Nach dem Ja zur «Ehe für alle» - Jetzt liebäugelt die Operation Libero mit der Leihmutterschaft

Nach dem Ja zur «Ehe für alle»: Operation Libero liebäugelt mit der Leihmutterschaft.

27.09.2021 07:35:00

Nach dem Ja zur «Ehe für alle»: Operation Libero liebäugelt mit der Leihmutterschaft.

Laut der Tamedia-Umfrage finden weitere Liberalisierungsschritte in der Fortpflanzungsmedizin Anklang. Die Gegner der «Ehe für alle» befürchten die Abschaffung der Ehe.

851 Prozent der Befragten würden die Eizellenspende in der Schweiz befürworten und immerhin 30 Prozent die Leihmutterschaft.Getty Images/iStockphotoDie Operation Libero befürworte sowohl die Regulierung der Eizellenspende sowie der Leihmutterschaft, so Manser-Egli, Co-Präsident der Operation Libero.

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20min/Simon GlauserEizellenspende sei dank des medizinischen Fortschritts heute mit deutlich weniger Risiken behaftet, so Manser-Egli.Getty Images/iStockphotoDarum gehts51 Prozent der Befragten befürworten laut der Tamedia-Nachbefragung die Eizellenspende in der Schweiz, 30 Prozent die Leihmutterschaft.

Die Operation Libero unterstützt sowohl die Regulierung der Eizellenspende als auch der Leihmutterschaft.«Das heutige Resultat ist ein Dammbruch für weitere Forderungen – obwohl der Nein-Anteil höher war als in den Abstimmungsumfragen», sagt Anian Liebrand vom Gegenkommitee der «Ehe für alle». headtopics.com

Die Gegner der «Ehe für alle» befürchten es schon lange: Es könnten weitere Liberalisierungsschritte folgen. Etwa im Bereich der Fortpflanzungsmedizin, wo Leihmutterschaft und Eizellenspende (siehe Box) heute in der Schweizverboten

sind. So heisst es in der Bundesverfassung: «Die Embryonenspende und alle Arten von Leihmutterschaft sind unzulässig.»Tatsächlich äussert sich nach dem Ja zur Ehe für alle mit Operation Libero erstmals eine Organisation für die Regulierung der Eizellenspende und auch der Leihmutterschaft in der Schweiz. «Im Ausland ist die Leihmutterschaft erlaubt. Wenn wir sie in der Schweiz weiterhin verbieten, verschliessen wir die Augen vor der Tatsache, dass auch Schweizer Kinder, dank einer Leihmutter, im Ausland zur Welt gekommen sind», sagt Co-Präsident Stefan Manser-Egli.

«Weniger Risiken bei Eizellenspende»Die Operation Libero befürworte deshalb sowohl die Regulierung der Eizellenspende als auch der Leihmutterschaft, so Manser-Egli. Eizellenspende sei dank des medizinischen Fortschritts heute mit deutlich weniger Risiken behaftet. Und die Anerkennung der Erlaubnis der Leihmutterschaft würde die Chance bieten, diese Methode zu regulieren und die Involvierten auch rechtlich zu schützen. Die Operation Libero schreibt im Communiqué zu den Abstimmungsresultaten: «Die nächsten Salami-Scheiben folgen.»

So weit geht Grünen-Nationalrätin Sibel Arslan derzeit nicht. Die Baslerin, die sich im Parlament für die Rechte der LGBTQI-Gemeinschaft einsetzt, sagt: «Wir werden uns dieser Debatte stellen müssen. Doch es wäre noch verfrüht, dazu Stellung zu nehmen.» headtopics.com

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30 Prozent befürworten LeihmutterschaftVon der 20-Minuten-Leserschaft ist ein beträchtlicher Anteil für weitere Liberalisierungsschritte. Das ergibt die Tamedia-Nachbefragung. So würden 51 Prozent der Befragten die Eizellenspende in der Schweiz befürworten und immerhin 30 Prozent die Leihmutterschaft.

Dabei ist die Zustimmung höher, je jünger die Befragten sind. Während beispielsweise von den 18- bis 34-Jährigen 36 Prozent die Leihmutterschaft befürworten, sind es bei den über 65-Jährigen nur noch 22 Prozent.Politikerinnen und Politiker aus konservativen und religiösen Kreisen äussern schon länger Bedenken, dass das Ehe- und Fortpflanzungsmedizin-Recht weiter liberalisiert werden könnte. So beispielsweise der frühere Berner EVP-Kantonsparlamentarier Ruedi Löffel:

«Dammbruch für weitere Forderungen»Die Promotoren einer weitergehenden Liberalisierung würden sich jetzt durch das Abstimmungsresultat bestärkt fühlen. «Das heutige Resultat ist ein Dammbruch für weitere Forderungen – obwohl der Nein-Anteil höher war als in den Abstimmungsumfragen», sagt der Luzerner.

