Mehrwertsteuer-Freigrenze senken - Einkaufstouristen sollen ihre Waren schon ab 50 Franken verzollen

Einkaufstouristen sollen ihre Waren schon ab 50 Franken verzollen: «Einige würden aus Trotz erst recht im Ausland einkaufen.»

21.09.2021 07:34:00

Einkaufstouristen sollen ihre Waren schon ab 50 Franken verzollen: «Einige würden aus Trotz erst recht im Ausland einkaufen.»

Um den Schweizer Detailhandel zu unterstützen, soll die Mehrwertsteuer-Freigrenze von 300 Franken auf 50 Franken fallen. Die Detailhändler unterstützen die Pläne von FDP-Ständerat Ruedi Noser, der Detailhandelsexperte warnt vor Trotzreaktionen.

8«Haben Sie etwas zu verzollen?»: Wenn der Zöllner nach zollpflichtiger Ware fragt, musst du angeben, ob du mehr als 300 Franken für die Einkäufe im Ausland bezahlt hast.20min/Michael ScherrerFDP-Ständerat Ruedi Noser findet den Betrag zu hoch. Er schlägt 50 Franken als Freigrenze vor.

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20min/Marco ZanggerNur wer länger als 24 Stunden im Ausland ist, soll noch bei Einkäufen bis 300 Franken von der Mehrwertsteuer befreit sein.20min/Marco ZanggerFDP-Ständerat Ruedi Noser will die Mehrwertsteuer-Freigrenze bei Einkäufen im Ausland senken.

Die Freigrenze soll von 300 Franken auf 50 Franken fallen.Damit soll der Schweizer Detailhandel unterstützt werden.Nach dem Shoppen in Deutschland müssen Einkaufstouristinnen und -touristen die Ware an der Schweizer Grenze nur verzollen, wenn sie teurer als 300 Franken ist. Darunter gilt die Mehrwertsteuer-Freigrenze. Der Zürcher Ständerat Ruedi Noser (FDP) findet diese 300-Franken-Freigrenze allerdings zu hoch. Daher hat er eine Motion im Parlament eingereicht. headtopics.com

«Vernünftig sind 50 Franken», wie Noser zu 20 Minuten sagt. Nur wer länger als 24 Stunden im Ausland ist, soll noch bei Einkäufen bis 300 Franken von der Mehrwertsteuer befreit sein. Der Ständerat befasst sich am Dienstag mit Nosers Motion. Den Freibetrag bestimmt dann der Bundesrat.

«Schweizer Händler sind im Nachteil»Mit dem Vorstoss wolle Noser den Einkaufstourismus nicht verbieten. Er soll aber weniger stark gefördert werden. Schweizer Detailhändler müssten die Mehrwertsteuer berücksichtigen. «Damit sind sie im Nachteil gegenüber den ausländischen Händlern, das muss sich ändern», so Noser.

Er störe sich daran, dass die Einkaufstouristinnen und Einkauftouristen mit ihren günstigen Einkäufen keinen Beitrag an die AHV und die Staatskosten leisten. Denn mit der Mehrwertsteuer werden die Altersrente und der Bundeshaushalt finanziert.

Schweizer Händler verlieren jährlich zehn Prozent des HandelsvolumensDie Händler unterstützen Nosers Vorschlag. Man begrüsse «alle Vorstösse, welche die grosse steuerliche Ungleichbehandlung von In- und Auslandkonsum beseitigen», wie Matthias Hotz, Präsident der Thurgauer Fachgeschäftevereinigung TGshop, zu 20 Minuten sagt. headtopics.com

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Der Schweizer Detailhandel verliere durch den Einkaufstourismus jährlich rund zehn Milliarden Franken beziehungsweise rund zehn Prozent seines gesamten Handelsvolumens, so Hotz. Die Motion von Noser würde diesen Verlust verringern. Damit wäre der lokale Detailhandel konkurrenzfähiger und könnte Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten. Zudem werde ein umweltschädlicher langer Einkaufsweg eingedämmt.

Der Vorschlag von Noser könnte Einkaufstouristinnen und Einkaufstouristen abschrecken. Die tiefere Freigrenze könnte für Konsumentinnen und Konsumenten, die nicht direkt an der Grenze wohnen, eine Hürde sein, sagt Tiziana Hunziker, Makroökonomin und Detailhandel-Expertin bei der Credit Suisse. Zum höheren finanziellen Aufwand durch die Steuern kämen der administrative und zeitliche Aufwand durchs Ausfüllen der Formulare und die Grenzkontrolle dazu.

