Omikron-Strategie des Bundes - Gewerkschaften und Wirtschaft begrüssen kürzere Quarantänen

13.01.2022 09:15:00

Beide Seiten sind auch froh ob der angepassten Isolationszeit. Uneinigkeit herrscht noch bei der Homeofficepflicht.

Bundesrat, Quarantänefrist

Der Bundesrat hat die Quarantänefrist wegen Covid-19 auf fünf Tage halbiert. Das Gleiche gilt für die Isolationszeit. Der Entscheid kommt bei der Wirtschaft gut an – bei Arbeitnehmern und Arbeitgeberinnen.

Beide Seiten sind auch froh ob der angepassten Isolationszeit. Uneinigkeit herrscht noch bei der Homeofficepflicht.

01:03 Video Aus dem Archiv: Berset zu Verkürzung von Quarantäne und Isolation Aus News-Clip vom 12.01.2022. abspielen Eine kürzere Quarantäne und eine kürzere Isolation seien richtig, sagt Daniel Lampart, Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). Gesundheitlich sei es deswegen richtig, weil Omikron weniger lange ansteckend sei – und wirtschaftlich, weil sonst zu viele Menschen zu lange am Arbeitsplatz fehlten.

Trotz Lockerung zu Vorsicht ermahntWichtig sei aber, dass Leute mit besonderen gesundheitlichen Risiken und deren Angehörige weiterhin gut geschützt würden. «Sie sollen weiterhin zu Hause bleiben und sich schützen können», so Lampart.

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Und wenn sie Berset gut zugehört haben geht es in Richtung Durchseuchung. Ein kleiner Lichtblick! Ein politischer Entscheid, der nichts mit Gesundheit zu tun hat. Wie das Zertifikat auch. 🤣😂 Lockerungen jeglicher Art sind immer begrüssenswert. Daher mal Lob von mir !

Omikron in der Schweiz - Sind wir mitten in der Durchseuchung, Frau Stadler?«Die vielen Infektionen stellen das Gesundheitssystem und die Gesellschaft auf die Probe» – Taskforce-Präsidentin Tanja Stadler im Interview zur Omikron-Welle. Danke, aber ich hatte gar nicht vor, eine Prüfung abzulegen... 😂 Ein Austria-Simulationsforscher meint zu diesen Task Force-Berechnungen kopfschüttelnd „hypothetisch“ und versteht nur schon die Diskrepanz von 10-35% nicht.

Omikron in der Schweiz - Bundesrat zieht risikoreiche Strategie durchKeine Verschärfungen trotz rekordhoher Fallzahlen: Der Bundesrat verfolgt seine pragmatische Strategie konsequent. Das birgt Risiken. Eine Analyse. Eine Analyse von wittweru. Coronavirus wittweru wittweru Ihr habt Realitätsverweigerung falsch geschrieben! wittweru Es sind nur positiv Getestet, bei gleichzeitigem Sinken der Hospitationen. Aber das ist zu anspruchsvoll für euch.

Höhepunkt der Omikron-Welle – Schweiz droht eine SuperinfektionswocheObwohl Omikron deutlich weniger schwere Krankheitsverläufe verursacht, könnte es laut Taskforce für Spitäler nochmals hart werden. (Abo)

Folgen der Omikron-Welle – Wieso nun selbst Wissenschaftler für eine kürzere Quarantäne sindDie Covid-Taskforce hat analysiert, wie sich mit der neuen Variante Nutzen und Risiken der Corona-Isolation verändert haben. Die fünf wichtigsten Fragen beantwortet.

Ticker zur Corona-Medienkonferenz – «Der Höhepunkt der Omikron-Welle könnte in ein bis drei Wochen erreicht sein»Jetzt live: Was sagen die Expertinnen und Experten des Bundes zur Pandemie-Lage in der Schweiz? Die Medienkonferenz im Ticker. ..was sagen 'expertinnen & experten'... Ich bin raus... 'Expertinnen und Experten' 🤣🤣🤣 Alle - und damit meine ich ALLE Zahlen und Modelle waren bis jetzt total falsch ... 🤣🤣🤣

Verrückter Roland Collombin – Partys, Gefängnis, Unfälle – so lebt der wildeste Skifahrer der SchweizDer Walliser gewann in den 70ern die grössten Abfahrten. Er war kühn auf der Piste und ausdauernd in der Disco. Seine Devise: kaum arbeiten, viel verdienen.

Der Bundesrat hat die Quarantänefrist wegen Covid-19 auf fünf Tage halbiert.Die Omikron-Welle dürfte noch im Januar ihren Höhepunkt erreichen, schätzt die wissenschaftliche Taskforce des Bundes.Seit zwei Jahren leben wir nicht nur mit den diversen Varianten des Coronavirus, sondern auch mit diesem Reflex: Die Fallzahlen steigen, und das heisst zurück ins Homeoffice, Menschen meiden, Restaurants schliessen und vieles mehr.39 Kommentare 39 Die Fallzahlen dürften in der Schweiz noch ein bis zwei Wochen stark ansteigen.

Das Gleiche gilt für die Isolationszeit. Sie betrifft nur noch die tatsächlich Infizierten. Tanja Stadler Präsidentin wissenschaftliche Task Force des Bundes Personen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Tanja Stadler ist Präsidentin der wissenschaftlichen Task Force des Bundes. Der Entscheid kommt bei der Wirtschaft gut an – bei Arbeitnehmern und Arbeitgeberinnen. Und jetzt haben wir rekordhohe Fallzahlen von täglich über 30'000 Infizierten. 01:03 Video Aus dem Archiv: Berset zu Verkürzung von Quarantäne und Isolation Aus News-Clip vom 12. Sie entwickelt Methoden, um die Ausbreitung von Virus-Epidemien zu berechnen.01. Danach gingen die Fallzahlen rasch auf unter 10’000 Fälle pro Tag zurück.