Er vertraue darauf, dass die Leute differenzieren könnten. Allerdings befürchte er, dass das Eherecht weiter modernisiert und die Ehe sogar abgeschafft werde zugunsten einer «Verantwortungsgemeinschaft» wie sie Jungpolitiker zum Teil gerne einführen würden. headtopics.com

Eizellenspende und LeihmutterschaftEizellenspendeDer Spenderin werden reife Eizellen entnommen. Diese werden mit den Spermien des Wunschvaters künstlich befruchtet und darauf der Empfängerin eingepflanzt, die das Kind austrägt.Leihmutterschaft

Eine Frau trägt ein Kind aus. Vor dem Beginn ihrer Schwangerschaft hat sie sich verpflichtet, das Kind nach der Geburt Dritten zu übergeben. Bei dertraditionellenLeihmutterschaft wird die Leihmutter natürlich oder künstlich befruchtet. Das Kind ist mit ihr genetisch verwandt. Bei der

Berset zögert bei Zertifikats-Ende – jetzt fordern Parlamentarier einen Ausstiegsplan Maske reicht – Auf Schweizer Skipisten gilt diesen Winter keine Zertifikatspflicht Wintersport ohne Zertifikat – Österreicher sehen jetzt Wettbewerbsvorteil für Schweizer Skigebiete

komplettenLeihmutterschaft wird ein Embryo eingesetzt. Erzeugt wurde dieser durch eine In-vitro-Fertilisation (IVF). Das Kind ist demnach genetisch nicht mit der Leihmutter verwandt.Bleibe über Politikthemen informiertInteressierst du dich auch über Bundesratswahlen und Abstimmungen hinaus für das Politgeschehen im Land? Liest du gerne spannende Interviews, Analysen, aber auch Lustiges zu aktuellen Themen? Abonniere hier den Politik-Push (funktioniert nur in der App)!

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Trainerin Inka Grings - Ehrgeiz als Antrieb und Rückschläge als zusätzlicher Ansporn

Seit Februar ist Inka Grings Trainierin der FCZ Frauen. Es ist eine Rückkehr, die sie so nicht unbedingt geplant hat.

Wir sehns doch jetzt schon kommen... Hauptsächlich hetero Paare werden so was machen/sich so etwas leisten können. Ganz abgesehn davon dass die Leihmutter wie Eigentum betrachtet wird in der Schwangerschaft... Wäre es nicht besser Adoption besser/einfacher für alle zu machen? Opération Libero all the people except women. Do not libero them. Let them put their bodies and reproductive means to the service of the wealthy. Patriarchy much? Same old same old.

Ich nehme an, dass dann ein Bachelor- und Masterstudiengang für Leihmütterschaft aus der Taufe gehoben wird (ein bisschen Niveau sollen dann dies Austrägerinnen der noblen Sprösslinge dann doch noch haben oder?). Dann kann dann die eine Dame zur anderen sagen:.... Das war ja klar, es beginnt immer beim kleinen Finger...

Schluss mit Sozialismus! Kleiner Finger... Mit dieses Ja zur Ehefueralle (alle=bald können Menschen der mit ihrer Hund heiraten und Kinder kaufen) hatt der Schweiz sich an der Toxische Gender Ideologie Rückschritt einer Minorität angepasst und Kinder das natürliches Recht auf Vater und Mutter weggenommen. 🤮

Voll gegen die Natur, aber die Natur wird sich rächen.....Sie hat übrigens schon begonnen 😉 Kranke Gesellschaft wenn man Väter jetzt einfach als Samenspender benennt, Gesunde als Aussätzige und Terroristen bezeichnet. Dieser Planet verkommt zu Sodom & Gomorra..... Die Gegener der Ehe für alle sollen nach Afghanistan flüchten.. die Zeit hier werden sie nicht mehr aufhalten 👍

Das sie jetzt Heiraten Dürfen und somit auch Mitsprache recht haben bei Medizinischen Dingen. Auch mit Absicherung alles ok das mit Kinder finde ich nicht ganz so gut.Einmal weil Kinder doch in ihren Umfeld gemobbt werden können und auch ihr Weltbild beeinflusst ist.

Das ändert sich mit dem Ja zur Ehe für alle für Lesben und Schwule - BlickDie Schweiz sagt Ja zur Ehe für alle. Was heisst das für schwule und lesbische Paare? Blick zeigt die wichtigsten Änderungen. Seien Sie nicht schüchtern. Du bist eine Schande. Hast du keine Ehefrauen, Mütter, Töchter und Schwestern... hast du Ehre... Scham? Schlimm dieser Rückschritt in die griechische Antike. Einfach zu schwul das Schweizer Völkchen 😂😂😂

Ne das geht zu weit.... Danke den idioten die ja gestimmt haben. Da seht ihr wozu der schwachsinn führt. Und an die 'homos', s weggli längt nit? Muss es au glei no de 5er au sie? Es spielt keine Rolle, wer abstimmt, sondern wer die Stimmen zählt..... die heilige Regel jeder Wahl. Klar. Und TS können nun auch Kinder bestellen. Alles möglich,weil alle gleich sind 🙈

Also am Anfang dachte ich auch kurz, dass das nicht ok sei. Aber he, es gibt/gab tonnenweise 'heterogene' Eltern, die nen grauenhaften Job machen/durch Abwesenheit glänzen also was soll das scheinheilige Getue? Die Individuen zählen, nicht das Geschlecht. Es wird immer schlimmer.

Hochrechnungen - 64 Prozent sagen Ja zur «Ehe für alle», Juso-Initiative fällt klar durchDas Schlussresultat ist da: Juso-Initiative fällt mit 64,9 Prozent Nein durch, 64,1 Prozent sagen Ja zur «Ehe für alle». Da ja der 99-Prozent-Initiative von ihren Gegnerinnen und Gegnern vorgeworfen wurde, es handle sich um eine 'kommunistische Abstimmungsvorlage', haben wir nun also in der Schweiz 986'901 Kommunistinnen und Kommunisten. Das ist doch immerhin ein Anfang.

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Live-Sendung - Ja-Trend zur Ehe für alle – so reagieren Gegner und BefürworterDie Schweiz stimmt über die «Ehe für alle» und die 99-Prozent-Inititiative der Juso ab. In der Live-Sendung analysieren wir die ersten Ergebnisse.

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