Nach provisorischer Sperre - Wilson: «Die letzten Tage waren die Hölle»

Der Basler ist trotz provisorischer Sperre wegen eines Doping-Verfahrens von seiner Unschuld überzeugt.

Wilson, Srftokyo 2020

28.07.2021 20:35:00

Alex Wilson ist trotz provisorischer Sperre von seiner Unschuld überzeugt ❗ SRFTokyo2020 Tokyo2020 Olympics swissteam srfsport SwissAthletics Mehr dazu

Der Basler ist trotz provisorischer Sperre wegen eines Doping-Verfahrens von seiner Unschuld überzeugt.

Passend zum Thema Dieses hatte er bereits im März 2021 konsumiert. «Ich bin ins Restaurant gegangen und habe nichts überlegt, ich habe einfach das Fleisch gegessen», so der Basler im Interview gegenüber SRF. Der 30-Jährige beteuert seine Unschuld: «Ich habe nie Trenbolon genommen und werde es auch nie nehmen. Ich bin kein Cheater (Betrüger, Anm. d. Red.).»

Ich hatte keinen fairen Prozess.Autor: Alex WilsonNach den – nicht homologierten – Läufen in Atlanta vor eineinhalb Wochen sei World Athletics auf ihn losgegangen. «Die letzten Tage waren die Hölle», so Wilson. Und kritisiert: «Ich hatte keinen fairen Prozess. Sie gaben uns 48 Stunden zum Vorbereiten.» Von einem möglichen Karriereende wollte der 30-Jährige nichts wissen. «Ich muss meine Unschuld beweisen», so Wilson im Interview (siehe Video oben).

TAS strenger als DisziplinarkommissionDer Internationale Sportgerichtshof TAS urteilte im wieder aufgerollten Doping-Verfahren strenger als die Disziplinarkammer von Swiss Olympic. Gemäss dem TAS hätte Erstere prüfen müssen, ob es «wahrscheinlich» ist, dass der positive Test durch kontaminiertes Fleisch zustande gekommen ist. Die Schweizer Anti-Doping-Behörde habe aber nur geprüft, ob es «möglich» gewesen sei, dass das Testresultat auf diese Begründung zurückzuführen ist. Wahrscheinlichkeit vs. Möglichkeit – ein kleiner, aber juristisch wesentlicher Unterschied. headtopics.com

«Mussten uns einschliessen» – Gewalt gegen Spitalpersonal steigt ungebremst an

Matthias Reeb, Generaldirektor des TAS, sagte gegenüber RTS betreffend der Möglichkeit, dass ein kontaminiertes Steak zur positiven Doping-Probe geführt habe. «Es ist nicht total ausgeschlossen. Aber im Fall von Alex Wilson ist diese Wahrscheinlichkeit sehr klein.»

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swissteam SwissAthletics Am Anfang streiten sie alles ab,um dann später unter Krokodilstränen alles zugeben. srfnews swissteam SwissAthletics ByeBye Karriere - Das war's - Feierabend mein Lieber! srfnews swissteam SwissAthletics Schöne Märlitante! Der hat doch gedopt und will es nicht zugeben. swissteam SwissAthletics OlympischeSpiele Besser vor dem Wettkampf kein Rindfleisch Essen, dass mit Leistunfsförderndem Kraftfutter und Hormonen gezüchtet wurde. Viele Spitzenathleten Essen oft vor Ihrer grössten Leistung rein Vegan. Pflanzliches Eiweiss ist das bessere u stärkere. 🥜🥑🥦=💪🦾💪🦾

srfnews swissteam SwissAthletics Jeder grosse Dopingsünder hat gelogen, keine Sorgen , die Kohle fliesst dennoch srfnews swissteam SwissAthletics srfnews swissteam SwissAthletics Alles nur Lügen, kennen wir srfnews swissteam SwissAthletics schon wieder einer, der 'professionell' betreut wird und nichts d enkt beim Fleisch essen ('Herkunftsdeklaration'). Labor steht bereit...

swissteam SwissAthletics 😂🙈 was isch loos mit öich.

«Am Ende kenne nur ich die Wahrheit» – das sagt Alex Wilson zu seinem Doping-FallAlex Wilson wehrt sich gegen Doping-Vorwurf: «Ich habe nie etwas genommen – und würde auch nie etwas nehmen.»

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