Notfallplan Gas: Angst vor Russlands Gas-Blockade – droht der Schweiz ein harter Winter?

25.06.2022 09:20:00

Russland dreht den Gashahn zu: Droht der Schweiz jetzt ein harter Winter?

Energie, Deutschland

Russland dreht den Gashahn zu: Droht der Schweiz jetzt ein harter Winter ?

43 Prozent der Schweizer Gasimporte kommen aus Russland . Muss die Bevölkerung bald kalt duschen, weil Putin Europa den Gashahn zudreht? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

20min/Michael ScherrerDie Schweiz bezieht ihr Gas vorwiegend von Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Italien.Deutschland schlägt Alarm: Moskau hat die Gaslieferungen nach Europa um 60 Prozent gedrosselt – nun droht in Deutschland ein harter Winter. Das betrifft auch die Schweiz, die ihr Gas aus Europa bezieht. Was kann sie tun, wenn die Gasversorgung zusammenbricht? 20 Minuten beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was bedeutet das für die Schweiz?Aktuell ja, so der Verband. Es sei aber möglich, dass Russland die Lieferungen nach Europa weiter zurückfährt. Die Schweiz brauche allerdings weniger als ein Prozent des gesamten Gases in Europa. Dass Deutschland kein Gas mehr an die Schweiz liefert, schliesst Wirtschaftsminister Habeck laut der Agentur DPA aus.

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Wär die Schweiz Neutral hätten wir keine Probleme . Die Russen drehen den Gashahn nicht zu ! Das sind die Sanktionen gegen Russland . ( Turbine aus Kanada nicht liefern usw) und ich heize mit Öl 17000l hab ich noch die nächsten 4 Jahre gesichert . Und bis dahin gibt es die EU nicht mehr . Zum glück hatte mein Opa beim bau an sowas gedacht für 120m2 wohnfläche 18500 Liter Heizöl, das reicht für mehrere Winter. 5,5kWh Dieselgenerator steht auch bereit.

Also meines wissens hat die CH jeweils genug reserven für einen Winter? Oder hat sich das geändert.... panikmache um die abzocke der regierung zu kaschieren? Ruf Greta, Di Caprio und Ruffalo an. Die wissen, wie man Energie produziert. Wie du mir So ich dir weiterhin TV australung von Selenskiy in ein neutrales Land und danach ein grosses Gejammer

Scheiss auf russisches Gas. Dann müssen wir halt eine andere Lösung finden. Immer zuerst die Wirtschaft und das Geld in den Vordergrund stellen. Das nervt. Wir schaffen das auch ohne Russland. Es gibt genug Alternativen. Hauptsache kein Atomstrom 🤡🤡🤡 So, jetzt! Zeit die Kohlekraftwerke zu befeuern!

Man muss sich halt zuvor entscheiden für wen man die Hand der Sanktionen hebt oder neutral bleibt!!! Russland dreht den Gashahn zu? Hat nicht die Schweiz Sanktionen ergriffen? Europa hasst sich selbst.

In diesen Schweizer Städten heizen die meisten Haushalte mit GasEuropa und der Schweiz drohen Gasknappheit, falls Russland seine Gasexporte weiter drosselt. Wir zeigen, welche Gegenden in der Schweiz von Gasmangel am stärksten betroffen wären. Ukrainekrieg Gas

Die Schweiz hat Russland gut finanziert. Jetzt kommt die Rechnung Selber ins Bein geschossen, wenn man Sanktionen blind verhängt! Dass Deutschland kein Gas mehr an die Schweiz liefert, schliesst Wirtschaftsminister Habeck laut der Agentur DPA aus. Diese Aussage für den Winter in Erinnerung behalten, wenn es dann darum geht, der Industrie den Stecker zu ziehen.

Mehr Steuern für Konzerne: So will der Bundesrat die globale Mindeststeuer umsetzenDer Bundesrat treibt die Umsetzung der globalen Mindeststeuer für Konzerne voran. Er schlägt dem Parlament neu vor, dass ein Viertel der Mehreinnahmen an den … Steuern erhöhen bei Konzernen. Steuern senken bei KMUs, das wäre das Richtige!

