten», so Ganouchi. Es sei gut möglich, dass weitere Unternehmen folgen, wenn damit positive Erfahrungen gemacht werden.

Mann wegen Maske erschossen: Experte warnte vor Radikalisierung - Blick Nach US-Grenzöffnung - Jetzt wollen Schweizer Touristen nach New York zum Christmas-Shopping Toter Obdachloser in Zürich - «R. war die liebste Person – und wurde aus Langeweile getötet»

My 20 MinutenAls Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben! Weiterlesen: 20 Minuten »

11. September: Die grosse Spezialsendung zum 20. Jahrestag auf Blick TV

Am 11. September 2001 sterben beim grössten Terroranschlag in der US-Geschichte 2996 Menschen. Was folgt sind 20 Jahre Krieg in Afghanistan, die im Debakel enden. Blick TV berichtet ab Freitagmittag 10. September durchgehend über jenen Tag, der die Welt veränderte.

🤝👏🏻 Vorbildlich. D.h. ihre Produkte werden 25% teurer - würde bei der Firma nichts bestellen. Endlich mal was Positives! Machen schon viele Länder erfolgreich. Die Produktivität ist sogar angestiegen. Nur die ach so gute Schweiz hinkt wieder hinterher wie mit allem. Kein Wunder bei diesem Trychlet Volk. Konservativ bis Oben.

Das Französisches Sozi Desaster Rezept. 20% Mehrkosten. Die Schweiz schafft sich ab. Kulturell, Arbeiethisch und Wirtschaftlich. Studien zeigten das die Priduktivitöt in der geleisteten Arbeitszeit dennoch höher ist also durchaus sinnvoll und auch aus Wirtschaftlichen Punkten sinnvoll. Die Gesellschaft braucht eine neuorientierung. Das denken das leute Produktiver sind bei mehr Arbeitszeit ist falsch.

Schlimm 👏👏 bravo! Vorbildlich!! Noch mehr Freizeit Idioten Super, bleibt aber wohl ein Traum für die Allgemeinheit ... lol ... Wohl nur eine Werbe Aktion ...

Ständerat Hegglin musste wegen Corona zwölf Tage ins Spital – nun empfiehlt er die ImpfungDer Zuger Ständerat Peter Hegglin dachte, sein Körper sei auch ungeimpft stark genug gegen das Virus. Nach seiner Zeit im Spital empfiehlt er die Impfung. U.a. Wegen dieser idiotensichen Einstellung zieht sich der ganze Kack unnötig in die Länge. lasstEuchImpfen jetzt

Nach provisorischer Sperre - Wilson: «Die letzten Tage waren die Hölle»Alex Wilson ist trotz provisorischer Sperre von seiner Unschuld überzeugt ❗ SRFTokyo2020 Tokyo2020 Olympics swissteam srfsport SwissAthletics Mehr dazu swissteam SwissAthletics 😂🙈 was isch loos mit öich. srfnews swissteam SwissAthletics schon wieder einer, der 'professionell' betreut wird und nichts d enkt beim Fleisch essen ('Herkunftsdeklaration'). Labor steht bereit... srfnews swissteam SwissAthletics Alles nur Lügen, kennen wir

News aus der National League - Marco Müller zum Schweizer MeisterDer official_EVZ verpflichtet den Stürmer Marco Müller vom HCAP1937. NationalLeague NL srfsport srfhockey

Missionschef zur Causa Wilson - Stöckli: «Wir hatten keine Kenntnis des Falles»Die Dopingsperre von Sprinter Alex SprintWilson trübt die für die Schweiz medaillenreichen Tage in Tokio. Delegationsleiter Ralph Stöckli erklärt die Rolle von Swiss Olympic in diesem Fall. srfLA SRFTokyo2020 Tokyo2020 Olympics srfnews SprintWilson Die Gier und der Neid hat wesentliche Rolle in allen Bereichen des Lebens. Die Wahrheit in etwelchen Belangen zu definieren, ist in der Regel eine Kunst des gekonnten Abwägens. srfnews SprintWilson Märlitante! Hat doch gedopt, aber ist zu feige es zuzugeben.

Landwirtschaft in der Schweiz kostet jeden Haushalt 830 Franken pro JahrDie Schweizer Landwirtschaft geniesst in der Politik und der Bevölkerung grossen Rückhalt. Dabei greifen Konsumenten und Steuerzahler tief in die Tasche, um sie aufrechtzuerhalten. Laut WWF werden von den weltweit produzierten Nahrungsmitteln 40% weggeschmissen. Daran sind ja wohl kaum die Bauern schuld. Oder ? ich hätte ja nichts dagegen, für gute, biologische Produkte auch den entsprechenden Preis zu zahlen - wenn die Bauernverbände dann nicht Stimmung und Abstimmungskampf gegen Umweltgesetze machen würden (und sich so schlussendlich ihr eigenes Grab schaufeln). Wie nennt man das wieder? Stimmt Sozialismus.

Alex Wilson und Kariem Hussein - Leichtathleten müssen nun noch härter für Sponsorengelder kämpfenMit Alex Wilson wird bereits der zweite Schweizer Leichtathlet für die Olympischen Spiele gesperrt. Das wirkt sich negativ auf die ganze Sportszene aus.