Omikron-Welle in der Schweiz - Machen Reihentests an Schulen mit Omikron noch Sinn, Frau Rösler?

14.01.2022 16:30:00

Dagmar Rösler hält trotz Omikron-Welle an den Reihentests in den Schulen fest – sofern Testkapazitäten das erlauben.

Omikron, Rachentest

Machen Reihentests an Schule n mit Omikron noch Sinn, Frau Rösler? Dagmar Rösler hält trotz Omikron -Welle an den Reihentests in den Schule n fest – sofern Testkapazitäten das erlauben. Rachentest Schule

Dagmar Rösler hält trotz Omikron -Welle an den Reihentests in den Schule n fest – sofern Testkapazitäten das erlauben.

Dagmar RöslerPräsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer SchweizPersonen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Seit August 2019 ist Dagmar Rösler Zentralpräsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH). Für die ehemalige Deutsch- und Sportlehrerin haben die Frühförderung und der Ausbau von Tagesstrukturen an Schulen Priorität.

SRF News: Zehntausende Menschen infizieren sich tagtäglich in der Schweiz mit Omikron – auch viele geimpfte und geboosterte. Machen da Reihentests in den Schulen überhaupt noch Sinn? Ist das nicht ein Tropfen auf den heissen Stein? Dagmar Rösler: Grundsätzlich machen Reihentests in den Schulen noch Sinn, weil man so Ausbrüche beziehungsweise infizierte Personen sehr schnell erkennen kann. Selbstverständlich ist aber die Voraussetzung, dass genügend Ressourcen vorhanden sind und die Testzentren noch nachkommen. Dies funktioniert momentan nicht überall. Ob sich in diesem Fall der Aufwand in den Schulen noch lohnt, wenn die Testresultate zu spät kommen, ist tatsächlich eine berechtigte Frage.

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In der neuen Episode lernen Sie Kurt Stettler kennen, der wegen Littering die Milchproduktion aufgeben musste. Ausserdem geht es auf Schwyzer Alpen, wo Paul Bellmont und Karl Betschart für genügend Wasser sorgen und auf die Stöckweid, die nicht ohne Helfer(innen) auskommen könnte. Weiterlesen >>

Das grosse Problem ist die verkürzte Isolation. Bei den Reihentests werden positive Fälle noch vor Symptomen gefunden. Das bedeutet, dass vermutlich das Kind wieder in den Unterricht kommt, wenn es eine hohe Virenlast hat. Herzlichen Dank an alain_berset GDK_CDS Stop all measures. Let children live how they should live.

Folgen der Omikron-Welle – Wieso nun selbst Wissenschaftler für eine kürzere Quarantäne sindDie Covid-Taskforce hat analysiert, wie sich mit der neuen Variante Nutzen und Risiken der Corona-Isolation verändert haben. Die fünf wichtigsten Fragen beantwortet.

Omikron in der Schweiz - Bundesrat zieht risikoreiche Strategie durchKeine Verschärfungen trotz rekordhoher Fallzahlen: Der Bundesrat verfolgt seine pragmatische Strategie konsequent. Das birgt Risiken. Eine Analyse. Eine Analyse von wittweru. Coronavirus wittweru wittweru Ihr habt Realitätsverweigerung falsch geschrieben! wittweru Es sind nur positiv Getestet, bei gleichzeitigem Sinken der Hospitationen. Aber das ist zu anspruchsvoll für euch.

Bundesratssitzung zu Corona – Berset weckt Hoffnung auf Ende der PandemieDer Bundesrat verkürzt die Quarantäne und verbreitet vorsichtigen Optimismus: Das Omikron -Virus sei womöglich der «Anfang vom Ende». Der Druck für weitere Lockerungen steigt. 2G-Regel bis Ende März ist ja wohl ein schlechter Witz. Genesene sind genesen und brauchen keine Impfung. Das Zertifikat muss gültig bleiben. Wir sind nicht in der EU, Herr Berset.

Corona-Medienkonferenz des Bundesrats – Der Bundesrat halbiert Dauer von Quarantäne und Isolation, 2-G soll bis Ende März geltenDer Bundesrat halbiert ab dem morgigen Donnerstag die Dauer von Quarantäne und Isolation. Personen ohne Symptome sind damit bereits nach fünf Tagen von den Massnahmen befreit, das gilt auch für alle, die aktuell in Quarantäne sind.