Schweizer Industrieverband warnt vor Gas-EngpassPutin drosselt die Gaslieferung nach Deutschland . Die Schweizer Industrie ist in Sorge. Jean-Philippe Kohl vom Branchenverband swissmem wünscht sich einen Kommunikator wie Robert Habeck im Bundesrat und ruft zum Energie sparen auf. Gas UkraineKrieg

Aktuelle Lage - Affenpocken sind sexuell übertragbar – aber nicht nurFälle von Affenpocken ausserhalb Afrikas nehmen zu, zurzeit vor allem unter homosexuellen Männern. Auch in der Schweiz.

Deutscher Wirtschaftsminister – Habeck auf allen Kanälen – kürzer duschen und keine Belohnung, «Alter!»Er habe seine Duschzeit «nochmal deutlich verkürzt», sagt Robert Habeck in einem Interview. Auch sonst ist der deutsche Wirtschaftsminister nicht um anschauliche Beispiele in Sachen Sparen verlegen.

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/ 8 Die Gasversorgung in der Schweiz steht auf dem Prüfstand.Teilen Exklusiv für Abonnenten Die Zahlen zum Schweizer Gasverbrauch gehören seit Kriegsbeginn in der Ukraine zum Allgemeinwissen: 11 Prozent – das ist der eher bescheidene Anteil von Gas am gesamten Energieverbrauch der Schweiz.eine Mindeststeuer von 15 Prozent bezahlen müssen.Christoph Reichmuth, Berlin.

Vor allem im Winter könnte das Gas knapp werden. 20min/Michael Scherrer Der Hauptgrund dafür ist, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Gaslieferungen nach Europa stark gedrosselt hat. Russland ist mit Abstand der wichtigste Lieferant, auch wenn die Schweiz ihr Gas nur indirekt aus dem Land bezieht. via REUTERS Die Schweiz bezieht ihr Gas vorwiegend von Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Italien. Neuer Verteilschlüssel ohne Details Dieser Punkt stiess in der Vernehmlassung jedoch auf Kritik. Marc Dahinden/Tamedia AG Darum gehts Deutschland schlägt Alarm: Moskau hat die Gaslieferungen nach Europa um 60 Prozent gedrosselt – nun droht in Deutschland ein harter Winter. Das betrifft auch die Schweiz, die ihr Gas aus Europa bezieht.

Was kann sie tun, wenn die Gasversorgung zusammenbricht? 20 Minuten beantwortet die wichtigsten Fragen. Er schlägt vor, dass der Bund zu 25 Prozent an den Einnahmen aus der Ergänzungssteuer partizipieren und diese Mittel zugunsten des Standorts Schweiz verwenden soll, wie es in der Botschaft heisst. «Notfallplan Gas» – was macht Deutschland jetzt? Die deutsche Bundesregierung hat die Alarmstufe im «Notfallplan Gas» ausgerufen, Füllstände für die Speicher vorgeschrieben und die Bevölkerung gebeten, Gas zu sparen. Im Notfall will sie Energieversorger finanziell unterstützen. Das Parlament diskutiert, ob man wieder auf Kohle- und Atomkraftwerke setzen soll. Die Kantone erhalten nach dem neuen Vorschlag die anderen drei Viertel der Einnahmen. Was bedeutet das für die Schweiz? Die Schweiz importierte 2021 rund 43 Prozent ihres Gases indirekt aus Russland.

Gekauft hat sie das Gas in Italien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Gebe es in diesen Ländern zu wenig Gas, könne das zu Engpässen in der Schweiz führen, heisst es beim Verband der Schweizerischen Gasindustrie auf Anfrage. Was dies konkret heisst, lässt der Bundesrat offen. Ist die Gasversorgung in der Schweiz gesichert? Aktuell ja, so der Verband. Es sei aber möglich, dass Russland die Lieferungen nach Europa weiter zurückfährt. Die Schweiz brauche allerdings weniger als ein Prozent des gesamten Gases in Europa. Für viele ändert sich nichts Ziel des Bundesrats ist es, mit der verfassungsrechtlich verankerten Ergänzungssteuer «die nötige internationale Akzeptanz» zu erreichen, wie er mitteilte.

