Neue Plattform Arbeitertausch.com: Werber verkuppelt Patrons - Blick

Lieber arbeiten als rumsitzen: Dieser Werber bringt das «Corona-Tinder»

07.04.2020 00:36:00

Lieber arbeiten als rumsitzen: Dieser Werber bringt das «Corona-Tinder»

Über eine Million Menschen arbeiten in der Schweiz kurz. Doch nicht in allen Branchen hat es zu wenig Arbeit. Deshalb entstehen immer mehr Plattformen, um Menschen ohne Beschäftigung an die Orte mit Arbeit zu vermitteln.

.Ein wichtiger Beitrag, denn während die einen Spitäler in der Krise gut ausgelastet sind, haben andere Kliniken Kurzarbeit angemeldet – der Bund hat alle nicht notwendigen medizinischen Eingriffe fürs Erste untersagt.Auch die Landwirtschaft hat sich organisiert. Kartoffeln und Spargeln müssen geerntet werden. Normalerweise ein Job für ausländische Saisonarbeiter. Nur, diese können wegen der Reisebeschränkungen nicht in die Schweiz kommen. Auf Agrix.ch können sich Erntehelfer aus anderen Branchen wie etwa der Gastronomie oder dem Tourismus melden.

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Werber verkuppelt Patronsneue Plattform Arbeitertausch.comverschrieben. Die Idee: eine Art Tinder für Patrons. Also eine Dating-Plattform für Chefs, die zu wenig Arbeit für ihre Angestellten haben – und für Chefs, die viel Arbeit, aber zu wenige Arbeiter haben, um diese zu bewältigen.

Die Idee für die Plattform stammt von Dominic Fontijn (30), der in der Werbebranche arbeitet, sich im Moment aber mit seinen Kunden vor allem über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise austauscht. Und so immer wieder von Firmen hört, die für Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt haben. Deren Arbeitspotenzial also brachliegt.

Als Fontijn noch mitbekam, dass inDeutschland McDonald's-Mitarbeiter bei Aldi aushelfen, Kundenansturm und Warennachschub zu bewältigen, war für ihn klar: Jetzt musste er was tun. «Mein Ziel ist es, dass Menschen, die von Kurzarbeit betroffen sind, weiter arbeiten können», erklärt der Geschäftsführer der FE Agentur. «Während ein Teil des Wirtschaftslebens lahmliegt, brummt es in anderen Bereichen. Hier wollen wir unseren Beitrag leisten, alle Akteure zusammenzubringen.»

Sparpotenzial für ArbeitslosenkasseSpäter soll das Angebot von Arbeitertausch.com auch in Deutschland und Österreich online gehen. Und so funktioniert es: Firmen, die Personal suchen, können sich auf der Plattform gratis registrieren. Die Überlegung: Wenn die Suche gratis ist, melden sich mehr Firmen, die dringend Arbeitskräfte benötigen. Für Patrons, die Arbeitskräfte im Angebot haben, kostet die Anmeldung 200 Franken pro Monat.

Passen Angebot und Nachfrage zusammen, setzen die beiden Firmen einen Leihvertrag auf, um die Arbeitskräfte schnell und unbürokratisch bei der neuen Firma zu beschäftigen. «Wir vermitteln keine Arbeitskräfte», erklärt Fontijn. «Wir vernetzen Ressourcen, die am einen Ort brachliegen und woanders dringend gebraucht werden.»

Der Vorteil: Im Gegensatz zu Branchenlösungen etwa im Gesundheitsbereich oder in der Landwirtschaft werden hier alle Branchen und Berufe miteinander «verkuppelt», können Lösungen entstehen, an die noch gar niemand gedacht hat. «Wenn nur schon einige Tausend Arbeitskräfte so vorübergehend eine neue Beschäftigung finden, spart die Arbeitslosenkasse Millionen von Franken», hofft Fontijn.

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