Moutier BE: Frauen wie Sklavinnen gehalten – Beschuldigte grösstenteils freigesprochen

24.11.2022 12:02:00

Frauen im Berner Jura wie Sklavinnen gehalten: Beschuldigte werden von den meisten Anklagepunkten freigesprochen.

Frauen im Berner Jura wie Sklavinnen gehalten: Beschuldigte werden von den meisten Anklagepunkten freigesprochen.

Im Berner Jura sollen vier Frauen jahrelang misshandelt worden sein. Ein Vater und seine Söhne mussten sich vor Gericht verantworten

Heute fallen die Urteile. Der Staatsanwalt fordert für den Vater zwei Jahre Gefängnis. Ausserdem soll er für fünf Jahre des Landes verwiesen werden. Für die Söhne fordert er bedingte Freiheitsstrafen zwischen 60 Tagen und acht Monaten.

Am fünften Verhandlungstag äusserten die Anwälte der Angeschuldigten ihre Plädoyers. Die Verteidiger forderten einen Freispruch ihrer Mandanten und dass keiner von ihnen sich an den Verfahrens- oder Untersuchungskosten beteiligen müsse. So seien sie der Schuld des Menschenhandels, der Zwangsheirat, Körperverletzung, Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Handlungen mit Kindern freizusprechen.

Weiterlesen:
20 Minuten »

Danke Schengen, danke offene Grenzen, danke Globalismus. Danke EU unterworfene Classe Politique. Das nimmt langsam Zustönden an wie in Deutschland!!! Anscheinend muss das Volk dem Migrantenterror ein Ende machen wenn der Staat zu blöd ist! Unfassbar. Mir hätten die Richter beinahe durch ihr Urteil wegen eines Missverständnisses und damit verbundenen Verkehrsdeliktes meine Existenz ohne mit der Wimper zu zucken zerstört und da Freispruch. Fazit: mit Ehrlichkeit verliert man vor Gericht in der Schweiz.

Die CH wird immer mehr zu DE! Krass..wohl ein rechter Richter und Frauenhasser! Die Schweiz ein einzig Land des Täterschutzes und legitimiertem Vergewaltigung und Sklaventum ..! Das sind alles kulturelle Begebenheiten und muss ganz lasch geurteilt werden. ABER wehe eine Schweizer/Deutscher wirft einen Knallfrosch an eine Moschee - ja, dann ist aber was los - nicht unter 15 Jahre Haft!

und alle denken immer das es korrupte Richter nur im ausland gibt. Das nennt sich dann «gelungene Integration» wie beim Somalier in Mels SG. GelungeneIntegration Wohl einen ihrer Landsleute als Richter erwischt. Huch, bin ich jetzt ein Nazi? Unser Rechtssystem funktioniert nicht.

Berner Farbsack-Trennsystem – Stadt sucht Stahlbügel und Parkplätze für ContainerEinen Platz für die Abfallcontainer zu finden, die für das neue Farbsack-System nötig sind, ist aufwendiger als gedacht. Auch Parkplätze müssen dafür weichen.

Passt doch, Sklavenhaltung ist anscheinend in der Schweiz erlaubt. Ein weiterer Freipass für Arschlöcher; Du kannst andere Menschen wie Dreck behanden, in der Schweiz ist das völlig ok. Ja, Moment, das ist ein Artikel von Aktivisten getarnt als Journalisten. Die 20min ist gewillt zu lügen wenn's dem aktuellen politischen Narrativ dient. Der Wahrheit ist damit noch nicht gedient. Alles mal halblang hier.

Wohl einen linken Richter erwisch🤦‍♂️

Berner Kultband aus den 1980ern – Zurück zum StartVor 33 Jahren sang Olmo-Gründer Francis Foss Pauchard zum letzten Mal. Jetzt reaktiviert er seine Achtziger-Band Starter, angefeuert von zwei jüngeren Eighties-Fans.

Nachfolger von Claude Nicollier – Ein Berner wird für den Weltraum ausgebildetMarco Sieber wird von der Europäischen Raumfahrtbehörde für Missionen im Weltall geschult. Der 33-jährige Berner hat sich gegen eine Vielzahl von Mitkonkurrenten durchgesetzt.

