Ölembargo – EU will mit Ölpreisdeckel Russland unter Druck setzen

05.12.2022 10:30:00

Alle EU-Mitgliedstaaten haben am Wochenende ihre Zustimmung zu einer Preisobergrenze von 60 $ pro Barrel für russisches Erdöl erteilt, das über den Seeweg transportiert wird.

Ölembargo: EU will mit Ölpreisdeckel Russland unter Druck setzen: Alle EU-Mitgliedstaaten haben am Wochenende ihre Zustimmung zu einer Preisobergrenze von 60 $ pro Barrel für russisches Erdöl erteilt, das über den Seeweg transportiert wird.

Alle EU-Mitgliedstaaten haben am Wochenende ihre Zustimmung zu einer Preisobergrenze von 60 $ pro Barrel für russisches Erdöl erteilt, das über den Seeweg transportiert wird.

Publiziert heute um 08:26 Uhr Zum Wochenstart tritt ein weitgehendes Embargo der Europäischen Union (EU) auf russisches Erdöl in Kraft.04.Veröffentlicht am 05.Christoph Bernet.

Bild: Benjamin Girette/Bloomberg Mit einem Preisdeckel für russisches Erdöl wollen die EU, die G7-Staaten und Australien ab Montag Russland im Krieg gegen die Ukraine unter Druck setzen.Alle 27 EU-Mitgliedstaaten erteilten am Wochenende laut EU-Kommission ihre Zustimmung zu einer Preisobergrenze von 60 $ pro Barrel für russisches Erdöl, das über den Seeweg transportiert wird.2022 16:32 Ölförderung: Details einer Anlage in einem Bohrturm.Das wären gut zehn Prozent weniger als der Marktpreis von 67 $ für russisches Ural-Öl am Freitag.Grundlage der Einfuhrbeschränkung ist eine im Juni von den 27 Mitgliedstaaten beschlossene Sanktionsverordnung wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Preisdeckel als viel zu hoch, um Russland in Bedrängnis zu bringen.Das wären gut zehn Prozent weniger als der Marktpreis von 67 Dollar für russisches Ural- Öl am Freitag.Dessen Präsident Wladimir Putin liess seinen Sprecher erklären, Russland werde die Preisbegrenzung nicht akzeptieren.

Die Staaten des Erdöl-Exportkartells Opec sowie Russland (Opec+) liessen laut Insidern bei Beratungen am Sonntag ihre Fördermengen unverändert.Dessen Präsident Wladimir Putin liess seinen Sprecher erklären, Russland werde die Preisbegrenzung nicht akzeptieren.Der Preis von umgerechnet etwa 57 Euro pro 159 Liter wird dann um bis zu 9 Euro unter dem jüngsten Marktpreis für russisches Rohöl der Sorte Urals liegen.Mit dem Preisdeckel zielen Europäische Union (EU), G7 und Australien auf russische Erdölexporte in Drittstaaten.Für die EU selbst greift ab Montag ein Importstopp für russisches Öl auf dem Seeweg.Mit dem Preisdeckel zielen Europäische Union (EU), G7 und Australien auf russische Erdölexporte in Drittstaaten.Davon ausgenommen ist Pipeline-Öl, das nach Europa fliesst.Bei einem langfristigen Durchschnittspreis von 70 Dollar pro Barrel würden Russland damit pro Tag Erlöse in Höhe von etwa 210 Millionen Dollar entgehen.Darauf hatte unter anderem Ungarn gedrungen.Davon ausgenommen ist Pipeline-Öl, das nach Europa fliesst.

Die Bundesregierung will ab 2023 aber auch auf diesem Weg kein russisches Öl mehr abnehmen.Sie sucht nach anderen Wegen, um die Belieferung der für die Treibstoffversorgung im Osten Deutschlands wichtigen Raffinerie in Schwedt zu sichern.Die Bundesregierung will ab 2023 aber auch auf diesem Weg kein russisches Öl mehr abnehmen.Bis dahin nimmt es eine Ausnahmeregelung in Anspruch, die für EU-Staaten gilt, die aufgrund ihrer geografischen Lage in besonderem Masse von Pipeline-Öl aus Russland abhängig waren und die Importe nicht so schnell ersetzen können.Seleskyj – Preisobergrenze für Russland komfortabel Der Preisdeckel werde Russland kaum davon abhalten, gegen die Ukraine Krieg zu führen, sagte deren Präsident Selenskyj.60 $ (rund 57 €) seien für Russland noch immer recht komfortabel.Selenskyj: Preisobergrenze für Russland komfortabel Der Preisdeckel werde Russland kaum davon abhalten, gegen die Ukraine Krieg zu führen, sagte deren Präsident Selenskyj.Es sei nur eine Frage der Zeit, bis zu stärkeren Mitteln gegriffen werden müsse: «Es ist schade, dass diese Zeit verloren geht.Mehrere Staaten setzen auf Ausnahmeregelungen Bislang ohne Zeitbeschränkung wollen zunächst die Länder Ungarn, Tschechien und die Slowakei die Ausnahmeregelung in Anspruch nehmen.