Dass Deutschland kein Gas mehr an die Schweiz liefert, schliesst Wirtschaftsminister Habeck laut der Agentur DPA aus. Macht es die Schweiz besser als Deutschland? «Deutschland hat den Doppelausstieg aus der Kohle und aus der Atomkraft beschlossen und sich so von Gaslieferungen noch abhängiger gemacht», heisst es beim Verband Swissmechanic, der die Maschinen-, Elektro- und Metallbranche vertritt. Die Schweiz habe hingegen Ausweichmöglichkeiten (siehe Box). Dem Bundesrat ist es zudem wichtig, dass die Umsetzung durch die Kantone dem Steuerföderalismus Rechnung trägt. Das ist der Notfallplan der Schweiz Wie abhängig ist die Schweizer Industrie vom Gas? Die Abhängigkeit ist gross. Laut dem Verband Swissmem, der die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie vertritt, brauchte die gesamte Schweizer Industrie inklusive Gewerbe im Jahr 2020 rund 10’500 Gigawattstunden Gas.

Das ist etwa das Siebenfache der Menge, die die Stadt Bern 2020 brauchte. Deshalb fordern sie, dass die Auswirkungen der Reform auf den Finanz- und Lastenausgleich im Rahmen des Wirksamkeitsberichts 2026-2029 anhand von aktuellen Steuerdaten vertieft analysiert werden sollen. Steht die Schweizer Industrie bald still? Kaum, aber Swissmem-Direktor Stefan Brupbacher warnt: Man wisse nicht, ob die Gasbranche nun schnell genügend Gas einkaufen könne. Im Notfall könnten industrielle Grossverbraucher auf Anlagen umstellen, die Heizöl statt Gas nutzen. Das sei aber nicht überall möglich. Schätzungen ergeben für Bund und Kantone kurzfristig jährliche Mehreinnahmen von rund 1 bis 2. Es drohen also Produktionsunterbrüche: «Diese würden den Ruf der Schweiz als Produktionsstandort massiv schädigen», so Brupbacher.

In 12 Wochen beginnt die Heizsaison – kommt das gut? «Es wird auf jeden Fall knapp im Winter», sagt Habeck im . Auch der Verband der Schweizerischen Gasindustrie hält es für möglich, dass Europa seine Speicher für den Winter nicht wie geplant auffüllen kann. Was konkret mit diesem Geld geschehen soll, ist noch nicht abschliessend geklärt. Bald wird es wieder kalt – müssen wir im nächsten Winter frieren? Ja, das wird nicht gut kommen. Diesen Winter überstehen wir noch gut, aber danach sehe ich schwarz. Nein, die Schweiz wird einen Weg finden, die Gasversorgung im Land sicherzustellen. Weniger infrage kommen für den Bundesrat sozialpolitische Massnahmen, wie sie linke Parteien vorschlagen.

Ich kann das nicht beurteilen. Was macht der Bundesrat? Er hat die Gasnetzbetreiber verpflichtet, 15 Prozent des Jahresverbrauchs in den Nachbarländern zu lagern. Diese Lager müssen spätestens ab 1. Über den entsprechenden Bundesbeschluss entscheidet als nächstes das Parlament und im kommenden Frühsommer Volk und Stände. November verfügbar sein. Weitere 20 Prozent des Winterverbrauchs müssen in Frankreich, Deutschland, Italien und in den Niederlanden für Notfall-Lieferungen bereitstehen.

Warum lagert die Schweiz ihr Gas nicht im Inland? Weil sie keine eigenen Gasspeicher hat. (sda) Mehr zum Thema:. Die Lagerung von Gas sei in der Schweiz aufgrund der Topografie technisch anspruchsvoll und sehr teuer, heisst es beim Verband der Schweizerischen Gasindustrie. Selbst wenn die Schweiz ihr eigenes Gas (siehe Box) gewinnen würde, könnte sie das Gas im Land gar nicht lagern. Auch die Schweiz hat Gasreserven Wird sich das bald ändern? Vielleicht. Der Energieversorger Gaznat mit Hauptsitz in Lausanne will einen Gasspeicher im Bergmassiv bei Oberwald im Kanton Wallis einrichten.

Dieser würde laut rund 400 Millionen Franken kosten und könnte etwa 430'000 Schweizer Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen. Deine Meinung .