Schifffahrt im Berner Oberland – Was Goliath von David unterscheidetDie BLS-Schifffahrt auf Thuner- und Brienzersee und die United Rivers Group gleichen David und Goliath. Wo liegen Unterschiede und Gemeinsamkeiten?

Streit auf dem Bauernhof – «Frauen, behaltet die letzte Steuererklärung vor der Heirat!»Agnes Schneider ist Bäuerin – und Mediatorin. Sie wird bei Konflikten auf dem Bauernhof hinzugezogen. Nach über 100 Fällen weiss sie, wie sich Paare im Frieden trennen können – und was es für eine glückliche Beziehung auf dem Hof braucht. (Abo)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft in der BRIGITTE dazu auf, mehr Frauen für das Bundesverdienstkreuz vorzuschlagenBundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft in der BRIGITTE dazu auf, mehr Frauen für das Bundesverdienstkreuz vorzuschlagen via presseportal_ch ots news Medienmitteilung

«Blick» schreibt, gibt es bis auf einige Übertretungen gegen das Ausländergesetz und in einem Fall von Sex mit Minderjährigen keine Verurteilungen.Publiziert heute um 06:00 Uhr 46 Die neuen Farbsack-Container benötigen alle einen Platz, zum Teil im öffentlichen Raum.1980er Berner Kultband: Zurück zum Start Berner Kultband aus den 80ern – Der Olmo-Gründer trägt wieder Schulterpolster Vor 33 Jahren sang der Selfmade-Geschäftsmann Francis Foss Pauchard zum letzten Mal.Die Schweiz wird Chef-Aufräumerin im Weltall Einziger Schweizer im Weltall war bisher der Astrophysiker und Militärpilot Nicollier.

Für die Vorwürfe des Menschenhandels, der Zwangsheirat, der Körperverletzung, der Nötigung und der Vergewaltigung gibt es mangels Beweisen Freisprüche. Der Vater erhält eine Freiheitsstrafe von 150 Tagen bedingt auf vier Jahre. Soeben hat die Fachstelle für das Beschaffungswesen eine öffentliche Ausschreibung auf der Plattform Simap abgebrochen, weil niemand die gewünschten Offerten eingereicht hat. Einer seiner Söhne wird zu 120 Tagen bedingt mit einer Probezeit von drei Jahren verurteilt. Foto: Thilo Larsson «In den Achtzigerjahren trug ich einen Monat lang nur Schwarz und Orange», erinnert sich Francis Foss Pauchard. Gemäss «Blick» kassiert ein weiterer Sohn eine Busse von 100 Tagessätzen für Drohung und Beleidigung.. Heute werden die Urteile erwartet Im Berner Jura sollen vier Frauen jahrelang misshandelt worden sein. 2015 schloss er sein Studium der Medizin an der Universität Bern ab.

Ein kosovarischer Familienvater (65) und seine vier Söhne mussten sich unter anderem wegen Menschenhandels, Zwangsheirat, Körperverletzung, Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Handlungen mit Kindern vor dem Regionalgericht in Moutier BE verantworten. Dort sprach mich eine alte Frau an: ‹Warum machet dir das?› Ich war sprachlos. Heute fallen die Urteile. Der Staatsanwalt fordert für den Vater zwei Jahre Gefängnis. Ausserdem soll er für fünf Jahre des Landes verwiesen werden. Für die Söhne fordert er bedingte Freiheitsstrafen zwischen 60 Tagen und acht Monaten. Sieber besitzt laut ESA-Steckbrief eine Privatpilotenlizenz.

Auch sollten sie für die Kosten der Untersuchung aufkommen, das seien 70'000 Franken. «Die Männer sind schuld, dass wir heute hier sitzen müssen, dafür sollen sie zahlen.» Die Kosten sollen sie selbst übernehmen, nicht wie es bei vergangenen Bussen Verwandte oder das Sozialamt getan haben sollen. Freitag, 11.11. Dafür hat die ESA ihre bislang äusserst strengen Kriterien geändert und Kandidaten und Kandidatinnen zugelassen, denen etwa ein Bein fehlt oder deren Beine Fehlbildungen aufweisen.

