Omikron: In Aarau fahren auch Firmenchefs Busse

13.01.2022 19:46:00

Was soll ein Betrieb des öffentlichen Verkehrs tun, wenn in der Omikron-Welle zu viele Mitarbeitende krank sind? Im #Aargau hat der ÖV praktisch keine Personalreserven mehr. #aargauerzeitung #kantonaargau

Aargau, Aargauerzeitung

Was soll ein Betrieb des öffentlichen Verkehrs tun, wenn in der Omikron-Welle zu viele Mitarbeitende krank sind? Im Aargau hat der ÖV praktisch keine Personalreserven mehr. aargauerzeitung kantonaargau

Was soll ein Betrieb des öffentlichen Verkehrs tun, wenn in der Omikron-Welle zu viele Mitarbeitende krank sind? Im Aargau ist der ÖV derzeit zwar grossmehrheitlich im grünen Bereich, doch der Busbetrieb Aarau (BBA) hat praktisch keine Personalreserven mehr.

Exklusiv für AbonnentenEs könnte sein, dass man als Fahrgast in einem BBA-Bus wegen omikronbedingter Personalknappheit derzeit von einem Mitglied der Geschäftsleitung gefahren wird. Hier ein Fahrzeug im Busbahnhof Aarau.Michael Küng

«Wir haben jetzt in einer Woche mehr Krankheitsfälle als vorher in zwei Jahren», sagt Peter Baertschiger, Geschäftsführer des Busbetriebs Aarau (BBA). In absoluten Zahlen seien es nicht so viele, doch es brauche wenig, um ans Limit zu kommen. «Trotzdem wollen wir so lange wie möglich den publizierten Fahrplan aufrechterhalten. Aber wenn plötzlich drei weitere Fahrer fehlen sollten, könnten einzelne Kurse ausfallen», sagt Baertschiger.

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Teilen Exklusiv für Abonnenten Es könnte sein, dass man als Fahrgast in einem BBA-Bus wegen omikronbedingter Personalknappheit derzeit von einem Mitglied der Geschäftsleitung gefahren wird.Emanuele Reho hilft im Impfzentrums des KSA im Rahmen eines Armeeeinsatzes.Die Omikron-Welle dürfte noch im Januar ihren Höhepunkt erreichen, schätzt die wissenschaftliche Taskforce des Bundes.Eine Schülerin beim Spucktest in Zürich.

Hier ein Fahrzeug im Busbahnhof Aarau. Michael Küng «Wir haben jetzt in einer Woche mehr Krankheitsfälle als vorher in zwei Jahren», sagt Peter Baertschiger, Geschäftsführer des Busbetriebs Aarau (BBA). Aber keine Angst, auch diese Frauen und Männer haben die nötigen Kompetenzen und Ausbildungen – es sind Angehörige der Armee, die zur Unterstützung eingerückt sind, und das erst noch freiwillig. In absoluten Zahlen seien es nicht so viele, doch es brauche wenig, um ans Limit zu kommen. Die 40-Jährige ist Professorin am Departement für Biosystems Science und Engineering an der ETH. «Trotzdem wollen wir so lange wie möglich den publizierten Fahrplan aufrechterhalten. Aber wenn plötzlich drei weitere Fahrer fehlen sollten, könnten einzelne Kurse ausfallen», sagt Baertschiger. Durchwursteln und Hoffen Es ist typisch für den «Schweizer Weg», bei dem wirtschaftliche Argumente oft mehr Gewicht haben als epidemiologische (Adelboden und Wengen brauchen die mit den Zuschauern generierten Einnahmen).

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