Neue Daten aus US-Spitälern – Omikron-Studie aus Kalifornien lässt aufhorchenWeniger sowie kürzere Spitalaufenthalte und niemand benötigte ein Beatmungsgerät: Eine US-Untersuchung mit über 50’000 Omikron -Infizierten macht Hoffnung. Die Impfstoffe wirken auch nicht. Sie machen einen sogar krank.

Neue Regeln wegen Omikron – Nur noch fünf Tage in Quarantäne oder IsolationDer Bundesrat hat die Zeiten für Isolation von Infizierten und Quarantäne von Kontaktpersonen stark verkürzt. Was gilt jetzt? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die Omikron-Variante sorgt für rekordhohe Fallzahlen und trifft auch geimpfte Personen.Publiziert heute um 13:25 Uhr 9 Kommentare 9 Sollen positiv Getestete bald weniger lange zu Hause bleiben müssen? Menschen vor einem Testcenter in Zürich.Seit zwei Jahren leben wir nicht nur mit den diversen Varianten des Coronavirus, sondern auch mit diesem Reflex: Die Fallzahlen steigen, und das heisst zurück ins Homeoffice, Menschen meiden, Restaurants schliessen und vieles mehr.17 Karikatur: Felix Schaad Frohe Botschaften hatten Ignazio Cassis (FDP) und Alain Berset (SP) im Gepäck, als sie am Mittwoch vor die Medien traten.

Sind Reihentests in Schulen noch sinnvoll? Dagmar Rösler, Präsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz, schätzt die Situation in den Schulen ein. Dagmar Rösler Präsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz Personen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Seit August 2019 ist Dagmar Rösler Zentralpräsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH).» Sprich, wenn die öffentliche Versorgung zusammenbricht, weil es nicht mehr genügend Gesundheitspersonal gibt, Feuerwehrleute, Energieversorger oder Mitarbeitende in der privaten Wirtschaft, so ist es nicht mehr zweckmässig, möglicherweise angesteckte Menschen als Vorsichtsmassnahme zu Hause zu lassen. Für die ehemalige Deutsch- und Sportlehrerin haben die Frühförderung und der Ausbau von Tagesstrukturen an Schulen Priorität. Und jetzt haben wir rekordhohe Fallzahlen von täglich über 30'000 Infizierten. SRF News: Zehntausende Menschen infizieren sich tagtäglich in der Schweiz mit Omikron – auch viele geimpfte und geboosterte. Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Machen da Reihentests in den Schulen überhaupt noch Sinn? Ist das nicht ein Tropfen auf den heissen Stein? Dagmar Rösler: Grundsätzlich machen Reihentests in den Schulen noch Sinn, weil man so Ausbrüche beziehungsweise infizierte Personen sehr schnell erkennen kann.

Selbstverständlich ist aber die Voraussetzung, dass genügend Ressourcen vorhanden sind und die Testzentren noch nachkommen. So manch einer mag sich denken: Jetzt muss etwas geschehen. Dies funktioniert momentan nicht überall. Ob sich in diesem Fall der Aufwand in den Schulen noch lohnt, wenn die Testresultate zu spät kommen, ist tatsächlich eine berechtigte Frage. Was wäre die Alternative, wenn die Testkapazitäten überlastet sind? Dann würde das Maskentragen und das Lüften der Klassenzimmer noch wichtiger werden. Kann das gutgehen? Ist es richtig, die Massnahmen nicht weiter zu verschärfen? Wir wissen es nicht. Die Kantone Graubünden und Aargau beispielsweise setzen bereits nicht mehr auf die Reihentests.

Denn wenn man drei Tage auf die Testresultate warten muss, sind die Reihentests tatsächlich vergebene Mühe. Wenn man drei Tage auf die Testresultate warten muss, sind die Reihentests tatsächlich vergebene Mühe. Denn heute hätten wir Massnahmen, die sich bewährt hätten, betont Gesundheitsminister Alain Berset. Grundsätzlich sind die Tests aber immer noch sinnvoll, weil sie verhindern, dass ganze Klassen in Quarantäne müssen. Ausserdem bilden sie die Situation in den Klassen ab und entspannen die Lage. Und wenn wir die aktuell hohen Fallzahlen beobachten, können wir in der Schule nicht einfach nichts machen. Pragmatismus birgt RisikenMan wolle die Schweizerinnen und Schweizer auch nicht durchseuchen, betont Bundespräsident Ignazio Cassis.