2022 Tag fünf Am fünften Verhandlungstag äusserten die Anwälte der Angeschuldigten ihre Plädoyers. Die Verteidiger forderten einen Freispruch ihrer Mandanten und dass keiner von ihnen sich an den Verfahrens- oder Untersuchungskosten beteiligen müsse. So seien sie der Schuld des Menschenhandels, der Zwangsheirat, Körperverletzung, Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Handlungen mit Kindern freizusprechen. Die Verteidiger begründeten ihre Forderungen damit, dass die beschuldigten Brüder aus «Ehre» gehandelt hätten. Weiter seien die Klägerinnen bei ihren Aussagen nicht konsequent gewesen und hätten «vieles erfunden».

Am 24. November verkünde das Regionalgericht Moutier das gefällte Urteil. Weiterer Freispruch gefordert «Nicht nur hat sie gelogen, sondern sie hat auch ihre Freundinnen und die Freunde ihres Ex-Mannes manipuliert», so der Anwalt des zweitjüngsten Sohnes. Die Klägerin verdiene deshalb absolut keine Glaubwürdigkeit. «Warum sie gelogen hat? Weil die Frauen ein gemeinsames Interesse haben.

Sie haben ihre Stellung konstruiert und sich eine Geschichte ausgedacht.» Während der Verteidiger diese Worte ausspricht, schüttelt der Anwalt der Klägerin entsetzt den Kopf. Die einzigen wahren Vorwürfe seien übertrieben. «Egal, was mein Mandant gemacht hätte, es wäre sowieso falsch gewesen.» Es gebe keine Beweise dafür, dass der Angeklagte schuldig sei.

Man solle ihn deshalb von allen Anschuldigungen freisprechen und ihm keine Kosten aufdrängen. «Macht die Augen auf!» «Ich liebte meine Frau und meine Kinder über alles. Meine Frau war mein Sonnenschein», liest der Anwalt Nachrichten aus der Vergangenheit vor. «Das zeigt doch, wie aufrichtig diese Beziehung aufseiten des Angeklagten war», sagt er. Heute könne der Beschuldigte nicht mehr arbeiten, weil ihn die Verhandlung derart belaste und traurig stimme.

«Ich bin von meinem Ehemann, abgesehen von einer einmaligen Ohrfeige, niemals missbraucht worden.» Dies soll laut dem Anwalt die Klägerin gesagt haben. Ausserdem habe sie ihrem Ehemann Nachrichten wie «Ich liebe dich über alles» und «Du und ich für immer» geschickt. Ihre Glaubwürdigkeit sei demnach anzuzweifeln. Der Zeitpunkt, zu dem der zweitjüngste Sohn seine schwangere Frau geschlagen haben soll, sei falsch.

«Sie war zu diesem Zeitpunkt gar nicht schwanger. Ihre Kinder sind ja erst viel später geboren», erklärt der Anwalt. «Macht die Augen auf!» Der Verteidiger erhebt seine Stimme und wird immer lauter. «Dass mein Mandant das Mädchen demnach geschlagen und ihm den Kiefer gebrochen haben soll, ist alles erstunken und erlogen.» Zweitjüngster Sohn hat psychische Probleme Die Fehler, die einer der Söhne begangen hat, könnten nicht auf alle vier verallgemeinert werden.

«Man kann nicht ein Urteil für alle vier Söhne fordern», sagt der Anwalt des zweitjüngsten Sohnes. «Die Klägerinnen wollen, dass Sie, werte Richterinnen und Richter, eine Abkürzung nehmen und alle gleich verurteilen. Dies würde jedoch keineswegs der Wahrheit entsprechen», sagt er weiter. Es handle sich hier lediglich um Strategien. Der zweitjüngste Sohn habe psychische Probleme und erinnere sich an viele Details nicht mehr.

«Er ist damit einfach im Nachteil und kann deshalb nicht verurteilt werden», so der Verteidiger. Auch Anwalt des zweitältesten Sohnes fordert Freispruch «Wegen der präsentierten Fakten verlange ich, dass mein Mandant von jeder Schuld befreit wird», so der Verteidiger. Er solle weder zivile Folgen haben noch für die Verfahrenskosten aufkommen müssen. «Als er sie kennen lernte, dachte er, dass sie 16 Jahre alt war» Zum Vorwurf, dass sein Mandant mit einer Minderjährigen Geschlechtsverkehr gehabt habe, sagt der Verteidiger: «Das ist das Einzige, was man ihm vorwerfen kann. Als er sie kennen lernte, dachte er jedoch, dass sie 16 Jahre alt war.

