Ob Stempelsteuer oder Tabak-Werbung: Wie Diskussionen im Internet manipuliert werden

Ob Stempelsteuer oder Tabak-Werbung: Wie Diskussionen im Internet manipuliert werden.

Abstimmungen 2022

22.01.2022 16:48:00

Ob Stempelsteuer oder Tabak-Werbung: Wie Diskussionen im Internet manipuliert werden.

Das Internet fragt uns immer wieder, was wir zu einem Thema denken. Gewisse politische Kreise versuchen aber solche Pseudo-Umfragen zu manipulieren.

ScreenshotDie unbekannten Betreiber der Facebook-Seite helfen auch nach, damit eine Umfrage ins Weltbild passt – auch wenn es nicht um anti-linke oder ausländerfeindliche Themen geht. So forderte «Like Schweiz» am Donnerstag die Abonnenten auf, sich bei einer «Blick.ch»-Umfrage gegen die Tabak-Initaitive auszusprechen. Die Umfrage war eine Art «Gewinnspiel», bei dem das Pro- oder Contra-Lager ein kostenloses Inserat im «Blick» gewinnen konnte.

Solche Aufrufe landen immer wieder auf Schmutzseiten, in dubiosen Chats oder in Discord-Channels jeglicher politischer Couleur. watson sind solche Teilnahme-Aufrufe auch aus linken Kreisen bekannt. Zu lesen sind dort gelegentlich auch vermeintliche «Tricks», um das Resultat durch Mehrfachabstimmung zu manipulieren.

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Das sind so richtige Plapper-Beiträge mit billigem Wortschatz. Versuchte Selbstprofilierung.

Abstimmungsumfrage – Widerstand gegen Abschaffung der Stempelsteuer wächst58 Prozent wollen an der Stempelabgabe festhalten. Das Volk lasse sich nicht mehr von den Versprechen für angebliche Wirtschaftsimpulse täuschen, sagt Jacqueline Badran vom Pro-Komitee. Nicht nur Linke! Gewerbe, Tourismus und Wirtschaft sind ständig auf Vorrat am rumheulen, um dann trotzdem top Zahlen und Gewinne auszuweisen. Auch nicht vergessen - wie diese Gruppen sich bei Initiativen wie der Masseneinwanderung verhalten hatten. Wer abzockt soll auch zahlen! Niemals endender Polit Zirkus! Krank, diese Wohlstandsprobleme! Wie immer in der Schweiz...die Bevölkerung zahlt damit Konzerne und Investoren mehr Gewinn machen können...

Der Knackpunkt im Vincenz-Prozess: Wie «wasserdicht» ist die Anklage?Knapp vier Jahre nach seiner Festnahme steht der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz in Zürich vor Gericht. Der Ausgang ist völlig offen.

Bundesrat Ueli Maurer zu Corona, Stempelsteuer und F35Bundesrat Ueli Maurer hadert mit der Coronapolitik – und auch mit dem Kauf des US-Kampfjets F-35. Vor allem aber sorgt sich der SVP-Finanzminister um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes: Die Schweiz drohe den Anschluss zu verlieren. Darum kämpft er für die Abschaffung der Emissionsabgabe. Eltern, deren Kinder gerade fiebrig zuhause rumröcheln danken es diesem „ehrenwerten“ KäLuscht-Knilch, dass er Geld für Kampfjets hat, aber nicht für sichere Schulen… SpecialPlaceInHell SwissCovidCrime Unser Bundesrat lässt sich von den Medien unter Druck setzen.. Beim Mediengesetz argumentiert die SVP gerade umgekehrt.. Doppelmoral

Neue Wege für Therapie – ETH Lausanne entschlüsselt Entstehung von Entzündungen nach CovidLausanner Forschende haben den biologischen Mechanismus entschlüsselt, der nach Covid-19-Infektionen spezifische Entzündungen auslöst. Das eröffnet neue Wege für die Therapie.

