Nach forcierter Landung in Minsk – Videobotschaft vom Blogger: Wurde das Geständnis erzwungen?

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In Video bestätigte der Aktivist und Journalist, dass er keine gesundheitlichen Probleme hat. Die Opposition vermutet, die Aufnahme sei unter Druck zustande gekommen.

Nach Einschätzung der Opposition ist das Video unter Druck zustande gekommen: «Sein Gesicht ist geschminkt, Spuren von Schlägen sind sichtbar, seine Nase ist gebrochen.»Die weissrussische Bürgerrechtlerin Swetlana Tichanowskaja vermutet, dass der am Sonntag festgenommene Blogger Roman Protassewitsch im Gefängnis gefoltert wird.

In einem am Montagabend in Weissrussland verbreiteten Video sagte der Blogger, er werde mit den Ermittlern zusammenarbeiten und weitere «Geständnisse über die Organisation von Massenunruhen in der Stadt Minsk» abgeben. Nach Einschätzung der Opposition wurde Protassewitsch zu den Aussagen vor laufender Kamera gezwungen. «Roman hat nie freiwillig gesagt, was er jetzt in die Kamera gesagt hat.» Er sehe zudem «ziemlich gefoltert» aus.

Seine Maschine wurde mittels Kampfflugzeug abgefangen: Roman Protassewitsch wird bei einer Kundgebung 2017 in Minsk verhaftet.Tichanowskaja rief die USA nach einem Telefonat mit Präsident Joe Bidens Nationalem Sicherheitsberater Jake Sullivan auf, eine Untersuchung wegen Flugzeugentführung und der Festnahme von Protassewitsch einzuleiten. Sie verwies auf das Vorgehen der autoritären Führung in Minsk gegen unabhängige Medien.

Behörden der autoritär regierten Republik hatten am Sonntag ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Ryanair auf dem Weg von Athen nach Vilnius zur Landung gezwungen. An Bord war auch der von Weissrussland international gesuchte Blogger.An Bord der Maschine waren nach Einschätzung von Ryanair-Chef Michael O’Leary auch Agenten des weissrussischen Geheimdienstes KGB.

Weissrussland zeigte sich offen für eine internationale Untersuchung des Vorfalls. «Ich bin sicher, dass wir in dieser Angelegenheit in der Lage sind, volle Transparenz zu gewährleisten», sagte der Sprecher des Aussenministeriums, Anatoli Glas, in Minsk. Wenn nötig sei Weissrussland auch bereit, «Experten zu empfangen» und Informationen offenzulegen, um Unterstellungen zu vermeiden.

 

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