» Demnach treffe den Angeklagten keine Schuld. Im gefälschten Ausweis habe ein falsches Geburtsdatum gestanden. «Es ist bis heute unklar, ob die Klägerin zum Zeitpunkt der Hochzeit nicht vielleicht doch bereits 16 Jahre alt war.» «Völlig übertrieben» «Sehen Sie sich diese Männer an. Sie entsprechen nicht dem gewalttätigen Bild, das die Klägerinnen von ihnen zeichnen.

» Er betont erneut, dass die Frauen stets die Freiheit gehabt hätten, ein- und auszugehen, wie es ihnen gefiel. «Natürlich sind die vor dem Gericht gezeigten Beweisfotos der Eheleute nur Momentaufnahmen und können kein Abbild der Wirklichkeit zeichnen», so der Anwalt. Es seien jedoch derart zahlreiche Fotos gewesen, dass durch diese ein realistisches Bild der Ehe gezeigt werden könne. Er wiederholt, dass die Frauen sich selbst stets widersprochen hätten und nicht glaubwürdig seien. Ausserdem hätten sie «völlig übertrieben» und hätten Ereignisse geschildert, die so nie stattgefunden hätten.

«Wir sind nicht hier, um zu besprechen, ob diese Männer gute Ehemänner waren» Moral spiele aus der Sicht des Anwalts des zweitältesten Beschuldigten keine Rolle: «Wir sind nicht hier, um zu besprechen, ob diese Männer gute Ehemänner oder Väter waren. Wir sind hier, um zu entscheiden, ob die Angeklagten zu irgendeinem Zeitpunkt das Recht verletzt haben», sagt er weiter. «Wenn du mal das Wasser in der Schweiz getrunken hast, willst du sie nie wieder verlassen.» Mit diesen Worten habe man die jungen Frauen in die Schweiz geholt. Verteidiger fordert Freispruch «Sprechen Sie meinen Mandanten von allen Anschuldigungen frei.

Er hat nichts falsch gemacht», fordert der Anwalt. Ausserdem soll der Angeklagte «auf keinen Fall» die Verfahrenskosten übernehmen müssen. «Die Wahrheit hat keine verschiedene Versionen» «Die Klägerinnen sind unglaubwürdig. Ihre Aussagen waren nicht konsistent.» Gemäss der Verteidigung waren sie sich sogar bei ihren wichtigsten Argumenten uneinig.

«Wenn die Anschuldigungen wahr wären, gäbe es keine Inkonsistenz. Die Wahrheit hat keine verschiedenen Versionen.» Als Beispiel nennt der Verteidiger einen Vorfall, zu dem es einen Polizeibericht geben soll. «Eine der Klägerinnen behauptete, dass sie so fest geschlagen wurde, dass ihre Brille zu Boden fiel und sie an Ohrenschmerzen litt. Im Protokoll aber schrieb ein Polizist, dass die Frau nur Komödie mache.

» Sie und die übrigen Klägerinnen sollen stets gelogen haben und hätten bis heute nicht damit aufgehört. Beweismaterial soll vernichtet worden sein «Die Angeklagten haben in keinster Weise Macht über ihre Frauen ausgeübt», sagt der Anwalt weiter. So hätten die Klägerinnen in einem anderen Zimmer schlafen dürfen, wenn sie keine sexuellen Handlungen gewollt hätten. Die Frauen hätten alle Beweise auf den Telefonen vernichtet. Somit liegt es nun laut der Verteidigung nicht an den Angeklagten, Rechenschaft abzulegen.

Sie sollen aus «Ehre» gehandelt haben «Was sind das für Eltern, die ihre minderjährige Tochter verheiraten?», fragt der Anwalt des ältesten Sohnes. «Was gibt es für ein Motiv, solch junge Mädchen zu verheiraten? Die Antwort ist Ehre. Deswegen können sie diese fünf Männer nicht verurteilen», so der Anwalt. Die Angeklagten hätten einzig die Prinzipien und Werte ihrer Familie ausgelebt. «Heute sollten wir als Anwälte und als Richter unseren Horizont erweitern.

