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Nachwahlbefragung zum CO₂-Gesetz – Ausgerechnet die Jungen sagten Nein

Keine Altersgruppe lehnte das CO₂-Gesetz und die beiden Agrarinitiativen so klar ab wie die 18- bis 34-Jährigen. Das wird zum Problem für die Klimastreikbewegung.

14.06.2021 23:00:00

Ist SorryKids wirklich treffend? Gemäss unseren Nachwahlbefragungen befürworten die Mehrheit der 18- bis 34-jährigen Stimmberechtigten die Ergebnisse der drei Vorlagen. (Abo)

Keine Altersgruppe lehnte das CO₂-Gesetz und die beiden Agrarinitiativen so klar ab wie die 18- bis 34-Jährigen. Das wird zum Problem für die Klimastreikbewegung.

Publiziert heute um 15:22 Uhr205 Kommentare205Alleine auf weiter Flur: Mitglieder des Klimastreiks versammeln sich am Sonntag in Bern auf dem Bundesplatz.Foto: Peter Klaunzer (Keystone)#SorryKids – dieser Hashtag gehört nach dem Abstimmungssonntag zu den populärsten bei Schweizer Nutzerinnen und Nutzern von Twitter. Viele entschuldigen sich dafür, dass mit dem Nein zu CO₂-Gesetz und den beiden Agrarinitiativen der Jugend die Zukunft genommen werde.

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Hier ein Beispiel: Weiterlesen: Tages-Anzeiger »

'Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.' (indianische Weisheit) Wir brauchen eine offene Debatte ohne Diskriminierung der IPCC-Kritiker, wie es sie seit Jahren vorkommt. Es gibt keine Einigkeit, sondern uferlos viele Klimathesen. Vertreter UND Kritiker der CO2-These sollten ehrlich bekennen, dass man die Zukunft nicht vorhersehen kann.

Wow, ich wurde schon lange nicht mehr als Kid bezeichnet. Hören Tamedia-Outlets endlich mit allen diesen CO2-Gesetzt Lamenti auf? Jeder Atrtikel in dem man das CO2-Nein erneut kaut ist auch ein verbrauch von CO2. Ohne Zahlen zum Wähleranteil ist’s doch sehr Glaskugellesen. Weil, das kann den Unterschied ausmachen zwischen »Gesetz blöd!« oder »Keinen Bock auf Abstimmen!«.

Interessant wäre: gibt es Unterschiede im Stimmverhalten zwischen 18-26 und 27-34?

Ticker zum CO₂-Gesetz – Klimavorlage ist gescheitertDas hauchdünne Nein zum CO2-Gesetz ist ein grosser Sieg für die SVP. Unter den Befürwortern herrscht Katzenjammer und die Schuldzuweisungen haben begonnen. News, Infografiken und Reaktionen im Ticker. Die Rechnung der radikalen Aktivistinnen und Aktivisten der Klimabewegung geht auf: Ein Gesetz, das ihnen zu mild war, tritt nicht in Kraft. Da das Nein zum CO2-Gesetz die Behörden zurückbindet, bekommt die Mobilisierung zur direkten Aktion Auftrieb. Das hat gerade noch gefehlt: Die Klimaaktivisten als Sündenböcke darzustellen! Wie blöd kann eine Zeitung sein schwer zu ertragen.... und immer noch alle maskiert....

Konsequenzen der Abstimmung – Was passiert, wenn das CO₂-Gesetz wirklich scheitert?Was würde es bedeuten, wenn das CO₂-Gesetz wirklich scheitert? Vom Benzinpreis bis zur Flugticketabgabe – 7 Konsequenzen. (Abo)

Politologe zum CO₂-Gesetz – «Der Stadt-Land-Graben wird immer tiefer»Wenn es um die konkrete Umsetzung von Massnahmen gegen den Klimawandel geht, zeigt sich, wie unterschiedlich die Menschen im urbanen und im ländlichen Raum ticken. Das stimmt, die Zürcher haben es geschafft, dass ich seit mehr als 10 Jahren keinen Fuss mehr in diese linksversiffte Stadt gesetzt habe, obwohl ich dort studiert habe Die Abstimmungen vom 13. Juni 2021: Plädoyer für eine Demokratie, die den gesellschaftlichen Fortschritt beflügelt...

Nach der Abstimmung – Der Weg zum CO₂-GesetzKyoto-Protokoll, Pariser Abkommen und Klimajugend: Hier gibts die Übersicht über die Meilensteine der weltweiten Klimapolitik – und wie die Schweiz dabei dasteht. Lieber Tagi, wie wäre es für einmal die globalen Massnahmen zum 'Klimaschutz' für einmal zu hinterfragen, statt nur einfach nachzuzeichnen?

Abstimmung Klimavorlage – Wer ist schuld am CO₂-Debakel?Linke, FDP, Bundesrat oder die Wissenschaft – wer ist wirklich für die Niederlage bei der CO₂-Abstimmung verantwortlich? Eine Spurensuche. wahlforschung0 Die nosvp Witzig, was da alles hineininterpretiert wird. Dabei wollen Schweizer einfach billig und bequem konsumieren wie schon immer. Greta ist Schuld! Nicht alle sind so dumm und lassen sich schamlos für jeden neuen Quatsch sinnlos neue Steuern aufdrücken!

Analyse zum «Super-Sonntag» – Die Rache der LandschweizMit dem Nein zu Agrarinitiativen und CO₂-Gesetz erleidet die urbane Schweiz eine schwere Niederlage. Die Abstimmung offenbart ein tief gespaltenes Land. mario_staeuble Stadt und Land gegeneinander auszuspielen hat nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt. Eine Lösung von der beide profitieren, bzw. alle gleich belastet, wird sicher Mehrheiten finden. Rache hat damit nichts zu tun. mario_staeuble Unsere Kinder werden uns dankbar sein oder? Für die Schweiz, bzw die Nein-Wähler ist nur das heute und das Geld wichtig! Aber unsere Kinder werden sich ganz bestimmt daran erinnern und die müssen sich dann nicht wundern! Ihr seit alles selber Schuld… mario_staeuble „Rache der Landschweiz“ ist doch stumpfsinn. Es ging um neue Themen, nicht Abrechnungen. Wenn Initiativen radikal, ohne Folgen einzubeziehen, daherkommen, sind folglich die Reaktionen von betroffenen Leuten auch klarer. Das wäre die Lehre.