Wer aber nahe der Grenze wohne, werde sich dadurch nicht hindern lassen, so Hunziker. Diese Personen würden dann umso häufiger shoppen gehen und die Einkäufe auf Beträge unter 50 Franken begrenzen. Denn die Preisdifferenzen zum Ausland seien für einige Güter nach wie vor hoch.

Bundesrat stützt Einkaufstourismus-BussenVom 30. März 2020 bis zum 16. April 2021 stellte die Zollverwaltung 1150 Bussen wegen des verbotenen Einkaufstourismus aus. Dies kritisierte die Geschäftsprüfungskommission des Parlaments (GPK), da für sie die Rechtsgrundlage für die Bussen nicht gegeben gewesen sei. «Tatsache bleibt dennoch, dass jede Kontrolle ein Gefühl der Verletzung der individuellen Rechte einer Person auslösen kann», stellt jetzt auch der Bundesrat fest, nachdem er den Bericht der GPK zur Kenntnis genommen hat. Auf den Vorschlag, künftig sicher zu stellen, dass bei «Grundrechtsbeschränkungen von bedeutender Tragweite» frühzeitig das Bundesamt für Justiz zu kontaktieren sei, tritt der Bundesrat nicht ein. Dies werde bereits umgesetzt. Der Bundesrat gehe ausserdem davon aus, dass sich eine solche Situation nicht wiederholen wird. headtopics.com

«Viele Konsumenten haben Alternativen entdeckt»«Der Einkaufstourismus würde durch die tiefere Freigrenze nicht zwingend kleiner», sagt der Detailhandelsexperte Nordal Cavadini vom Beratungsunternehmen Oliver Wyman zu 20 Minuten. «Im Ausland gibt es nicht nur tiefe Preise, sondern auch Produkte, die bei uns nicht erhältlich sind. Wer so etwas sucht, kauft eher im Ausland ein», so Cavadini.

Der Detailhandelsexperte glaubt dennoch, dass die einheimischen Detailhändler von den wegen Corona geschlossenen Grenzen im vergangenen Jahr nachhaltig profitiert haben. «Viele Konsumenten haben Alternativen bei unseren Detailhändlern entdeckt und müssen nicht mehr über die Grenze – insbesondere solange sich die Situation nicht normalisiert», so Cavadini.

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«Einige würden aus Trotz erst recht im Ausland einkaufen»Christian Fichter, Forschungsleiter der Kalaidos FH und Leiter des Instituts für Wirtschaftspsychologie.Christian FichterWürde die 50-Franken-Grenze die Konsumentinnen und Konsumenten schmerzen?

Ja, der Bezahlschmerz würde erhöht. Aber beim Einkaufstourismus gehts nicht nur um den tiefen Preis. Es ist ein Event und hat viel mit Gewohnheit zu tun. Damit würde der Einkaufstourismus nicht stark gebremst.Wie würden die Einkaufstouristinnen und -touristen auf eine neue Regel reagieren?

Das käme nicht gut an. Einige Konsumentinnen und Konsumenten würden wohl aus Trotz erst recht im Ausland einkaufen, wenn man ihnen die Freiheit wegnimmt, dort einzukaufen, wo sie wollen. Andere würden versuchen, mit illegalen Tricks die Steuern zu umgehen.

Wie könnte der Einkaufstourismus gebremst werden?Der Grund für den Einkaufstourismus sind die hohen Schweizer Warenpreise. Wenn die sinken, überlegt man sich die Reise ins Ausland zweimal.My 20 MinutenAls Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

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Auch dann würde ich weiter in Deutschland einkaufen! Bekomme ja Deutsche Mehrwertsteuer zurück, oft 19….% und zahle dann halt bis 7% in der CH. Nur Mehrarbeit für die Zöllner Mine persönlich Meinig; Ruedi Noser du Huresohn!!! Frühner het mer über sowas abgstimmt Demokratisch!!! Wege Covid Zertifikatspflicht gits immer meh Arbetslosi.. aber ebe .. alles schön rede .. hoffe viel gänd de Geist uf nach de 💉 wünsch es Eu allne vo ❤️🪦

Es gibt keinen Grund, weshalb weder in D noch in der CH keine MwSt bezahlt werden soll. All jene, die die hohen Preise in der CH ungerecht finden, sollen die Löhne, Steuern, Rentenalter, Pension mit D vergleichen. Option auswandern? Sowas hält doch nur bis zu den nächsten Sommerferien, bis alle Raucher merken, dass sie jede Stange Zigaretten versteuern müssen die sie aus den Ferien mitgebracht haben...