Gibt es neben den Reihentests noch andere Strategien, um das Virus einzudämmen? Seit Beginn der Pandemie sprechen wir von CO2-Messgeräten in Schulen, damit die Schulzimmer effizienter gelüftet werden können. Da hätte man meines Erachtens viel mehr machen können. Vielleicht hat man den Nutzen davon zu wenig ernst genommen, oder gedacht, dass es auch ohne geht. Beides soll möglich sein, solange es noch freie Spitalbetten hat. Wirklich umsetzen müssten es dann die Gemeinden, weil die Infrastruktur in ihrer Verantwortung steht. Audio Aus dem Archiv: Dagmar Rösler: Schulen im Ausnahmezustand? 26:53 min, aus Tagesgespräch vom 10.

01. Diese pragmatische Strategie verfolgt die Landesregierung eigentlich ziemlich konsequent.2022. abspielen. Laufzeit 26:53 Minuten. Mit dem Gesundheitssystem als oberste Richtschnur ist der Bundesrat auch bereit, dem Personal in Spitälern und Heimen einen Teil des Drucks aufzubürden. Wie hoch waren die Infektionen in den Schulen vergangene Woche? Da höre ich unterschiedliche Stimmen.

Der Kanton Solothurn beispielsweise hat angesichts der hohen Fallzahlen für kommenden Montag das freiwillige Testen zu einem obligatorischen umgewandelt. Im Kanton Baselland, wo alle Schüler Anfangs Schulstart getestet wurden, war jeder siebte Pool positiv. Vielleicht geht sie auf, die pragmatische Strategie. Deshalb würde ich sagen, dass die Fallzahlen in den Schulen so hoch sind wie im Rest der Bevölkerung. Ich denke, es dauert nicht mehr lange und dann ist das System wieder überhitzt wie vor den Weihnachtsferien. Wie sieht es beim Lehrermangel aus, gibt es tatsächlich so viele Ausfälle wegen Omikron? Ja, denn wenn von heute auf morgen in einem Team zwei bis drei Lehrerinnen und Lehrer ausfallen, ist man dauernd in einem Notaggregat, wie die Stunden gefüllt werden können. Zuvor war sie sechs Jahre vor allem für Radio SRF in den USA unterwegs.

Da sind auch die Schulleitungen extrem gefordert. Viele Schulen haben im Hintergrund Stellvertretungen, die in solchen Krankheitsfällen einspringen. Doch wie ich immer wieder aus den Schulen höre, sind die bereits alle im Einsatz. Ich denke, es dauert nicht mehr lange und dann ist das System wieder überhitzt wie vor den Weihnachtsferien. 03:31 Video Aus dem Archiv: Lehrermangel wegen Omikron Aus 10 vor 10 vom 03.

01.2022. abspielen Seit Donnerstag gilt die verkürzte Isolations- und Quarantänefrist von fünf Tagen. Welche Richtlinien gelten da für die Lehrkräfte? Momentan gelten die Regeln des Bundesrats, das heisst seit 48 Stunden symptomlose Lehrpersonen dürfen nach fünf Tagen die Isolation verlassen und wieder unterrichten. Dies hat auch mit den aktuellen Umständen zu tun, dass wir viel zu wenig Lehrpersonen haben.

Ich gehe davon aus, dass sich auch die Schulen an die aktuellen Regeln halten müssen. Aber ich denke, dass Schulen verschiedene Szenarien haben, in welchen je nach Altersstufe Lehrpersonen auch von zu Hause aus den Unterricht über Videoportale weiterführen können. Bald beginnen die Sportferien, einige Kantone haben jedoch Skilager bereits abgesagt. Wären Sie dafür, dass sämtliche Skilager abgesagt werden? Das ist eine schwierige Frage. Ich verstehe durchaus, dass Skilager wieder abgesagt wurden.

Auf der anderen Seite ist es bereits das zweite Jahr, in welchem Schülerinnen und Schüler nicht in die Skilager können. Für Kinder und Jugendliche sind das so eine wichtige Wochen für den Klassenzusammenhalt. Ich habe von Kantonen gehört, die Skilager nicht verbieten, es aber den Schulen überlassen, diese Entscheidung zu fällen. Ich finde, da lässt man die Schulen ein wenig alleine. Eine gemeinsame Strategie der Kantone wäre hier angebracht.

Wichtig fände ich es, dass gemeinsame Erlebnisse unter den nötigen Schutzvorkehrungen noch möglich wären. Das Gespräch führte Saya Bausch. .