Nach Vulkanausbruch in Tonga – So werden Unterseekabel repariertDer Ausbruch des Untersee-Vulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai hat neben zahlreichen Schäden auch das Unterseekabel von Fidschi nach Tonga beschädigt, es soll an zwei Stellen gebrochen sein. Wie repariert man das eigentlich?

Abgeschossen ohne Bewilligung - Das Bafu will mehr zum Wolfsabschuss wissenDen Fall in Graubünden speziell macht die Tatsache, dass der Kanton ohne Abschussbewilligung des Bundes gehandelt hat. Ob die Berufung auf die polizeiliche Generalklausel korrekt ist, überprüft nun das Bundesamt für Umwelt. Man muss die Grenzen um Schafszäune mit Urin markieren, damit die Wölfe kapieren, wer hier der Chef ist? Wölfe sprechen diese Sprache! Dafür sollten Schafshirte sollten dafür in Sprühdosen pissen und ihre Schafsgrenzen mit Urin markieren...! :) In Kanada markieren Bärenforscher ihre Zelte so, und werden dadurch nicht angegriffen! Das grösste Problem bei diesen Wölfen war sehr wahrscheinlich nicht der Wolf sondern die Anfütterung und die illegale Entsorgungen von Totgeburten in Siedlungsnähe von Kälbern. Ob bewusst oder unbewusst lasse ich mal so stehen. bafu

Mit solchen Beiträgen erreicht die Seite rund eine Million Menschen. Screenshot Die unbekannten Betreiber der Facebook-Seite helfen auch nach, damit eine Umfrage ins Weltbild passt – auch wenn es nicht um anti-linke oder ausländerfeindliche Themen geht. So forderte «Like Schweiz» am Donnerstag die Abonnenten auf, sich bei einer «Blick.ch»-Umfrage gegen die Tabak-Initaitive auszusprechen. Die Umfrage war eine Art «Gewinnspiel», bei dem das Pro- oder Contra-Lager ein kostenloses Inserat im «Blick» gewinnen konnte. Solche Aufrufe landen immer wieder auf Schmutzseiten, in dubiosen Chats oder in Discord-Channels jeglicher politischer Couleur. watson sind solche Teilnahme-Aufrufe auch aus linken Kreisen bekannt. Zu lesen sind dort gelegentlich auch vermeintliche «Tricks», um das Resultat durch Mehrfachabstimmung zu manipulieren. Schafft man eine Mehrheit, wird das Resultat gefeiert und in Social-Media-Posts weiterverbreitet. Im Fall einer Niederlage, kritisiert man die Manipulation der Umfrage. So geschehen beim Inserate-Duell zur Stempelsteuer: Der Gewerbeverband kassierte eine Niederlage gegen das linke «Nein»-Lager und schimpfte dann über die Manipulationsversuche. Blick filtert Manipulationen Der «Blick»-Pressesprecher Daniel Riedel kennt diese Vorwürfe. Man verwende eine Software, die grössere Angriffe abwendet und Manipulationsversuche rausfiltert. «Für den betreffenden User oder die betreffende Userin scheint es zwar möglich zu sein, weiterhin abzustimmen, die von ‹Blick› verwendete Software erkennt jedoch dieses ‹fraudulent behavior› im Hintergrund und löscht sie konsequent», schreibt Riedel in einer schriftlichen Stellungnahme. Auch das SRF kennt das Problem. Ein Internet-User veröffentlichte letztes Jahr im Blog «Inside Paradeplatz» eine detaillierte technische Anleitung, um sogenannte «User-Votings» zu manipulieren. Die Empörung war gross, obwohl SRF solche schnellen Umfragen nie als repräsentative Befragungen darstellte. Die Verantwortlichen im Leutschenbach verzichten aber seither auf User-Umfragen zu politischen Themen. SRF-Mediensprecher Stefan Wyss sagt dazu: «Der definitive Entscheid, wie SRF News damit umgeht, ist aber noch nicht gefällt. Aktuell richtet SRF News den Fokus auf die Förderung einer konstruktiven Debattenkultur.» DANKE FÜR DIE ♥ Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren (Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen) 5 CHF