Mel Brooks publiziert Memoiren – Ein Leben für die Bananenschale

Er nervt und kann trotzdem lustig sein. Jetzt hat der amerikanische Komiker Mel Brooks seine Lebensgeschichte geschrieben. Mit 95.

07.12.2021 17:00:00

Komiker Mel Brooks, ist 95 Jahre alt und hat gerade seine Lebensgeschichte geschrieben. Und der Amerikaner hat noch so einiges vor.

Er nervt und kann trotzdem lustig sein. Jetzt hat der amerikanische Komiker Mel Brooks seine Lebensgeschichte geschrieben. Mit 95.

1 Kommentar1Dieser alte, weisse Mann nennt die politische Korrektheit «den Tod der Komik». Er nennt sich Mel Brooks, ist 95 Jahre alt und hat noch einiges vor.Foto: Richard Shotwell (Keystone)Nach dem Vorwort hat man bereitsneunAusrufezeichen hinnehmen müssen, eines davon im Titel. Und denkt ergeben, so ist er halt, und darum geht er einem dermassen auf den Geist.

Denn Mel Brooks, der amerikanische Komiker, am 28. Juni 1926 als Melvin James Kaminski in einer armen jüdischen Familie in Brooklyn geboren, findet sich unausstehlich gut. Seine Rede ist der Superlativ, sein Gehen ein Stampfen, sein Gelächter ein Brüllen. «All About Me!» hat er seine eben erschienene Autobiogra

fie betitelt.Er hält sein Buch fürein einziges, über 400 Seiten langes Versprechen. Für uns andere, die Komiker bevorzugen, die es gern subtiler haben oder wenigstens nicht so selbstgefällig, klingt es wie eine Drohung.Er ist eine Rotnase headtopics.com

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Es gebe zwei Typen von Humoristen, hat Eric Idle von den Monty Pythons geschrieben: «Red Nose» und «White Face», Rotnase und Bleichgesicht. Clown und Pierrot. Hugh Laurie und Stephen Fry, Oliver Hardy und Stan Laurel, Louis de Funès und Marcel Marceau, John Belushi und Dan Aykroyd, W. C. Fields und Buster Keaton, Harpo und Groucho Marx. Der Maniker und der Depressive. Komik ist ein bipolares Geschäft.

Mel Brooks ist natürlich eine Rotnase: laut, aufdringlich, vulgär. Als Kind wollte er Schlagzeuger werden, auch deshalbnahm er einen anderen Namen an, denn der seine hätte als Schriftzug nicht auf die Basspauke gepasst. Der Wunsch nach Lärm und Trommeln ist ihm geblieben. Seine Pointen klingen wie Doppelpauke und Tschinellen. Wie alle Rotnasen bevorzugt er den derben, physischen Humor, die visuelle Pointe. Er ist ein Parodist, dessen einziges Stilmittel die Übertreibung bleibt. Selbst seine Sprache

hat etas von einerGeste: verbales Treten, Hauen, Stechen und Stolpern.Genau so lesen sich auch seine Memoiren, die er während des Lockdown als Selbstbeschäftigung angefertigt hat. Ein selbstgefälliges Parlando schreitet durch die Seiten, die

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mit beundernden Ausrufen garniert sind wie «needless to say, I was exceptional», «he loved my comic invention»

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