Nur noch mit QR-Code ins Büro – Erste Grosskonzerne führen Zertifikatspflicht ein

Ins Büro nur noch mit Zertifikat: Erste Grosskonzerne führen Pflicht ein.

15.09.2021 08:00:00

Ins Büro nur noch mit Zertifikat: Erste Grosskonzerne führen Pflicht ein.

Ins Restaurant oder ins Fitness kommt man nur mehr mit QR-Code. Was Bern bereits einzelnen Branchen vorgegeben hat, ziehen nun die ersten Firmen in der Schweiz nach.

22Ins Büro nur noch mit Zertifikat: Bei Syngenta und Lonza in Basel ist dies jetzt Pflicht.Foto: Pierre Albouy (Keystone)Syngentahat als einer der ersten Konzerne bereits diese Woche die Zertifikatspflicht für seine rund 1100 Mitarbeitende in Basel umgesetzt. «Unsere Mitarbeitenden können ihr persönliches Zertifikat beim werkärztlichen Dienst registrieren oder sich dort kostenlos testen lassen», erklärt Sprecherin Mirjam Berger. Die Daten dazu würden nicht an Dritte weitergeleitet, heisst es von der in Basel angesiedelten Firma, die vor vier Jahren von Chinesen übernommen wurde.

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Auch die Impfstoff-HerstellerinLonzamacht eine klare Ansage: Alle, die zurück ins Büro am Hauptsitz in Basel wollen, dürfen dies nur, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Wie bei Syngenta können die Angestellten allerdings im Homeoffice bleiben. Für das Lonza-Werk in Visp, wo der Wirkstoff für den

produziert wird, gilt die Zertifikatspflicht dagegen nicht. Ob sie dort eingeführt wird, ist unklar – denn anders als bei den Büroarbeiten haben Mitarbeitende dort nicht unbedingt die Möglichkeit von Homeoffice.Eine Umfrage zeigt, dass Konzerne in der Schweiz höchst unterschiedlich mit der headtopics.com

umgehen, ihre Angestellten nach einem Covid-Zertifikat zu fragen. Einige wenige haben die Zertifikatspflicht schon eingeführt. Andere dagegen verzichten darauf, weil sie fürchten, dass der Streit zwischen Geimpften und Ungeimpften damit in den Betrieben verstärkt wird.

Banken halten sich zurückDer Industriekonzern ABB schliesst für seine über 4000 Schweizer Mitarbeitenden das Vorzeigen eines Covid-Zertifikats nicht aus. Klar ist aber noch nichts: «Wir prüfen gegenwärtig lediglich die Möglichkeit einer Einführung des Zertifikats», sagt ein Sprecher. Entscheidungen in die eine oder andere Richtung sind noch nicht gefällt worden.

Andere Konzerne verzichten jedoch bewusst darauf, ihre Angestellten zu fragen, ob sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Die Grossbanken UBS und Credit Suisse sowie auch die Zürcher Kantonalbank haben beschlossen, nicht nach dem Zertifikat zu fragen. Stattdessen gelte im Büro weiterhin für alle, also auch für die Geimpften, die Maskenpflicht, wenn die Beschäftigten im Gebäude unterwegs seien, erklären die drei Banken auf Anfrage. Nur wer an seinem Arbeitsplatz sitzt, kann die Maske gemäss den Vorgaben des Bundes abnehmen.

Angst vor einem Graben«Wir fürchten eine Spaltung in der Belegschaft, wenn wir die Offenlegung des Zertifikats verlangen würden», sagt ein Banker hinter vorgehaltener Hand zu den Beweggründen. Der Preis ist dagegen, dass auch Geimpfte weiterhin Maske tragen müssen, wenn sie im Gebäude unterwegs sind. Dieses Problem würde aber dadurch entschärft, dass viele Beschäftigte weiterhin überwiegend vom Homeoffice aus arbeiteten. headtopics.com

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In eng begrenzten Fällen verlangen auch die Grossbanken das Zertifikat, zum Beispiel bei Anlässen mit einer grösseren Menschenzahl. Zudem müssen Angestellte das Zertifikat vorweisen, wenn sie in einer Kantine essen möchten, die auch für externe Gäste zugänglich ist.

Letzteres gilt auch beim Rückversicherungskonzern Swiss Re, wo seit dieser Woche der Nachweis eines Zertifikats fürs Mittagessen oder den Kaffee im Personalrestaurant notwendig ist, wenn dies auch für Externe zugänglich ist. Wer nur ins Büro will, braucht dagegen kein Zertifikat vorzuweisen, heisst es auf Anfrage.

Kantine des ETH-Forschungsinstituts Eawag in Dübendorf.Foto: Gaëtan Bally (Keystone)Normale Kantinen, in die ausschliesslich die eigenen Mitarbeitenden essen gehen, sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen. «Die Firmen können hier selbst entscheiden, ob sie den Nachweis einführen wollen oder nicht», sagt Frey Greuter vom Schweizerischen Arbeitgeberverband.