Haben die ‚Detailhändler‘ nach der Grenz-Wieder-eröffnung plötzlich gemerkt um wie viel sie zu teuer sind? Ja klar, da muss man nicht die eigenen Preise senken und Gewinneinbußen hinnehmen, sondern lobbyiert lieber. Wenn man die Käufer nur zwingen könnte, gleich das Konto zu über Das ist ne SUPER Idee… Dann werden die viel zu kurzen Schlangen an der Grenze endlich mal wieder ordentlich lang. Achnee, es werden ja bestimmt 300/50=6 x so viele Zöllner eingestellt… mit Funkbezahlsystem.

RuediNoser was lauft? Vielleicht mal Mondpreise in der Schweiz runter schrauben, anstatt Familien zu bestrafen. Aber ja mit so einem horrenden Einkommen wie sie muss man sich ja um die Mondpreise keine Gedanken machen. Ob das Duschgel jetzt 2 Franken oder 12 kostet Daa einzig richtige wäre wenn Schweizer 19% MwSt. Auf JEDEN Einkauf draufzahlen müssten.

Und wer wird damit bestraft? Die Familie mit 2 Kinder, Einkommen 5-6000 Chf brutto , Frau zuhause, weil Kita und Tagesmutter unbezahlbar. Drogerieware, Waschmittel sind teurer als Gold. Unternehmungen mit Kinder nicht drin. Politiker sind einfach nur unfähig! Würde mal besser das problem an der wurzel packen und in der hochpreisinsel schweiz die preise senken. Wieso gehen so viele nach DE? Sicher nicht, weil wir keine (anderen) Hobbies haben...

Wieviel Einfluss übt hier die mächtige Importeur Mafia aus,Spekulanten die uns von Ihrem Büro aus mit Hilfe solcher Politiker bestehlen?

1,6 Millionen Impfungen geplant – Diesen Winter kehrt wohl die Grippe zurückMomentan ist es besonders wichtig, eine schwere Grippewelle zu vermeiden. In der Schweiz sollen sich in diesem Herbst deswegen mehr Menschen gegen die Grippe immunisieren lassen. Statistisch gesehen gibt es die Grippe nicht mehr. Also für was immunisieren lassen? Besser recherchieren wäre besser liebe Journalisten. Vor einem Jahr: Keine Grippe dank Masken! Heute: Erkältungs- und Grippewelle befürchtet: Masken-Lockerung für Geimpfte soll Immunsystem stärken. Wollt ihr uns verarschen? Woher soll denn das Grippevirus kommen? Wie gut schützen denn die Influenzaimpfstoffe?

Also beim 50 CHF ist der MWST. Unter 4 Franken (falls vergünstigt wie Esswaren sogar ~1 Franken). Ist der Aufwand nicht viel grösser? Sagt einer der in der letzten 3 Jahren einmal in Deutschland einkaufen war. Das ist nicht in Ordnung. Es gibt z.B. in Basel viele Leute, die darauf angewiesen sind in Deutschland einzukaufen. Dann werden wieder die schwächsten bestraft. Sie Herr Noser haben das nicht nötig - oder? Die Preise in der Schweiz sind einfach viel zu hoch. PREISE SENKEN!!

und ich schau auf jedes produkt ob es in der schweiz hergestellt wurde😑😑 Unbedingt. Herr RuediNoser lebt in einer Traumwelt. Preise „verteuern“ sich um maximal 8% bei einer Preisdifferenz von 100%. Diese Massnahme erzeugt nur endlos Mehraufwand beim Zoll auf Kosten der Steuerzahler und fördert Schlupflöcher a la 24h Grenzpaket“.

na und ... dann gehe ich nut noch einmal im Monat und verzolle 600.- Chf für günstigere 7% bei 7 - 19% Erstattung ( Drogerieartikel, Waschmittel). Autoservice, Reparaturen etc. incl.. Natürlich korrekt angemeldet. Mein Freund würde so antworten, ich natürlich nicht. Dasselbe dann auch für Unternehmen. Bisher: Bei der Warenausfuhr fallen für Sie keine Ausfuhrzölle an. Nur wenn es sich um ein in der EU „knappes Gut“ mit höheren Weltmarkt- als EU-Preisen handelt, können Abgaben erhoben werden.

Ich bin für die sofortige Abschaffung solcher Politiker!! Man würde erwarten, dass RuediNoser als Unternehmer rechnen kann 1. Im Ausland wird eingekauft wg Angebot oder CH-Mondpreisen nicht wg Steuerersparnis 2. unverhältnismässiger Inkassoaufwand 3. Wenn so oder so MWSt fällig wird, lohnt sich Selbstbeschränkung auf Fr 300 nicht mehr

Die Coronamaßnahmen müssen bezahlt werden. Aus diesem Grund werden jetzt die staatlichen Einnahmen erhöht.

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