» Russlands Präsidentensprecher Dmitri Peskow erklärte, das Land sei vorbereitet: «Wir werden diese Deckelung nicht akzeptieren.Es sei nur eine Frage der Zeit, bis zu stärkeren Mitteln gegriffen werden müsse:"Es ist schade, dass diese Zeit verloren geht.» Russland werde die Situation nun rasch analysieren und sich dann zu konkreten Schritten äussern.Welche Auswirkungen Preisdeckel und EU-Ölembargo auf die Erölpreise haben werden, muss sich erst noch zeigen." Russland werde die Situation nun rasch analysieren und sich dann zu konkreten Schritten äussern.Februar 2023 an gelten.Bisher kamen bis zu 94% der russischen Erdöl-Importe in die EU über den Seeweg.Diese müssen nun auf anderen Wegen ersetzt werden.Bisher kamen bis zu 94 Prozent der russischen Erdöl-Importe in die EU über den Seeweg.

Offen ist auch, inwieweit die Preisobergrenze überhaupt durchgesetzt werden kann.Auch gilt die Regelung für andere wichtige Dienstleistungen wie Versicherungen, technische Hilfe sowie Finanzierungs- und Vermittlungsdienste.Der Hebel dafür sollen Unternehmen sein, die russische Erdöl-Ausfuhren auf dem Seeweg erst möglich machen.Offen ist auch, inwieweit die Preisobergrenze überhaupt durchgesetzt werden kann.Ab Montag dürfen EU-Schifffahrtsunternehmen russisches Rohöl nur noch befördern, wenn es unter oder zu der G7-Preisobergrenze verkauft wird.Das gilt auch für Versicherer, Rückversicherer oder andere Finanzierungen des Ölgeschäfts.Ab Montag dürfen EU-Schifffahrtsunternehmen russisches Rohöl nur noch befördern, wenn es unter oder zu der G7-Preisobergrenze verkauft wird.So machten Einnahmen aus dem Öl- und Gasverkauf nach Angaben der Internationalen Energieagentur im vergangenen Jahr bis zu 45 des russischen Staatshaushaltes aus.Da die wichtigsten Schifffahrts- und Versicherungs-Unternehmen der Welt in den G7-Ländern ansässig sind, könnte die Preisobergrenze es Russland tatsächlich erschweren, sein Öl zu einem höheren Preis zu verkaufen.

Darauf setzt etwa EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen.Da die wichtigsten Schifffahrts- und Versicherungs-Unternehmen der Welt in den G7-Ländern ansässig sind, könnte die Preisobergrenze es Russland tatsächlich erschweren, sein Öl zu einem höheren Preis zu verkaufen.Die Preisobergrenze werde «auch helfen, die globalen Energiepreise zu stabilisieren, was den Ländern auf der ganzen Welt zugute kommt, die derzeit mit hohen Ölpreisen konfrontiert sind».Das Land sehe das Instrument als nicht marktwirtschaftlich an und werde einen Mechanismus entwickeln, um die Anwendung der Obergrenze zu verbieten, sagte der russische Vizeregierungschef Alexander Nowak am Sonntag im Moskauer Staatsfernsehen.Viele Analysten halten den Preisdeckel indes für konfus und womöglich wirkungslos, da Russland den Grossteil seines Rohöls an Länder wie China und Indien verkaufe, die sich bisher geweigert haben, den russischen Krieg gegen die Ukraine zu verurteilen.Die Preisobergrenze werde"auch helfen, die globalen Energiepreise zu stabilisieren, was den Ländern auf der ganzen Welt zugute kommt, die derzeit mit hohen Ölpreisen konfrontiert sind".Von den Opec-Staaten war am Sonntag laut Insidern zumindest keine weitere Verknappung und damit womöglich Verteuerung der Liefermengen zu befürchten.Bei Beratungen der sogenannten Opec-Plus-Staaten – das sind die Organisation erdölexportierender Staaten (Opec) und Verbündete wie Russland - wurde nach Angaben von zwei Insidern vereinbart, die Fördermengen stabil zu halten.Von den Opec-Staaten war am Sonntag laut Insidern zumindest keine weitere Verknappung und damit womöglich Verteuerung der Liefermengen zu befürchten.