Eine Bündner Firma tickt ganz andersEinige Firmen haben jedoch auch bei Restaurants, in die nur die eigenen Angestellten gehen, gar keine andere Wahl, als dort die Zertifikatspflicht einzuführen. So Novartis: Für den Pharmakonzern ist zwar noch nicht klar, ob er seine Mitarbeitenden nach ihrem QR-Code fragen will, wenn sie in ihre Büros und die Betriebskantine kommen. Doch wer auf dem Basler Campus in das Coop-Restaurant oder eine andere von Dritten betriebene Beiz will, muss das Zertifikat nachweisen. Denn auch hier gilt die allgemeine Restaurant-Regel. headtopics.com

Einen anderen Weg geht ein Bündner Life-Science-Technologie-Unternehmen: Bei Hamilton in Bonaduz und Domat/Ems können die Angestellten ihr Covid-Zertifikat freiwillig vorzeigen und sind dann von der Pflicht befreit, im Betrieb eine Maske zu tragen. «Wer das Zertifikat nicht zeigen will oder keines hat, muss weiter mit Maske arbeiten», sagt Hamilton-Sprecherin Noemi Deak. Zu Konflikten habe dies nicht geführt: «Wir reden sehr offen über das Thema und respektieren alle Haltungen, so kam es bei uns zu keiner Stigmatisierung von Ungeimpften.»

Ein ähnliches Modell hat dieVerwaltung des Kantons Züricheingeführt: Wer freiwillig das Zertifikat vorzeigt oder regelmässig an Pooltests teilnimmt, braucht keine Maske zu tragen.Isabel Strassheim ist seit 2019 Wirtschaftsredaktorin bei Tamedia. Sie berichtet aus Basel vor allem über die Pharma- und Chemiebranche.

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Verfassungswidrig! Meine Argumente für Klagen und Rechtsmittel kann man gerne benützen.

Im Personalrestaurant - Bei der UBS können Mitarbeitende nur noch mit Zertifikat Zmittag essenDie Grossbank führt die Zertifikatspflicht im Personalrestaurant ein. Denn dort können auch externe Gäste essen. Auch an Veranstaltungen der UBS dürfen nur noch Personen mit Zertifikat teilnehmen. 🤦‍♀️ Logisch wenn das Restaurant im Besitz vom UBS ist, also nicht umsatzorientiert. Super 👍👍👍

Aufstand gegen Zertifikatspflicht - Dieser Wirt nimmt 10’000 Franken Busse in KaufEin Wirt im Wallis widersetzt sich der Zertifikatspflicht. Er ist der Meinung, dass es die Gesellschaft spaltet. Loll. Seine Meinung Er unterstützt die Gesellschaft spaltung mit dem quer stellen. So ein idiot. Abr wenn er denn ne Busse bekommt wird er sicher gleich losheulen in den Medien. Diese Spaltung ist nur wegn den verweigerern. Br soll es noch wie die deutschen machen. Soll er, viel Spass..!!! Aber dann bitte nicht jammern.. ☝🙏 Nun soll der alain_berset Polizei aus anderen Kantone nach Wallis schicken. Oops, das geht nach der CH Verfassung nicht! Respekt für diesen Wirt! Er hat die Löcher im CH-Gesetzt gefunden.

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Wegen Zertifikatspflicht - «Im Moment erhalte ich auf zwei neue Anmeldungen 15 Kündigungen»Seit Montag gilt in Restaurants und Fitnesscentern die Zertifikatspflicht. In der Fitnessbranche hagelt es nun Kündigungen. Gastrobetriebe haben dank schönem Wetter noch viele Gäste. Bald gibts such kein Geld vom Staat. Geschiet der Bande recht, solidsrisch mit der Politi, obwohl sie vom Bürger leben den sie diskriminieren. Ich muss nur aus den Ferien zurückkommen und kündige mein Fitnessabo weil ich mit Sputnik V geimpft bin und das die einzige ist die in der CH nicht anerkannt ist, nette Pandemie haben wir hier wenn ihr den Luxus habt Impfungen anzuerkennen oder nicht. Das war vom Anfang diesen Irrsinn an klar. Der alain_berset MUSS zur Rechenschaft gezogen werden und eine Sammelklage gegen ihn für Gesellschaftsspaltung und Wirtschaftsruinierung erhoben werden.

Widerstand gegen Zertifikatspflicht - Gegner wollen Busse, um sie vor Gericht anzufechtenDas Epidemien- und das Covid-19-Gesetz sind die Grundlage der neusten Massnahme. Doch genügt sie? Bald schon dürften sich die Gerichte damit befassen. Haha. Und hoffentlich werden sie verlieren und noch einiges on top draufzahlen. Das wird lustig🥳 🍼🤡 Das ist wohl eine gute Option diese unsägliche Diskriminierung anzufechten. Denn auf die Einsicht machtgeiler Politiker zu warten, ist verlorene Zeit!