2022. Die Zahl der Infektionen geht stark nach oben und wir rechnen damit, dass viele Menschen in der Schweiz infiziert werden. So manch einer mag sich denken: Jetzt muss etwas geschehen. abspielen Eine kürzere Quarantäne und eine kürzere Isolation seien richtig, sagt Daniel Lampart, Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). Gesundheitlich sei es deswegen richtig, weil Omikron weniger lange ansteckend sei – und wirtschaftlich, weil sonst zu viele Menschen zu lange am Arbeitsplatz fehlten. Sie erwarten den Höhepunkt dieser Welle in etwa zwei Wochen – mit infizierten 10 bis 30 Prozent der Bevölkerung innerhalb einer Woche. Trotz Lockerung zu Vorsicht ermahntWichtig sei aber, dass Leute mit besonderen gesundheitlichen Risiken und deren Angehörige weiterhin gut geschützt würden. Kann das gutgehen? Ist es richtig, die Massnahmen nicht weiter zu verschärfen? Wir wissen es nicht. «Sie sollen weiterhin zu Hause bleiben und sich schützen können», so Lampart.5 Millionen Infizierte! Das sind in der Tat sehr viele Infektionen. Im besten Fall werden es nur 80 IPS-Fälle sein.

Unterdessen denkt der Bundesrat schon weiter. Er hat den Kantonen ein Papier zur Stellungnahme geschickt, in dem er eine völlige Abschaffung der Quarantäne zur Diskussion stellt. Man muss sich aber in Erinnerung rufen, dass bereits letzte Woche 3. Denn heute hätten wir Massnahmen, die sich bewährt hätten, betont Gesundheitsminister Alain Berset. Während die Gewerkschaften hier zurückhaltend sind, rennt der Bundesrat bei der Wirtschaft offene Türen ein. Rudolf Minsch, Chefökonom beim Wirtschaftsdachverband Economiesuisse, sagt zur Abschaffung der Quarantäne: «Die Kosten dafür sind einfach zu hoch. Wir sind also auf dem Weg dahin. Dies hat kürzlich auch die Taskforce bestätigt. Pragmatismus birgt RisikenMan wolle die Schweizerinnen und Schweizer auch nicht durchseuchen, betont Bundespräsident Ignazio Cassis.

Von dem her ist es wohl zielführender, die Quarantäneregel ganz abzuschaffen. Kann unser Gesundheitssystem das bewältigen? Das sind die oberen Schätzungen.» Unschlüssig bei der Homeofficepflicht bis MärzOhnehin werden aber wegen der Homeofficepflicht wohl weiterhin viele gesunde Menschen viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Bis Ende März will der Bundesrat diese verlängern. 80 ist eine Zahl, die wir schon oft geschafft haben – bei 300 wird es schwieriger. Beides soll möglich sein, solange es noch freie Spitalbetten hat. Dafür Verständnis hat Daniel Lampart und sagt: «Alle navigieren jetzt auf Sicht mit Omikron.» Momentan ist ein vorsichtiger Umgang sicher angezeigt, wenn das wirtschaftlich keine oder geringe Auswirkungen hat. Wenn man Omikron anschaut, auch in anderen Ländern, dann ist klar: Es ist nicht nur ein harmloser Schnupfen.

Autor: Daniel Lampart SGB-Chefökonom Der SGB-Chefökonom sagt weiter: «Das hat noch niemand erlebt. Diese pragmatische Strategie verfolgt die Landesregierung eigentlich ziemlich konsequent. Momentan ist ein gewisser vorsichtiger Umgang sicher angezeigt, wenn das wirtschaftlich keine oder geringe Auswirkungen hat. Das hängt davon ab, wie gut die Impfung die doppelt Geimpften noch schützt – 90 Prozent oder 85 Prozent? Und entsprechend sind es auch grosse Varianzen, auf die wir uns einstellen müssen.» Dagegen findet Minsch von Economiesuisse, dass Homeoffice wirtschaftlich schädlich sei. Sobald man eine Aufhebung als epidemiologische Sicht verantworten kann, soll das auch getan werden. Würde es etwas nützen, wenn ein Lockdown verfügt würde? Tanja Stadler sagt: «Es sind im Vergleich zu den bestätigten Zahlen, die wir heute sehen, nochmals deutlich mehr Infektionen in der Zwischenzeit passiert. Mit dem Gesundheitssystem als oberste Richtschnur ist der Bundesrat auch bereit, dem Personal in Spitälern und Heimen einen Teil des Drucks aufzubürden. Autor: Rudolf Minsch Economiesuisse-Chefökonom Die Homeofficepflicht bis Ende März verlängern sei falsch, bis dann habe sich die Lage völlig verändert.

Minsch sagt auch: «Wir fordern daher, dass – sobald man eine Aufhebung auch als epidemiologische Sicht verantworten kann – das auch getan wird. Das heisst: Sehr viele Infektionen sind schon passiert.» Ob der Bundesrat bei der Homeofficepflicht auf die Wirtschaft zugeht, entscheidet er kommenden Mittwoch. Vielleicht geht sie auf, die pragmatische Strategie. .» Trotz stark steigender Infektionszahlen: Die Zahl der Hospitalisierungen und der Intensivpatienten geht zurück.