Im Oktober hatte die Opec+ die USA und andere westliche Staaten mit der Ankündigung verärgert, die Fördermenge von November bis Ende 2023 um zwei Millionen Barrel pro Tag zu verringern.Das entspricht etwa zwei Prozent der weltweiten Nachfrage.Im Oktober hatte die Opec+ die USA und andere westliche Staaten mit der Ankündigung verärgert, die Fördermenge von November bis Ende 2023 um zwei Millionen Barrel pro Tag zu verringern.Die US-Regierung warf der Opec vor, sie stelle sich mit einer Rohöl-Verknappung auf Russlands Seite.Die Opec indes verwies auf schwächere Wirtschaftsaussichten und damit verbundene geringe Öl-Nachfrage.Die US-Regierung warf der Opec vor, sie stelle sich mit einer Rohöl-Verknappung auf Russlands Seite.Die Ölpreise sind seit Oktober gesunken, vor allem aufgrund des langsameren chinesischen und weltweiten Wachstums sowie höherer Zinssätze.

REUTERS.Die Ölpreise sind seit Oktober gesunken, vor allem aufgrund des langsameren chinesischen und weltweiten Wachstums sowie höherer Zinssätze.

Weiterlesen:
Finanz u. Wirtschaft »
Loading news...
Failed to load news.

EU will mit Öl-Preisdeckel Russland unter Druck setzenMit einem Preisdeckel für russisches Erdöl wollen die EU, die G7-Staaten und Australien ab Montag Russland im Krieg gegen die Ukraine unter Druck setzen. duscht Europa oder Russland kalt? Bundeskanzler ABaerbock EmmanuelMacron marcfriedrich7 maxotte_says Markus_Krall ignaziocassis uelimaurer NFTs NFTdrop Crypto嫩妹会所

Ölimporte aus Russland sind nur noch in Ausnahmefällen möglichZusätzlich zum Ölembargo gilt ein Preisdeckel für russisches Öl. Russland droht, unter diesen Bedingungen gar kein Öl mehr zu liefern.

Nur Ja heisst Ja: Kampagnen-Powerplay setzt Parlament unter DruckWas gilt als Vergewaltigung? Das Parlament streitet im Rahmen der Revision des Sexualstrafrechts über die Frage, wo die Grenze zu einvernehmlichem Geschlechtsverkehr liegen soll. Die Politik steht unter Druck einer mächtigen Kampagne. nurjaheisstja

BlackRock sieht Bonds nächstes Jahr unter Druck durch hohe Zinsen und VigilantenAnleger sollten die bewährte Strategie, in einer Rezession langlaufende Staatsanleihen zu kaufen, nächstes Jahr über Bord werfen, rät die Research-Abteilung von BlackRock, des weltweit grössten Vermögensverwalters. 😅 nächstes Jahr 😄 BlackRock_CH

Kurden unter Druck - Das iranische Regime hat vor allem die Kurden im VisierUnter Druck: Das iranische Regime hat vor allem die Kurden im Visier – sie sollen laut Teheran Schuld sein an den Unruhen im Land. Die Komala-Parteien sind Mörder, sie sind geisteskrank und leben, um Menschen zu töten. Daher werden die Träume dieser Menschen im Iran niemals wahr. Und wir stehen einfach fassungslos da … ohne Widerspruch … ? Gegen die Kurden im Iran wird eine politische, kulturelle, historische und rassische Apartheid durchgeführt. Auch die Muttersprache der Kurden ist im Iran verboten. Viele Städte sind vollständig militarisiert und sogar durch die Einrichtung von Checkpoints an den Eingängen 1

Zu viel Druck und zu Wenig Wertschätzung: Lehrabbrüche häufen sich11’810 Lehrlinge, die 2017 ihre Ausbildungen begonnen hätten, lösten ihre Verträge wieder auf. Abbrecherinnen und Abbrecher erzählen, weshalb das so ist Verständlich da bei vielen Betrieben nicht die Ausbildung im Vordergrund steht sondern die Gewinnmaximierung durch günstige Lehrlinge. Grossteil der Jugend von heute ist komplett orientierungslos,das einzige was sie wirklich beherrscht ist feiern, sobald ein bisschen Druck, legt sie die Waffen nieder. hard times create strong men, strong men create good times, good times create weak men and weak men create hard times