Initiativkomitee Lehnt Gegenvorschlag Ab – Pflegeinitiative Kommt Vors Volk, Schweiz, Nachrichten

Initiativkomitee Lehnt Gegenvorschlag Ab – Pflegeinitiative Kommt Vors Volk, Schweiz

Pflegeinitiative kommt vors Volk trotz Gegenvorschlag

Bei der Volksinitiative «Für eine starke Pflege» erhält die Stimmbevölkerung das letzte Wort. Für das Initiativkomitee geht der vom Parlament vorgelegte indirekte Gegenvorschlag zu wenig weit.

19.06.2021 09:45:00

Bei der Volksinitiative «Für eine starke Pflege» erhält die Stimmbevölkerung das letzte Wort. Für das Initiativkomitee geht der vom Parlament vorgelegte indirekte Gegenvorschlag zu wenig weit. NZZ Schweiz

Bei der Volksinitiative «Für eine starke Pflege» erhält die Stimmbevölkerung das letzte Wort. Für das Initiativkomitee geht der vom Parlament vorgelegte indirekte Gegenvorschlag zu wenig weit.

TeilenPflegefachpersonen reichten im November 2017 in Bern die Pflegeinitiative mit über 120 000 Unterschriften ein. Nun kommt es zur Volksabstimmung.Peter Schneider / KeystoneWährend der Pandemie applaudierten Menschen im ganzen Land als Dank an die Pflegefachpersonen von den Terrassen. Doch Applaus von den Balkonen reicht nicht, denn die Schweiz bildet zu wenig Pflegepersonal aus, und die Ausgebildeten haben oft nach ein paar Jahren genug. Laut einer Untersuchung von 2016 stiegen 46 Prozent vorzeitig aus dem Beruf aus.

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Die Pflegeinitiative will die Arbeitsbedingungen von Pflegefachpersonen verbessern. Konkret fordert die Initiative eine Ausbildungsoffensive, Massnahmen für Qualität und Patientensicherheit und die Verbesserung der beruflichen Rahmenbedingungen.

Auch National- und Ständerat sehen Handlungsbedarf, die Pflegeinitiative aber gehe zu weit. Darum entwickelten und verabschiedeten sie einen Gegenvorschlag. Doch gemäss Initiativkomitee fehlen Massnahmen, welche die Berufsverweildauer erhöhen und die Pflegequalität sichern. Darum hält das Komitee an der Initiative fest, wie es am Freitag bekanntgegeben hat. headtopics.com

Gegenvorschlag werte Pflegeberuf aufDas Initiativkomitee nennt in seiner Mitteilung die im indirekten Gegenvorschlag vorgesehenen Massnahmen einen «wichtigen Schritt». Neben einer Ausbildungsoffensive von Bund und Kantonen deckt der Gegenvorschlag auch den eigenverantwortlichen Bereich der Pflegefachpersonen ab und wertet den Pflegeberuf insgesamt auf.

Allerdings fehlen dem Initiativkomitee Massnahmen für bessere Arbeitsbedingungen und eine Personaldotation, die dem Bedarf der Patientinnen und Patienten entspricht und ihre Sicherheit gewährleistet. Für das Komitee sind das zwei zentrale Elemente, um die ausgebildeten Pflegenden im Beruf zu halten und eine qualitativ hochstehende pflegerische Versorgung der Bevölkerung nachhaltig sicherzustellen.

Zurzeit geben pro Jahr weit über 2000 Pflegefachpersonen ihren Beruf auf. Ausgebildet wird nicht einmal die Hälfte des eigentlichen Bedarfs. Und bis ins Jahr 2030 werden 65 000 zusätzliche Pflegende benötigt. Besorgniserregend ist, dass im Pflegebereich zurzeit rund 10 000 Stellen unbesetzt sind.

Als ob man ein Sieb mit Wasser füllen wollteSophie Ley ist Präsidentin des Schweizer Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK) und Initiativkomitee-Mitglied. Sie sagt in der Sitzung vom Freitag, dass Investitionen in die Pflegeausbildung nur Wirkung zeigen würden, wenn die ausgebildeten Pflegefachpersonen auch im Beruf bleiben. Die hohe Ausstiegsrate müsse gestoppt werden. «Sonst ist das so, als würde man versuchen, ein Sieb mit Wasser zu füllen.» headtopics.com

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Die Massnahmen müssen darum weitergehen, als es der Gegenvorschlag bedenkt. Es brauche familienverträgliche Arbeitsbedingungen, eine verlässliche Dienstplanung und mehr Personal auf den Schichten zur Sicherstellung der Qualität und Patientensicherheit. Dies werde nur mit einem Ja zur Pflegeinitiative erreicht.

Die vom Schweizer Berufsverband für Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner lancierte Volksinitiative «Für eine starke Pflege» wurde nach einer Sammelzeit von nur 8 Monaten am 7. November 2017 eingereicht. Möglich ist eine Volksabstimmung frühstens am 28. November 2021. Über den Abstimmungstermin entscheidet der Bundesrat im Sommer.

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Pflege-Initiative kommt zur Abstimmung - BlickDas Parlament hat der Pflege-Initiative einen indirekten Gegenvorschlag vorgelegt. Dem Initiativkomitee reicht dieser aber nicht – das letzte Wort hat nun das Volk. Pflege Initiative, ... lol! Stimme jetzt schon NEIN! Schwachsinn! Unser Krankheitswesen wird immer teurer und der Normalo kann sich dieses Krankheitswesen nicht mehr leisten! Es gäbe die vielen Leerläufe zu verbessern, dann könnte auch das Pflegepersonal besser bezahlt werden. Viele tragen nur noch Wut in sich. Aber irgendwie auch kein Wunder bei korrupten Politikern, Propaganda-Medien, vorsätzlich gefälschten Zahlen und nicht zu rechtfertigten Maskenblödsinn. Dieser Irrsinn ist einfach nur noch widerlich und abscheulich. Für mich ist das krank ! Dieser Drecks Staat Bescheisst das Pflegepersonal bis Heute

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