Wir sollten lernen, andere Werte anzuerkennen. Die Männer haben nach den Werten ihrer Heimat Albanien gehandelt.» Beginn des fünften Verhandlungstags Um 8.40 beginnt der fünfte Verhandlungstag. Die Anwälte der Angeklagten präsentieren heute ihre Plädoyers.

Es beginnt mit dem Verteidiger des ältesten Sohnes. Ein kosovarischer Familienvater (65) und seine vier Söhne stehen seit Montag vor Gericht in Moutier BE. Sie sollen über 16 Jahre hinweg vier Frauen aus Kosovo misshandelt haben. Die Angeklagten müssen sich unter anderem wegen Menschenhandel, Zwangsheirat, Körperverletzung, Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Handlungen mit Kindern vor Gericht verantworten. Donnerstag, 10.

11.2022 Vierter Verhandlungstag beendet Der vierte Prozesstag ging am Donnerstag um 17.30 Uhr zu Ende. Am Freitag soll es um 8.30 Uhr mit den Plädoyers der Verteidigung weitergehen.

«Sie hatte Todesangst» Die dritte Anwältin beginnt ihr Plädoyer. Auch ihre Mandantin sei suizidgefährdet gewesen und sei jahrelang vergewaltigt worden. «Sie hatte aufgrund der Gewaltausbrüche ihres Mannes Todesangst.» Sie sei schockiert von der Forderung der Staatsanwaltschaft: «Das Strafmass ist viel zu gering.» Sie sollte so schnell wie möglich schwanger werden Auch der zweite Anwalt erzählt von Gewalt gegen seine Mandantin.

Sie sei eingesperrt und vergewaltigt worden. Die Menschenrechte seiner Mandantin seien ihr abgesprochen worden. «Sie durfte nicht einmal verhüten, weil ihr Mann wollte, dass sie so schnell wie möglich schwanger wird.» Wie der Staatsanwalt sagt auch er, dass die hier geltenden Gesetze den Angeklagten egal seien. «Die Angeklagten müssen verurteilt werden.

» Dass die Männer Frauen im Ausland «gekauft» hätten und in die Schweiz gelockt haben sollen, sei Menschenhandel. Was auffällt, ist, dass das Anwaltsteam der Angeklagten ausschliesslich aus Männern besteht, während die Klägerinnen auch von Anwältinnen vertreten werden. Nun sprechen die Anwälte der Klägerinnen Als Nächstes hält der Anwalt einer Klägerin sein Plädoyer. Er kritisiert, dass die Staatsanwaltschaft die sexuelle Gewalt nicht als Fakt akzeptiert. Seine Klientin sei im Alter von 15 Jahren in die Schweiz gebracht worden.

«Kurz nach ihrer Ankunft wurde sie von ihrem neuen Ehemann bereits vergewaltigt. Das ist nicht erfunden.» Die Gewalt in der Familie sei systematisch gewesen. Sie sei fast täglich mit dem Tod bedroht worden und habe stark unter den Schmerzen der Schläge ihres Mannes gelitten. «Meine Mandantin leidet deswegen an einer posttraumatischen Belastungsstörung und entwickelte schwere Depressionen.

» Während ihrer Ehe habe sie Selbstmordgedanken gehabt. Auch missbilligt er die Fotos, welche von den Angeklagten als Beweismaterial präsentiert wurden: «Es sind nur Fotos an besonderen Tagen, wo sind die Bilder aus dem Alltag?» Das Strafmass wird verkündet Der Staatsanwalt fordert für den Vater zwei Jahre Gefängnis. Ausserdem soll er für fünf Jahre des Landes verwiesen werden. Für die Söhne fordert er bedingte Freiheitsstrafen zwischen 60 Tagen und acht Monaten. Auch sollten sie für die Kosten der Untersuchung aufkommen, das seien 70'000 Franken.

«Die Männer sind schuld, dass wir heute hier sitzen müssen, dafür sollen sie zahlen.» Die Kosten sollen sie selbst übernehmen, nicht wie es bei vergangenen Bussen Verwandte oder das Sozialamt getan haben sollen. Mehr anzeigen .