Medienkonferenz - «Wer sich liebt und heiraten will, soll dies tun dürfen»

Jetzt live: Das sagt Bundesrätin Karin Keller-Sutter zum Ja zur «Ehe für alle».

26.09.2021 17:33:00

Jetzt live: Das sagt Bundesrätin Karin Keller-Sutter zum Ja zur «Ehe für alle».

Karin Keller-Sutter und Ueli Maurer nehmen um 16.30 Uhr Stellung zu den Abstimmungsergebnissen. Verfolgen Sie die Medienkonferenz live.

EndeDamit ist die Pressekonferenz bereits beendet. Vielen Dank fürs Mitlesen. Weitere Hintergrunde und Analysen finden Sie laufend auf 20min.ch.SamenspendeWas bedeutet der Entscheid für weitere Liberalisierungen?Keller-Sutter: «Die anonyme Samenspende bleibt weiterhin verboten. Die Leihmutterschaft ist per Verfassung verboten. Ich sehe da keinen Spielraum. Es stellen sich ethisch schwierige Fragen. Frauen können ausgebeutet werden. Aber wir sollten uns nichts vormachen, im Ausland ist die Leihmutterschaft erlaubt.»

Medienkonferenz Coronavirus - «Nicht die Impfung spaltet uns, sondern die Pandemie» Massnahmen-Kritiker - Polizisten-Gruppierung sorgt mit Trychler-Zeremonie für Aufregung Zertifikatspflicht ignoriert – Strafverfahren gegen Betreiber der Walliserkanne eingeleitet

Der Direktor des Bundesamt für Justiz ergänzt: «Es stellen sich für Behörden schwierige Fragen, die wir mittelfristig sicher anschauen müssen.»VaterschaftsurlaubEine Frage zum Vaterschaftsurlaub. Kann davon auch eine Frau eines homosexuellen Paares, das mit Samenspende ein Kind bekommt, profitieren?

Keller-Sutter: «Nein. In der Vorlage hat man bewusst diese Frage noch nicht behandelt. Es war schon strittig, ob man die Samenspende noch aufnehmen soll. Das Parlament wird diese Frage noch klären.»Keller-SutterKarin Keller-Sutter spricht zur «Ehe für alle». Sie stellt fest, dass alle Kantone zugestimmt haben, was bei einem fakultativen Referendum nicht nötig gewesen wäre. «Mit der Ehe für alle werden alle Paare vor dem Gesetz gleich behandelt.» Der Bundesrat begrüsse diesen Entscheid, denn der Staat solle den Bürgern nicht vorschreiben, wie sie zu leben hätten. Keller-Sutter sagt, dass die eingetragene Partnerschaft künftig abgelöst werde. headtopics.com

Keller-Sutter betont, dass die anonyme Samenspende für alle Paare weiterhin verboten bleibe, ebenso die Eizellenspende sowie die Leihmutterschaft. «Schliesslich wird die erleichterte Einbürgerung für homosexuelle Paare gelten.» In Kraft treten könnten die Änderungen ab Juli 2022. «Wer sich liebt und heiraten will, soll dies tun dürfen.»

FragenWirtschaftsverbände haben ein Papier beim Bund eingereicht, das Entlastungen für Firmen als Ausgleich für die OECD-Steuerreform fordert. Was sagen Sie dazu?Maurer: «Nein. Wir wissen ja noch nicht, welche Eckwerte die OECD-Steuerreform haben wird. Das ist ein Diskussionsbeitrag.»

MaurerUeli Maurer erklärt, dass die Initiative einen populären Titel hatte. Jedoch sei das Volk wohl der Ansicht gewesen, dass die Schweiz eine gerechte Umverteilung fahre. Das Thema Steuern werde weiter auf der Agenda bleiben, etwa mit einer Vorlage, die höhere Krankenkassenabzüge fordere. Der Bundesrat habe ebenfalls eine Vorlage auf dem Tisch, um die Heiratsstrafe abzuschaffen. Ebenso komme bereits im Februar eine Vorlage zur Emissionssteuer an die Urne. «Dies zeigt, dass wir ein austariertes System haben, sobald man etwas herauslöst und verändert, gerät es aus den Fugen. Das war wohl auch ein Argument bei den Stimmberechtigten.»

Medienkonferenz um 16.30 UhrDas Resultat ist deutlich: 64,1 Prozent der Stimmberechtigten legten ein Ja für die «Ehe für alle» ein. Ebenso ein klares Ergebnis gab es bei der 99-Prozent-Initiative der Jungsozialisten. Diese erlitt mit einem Nein-Anteil von 65 Prozent eine deutliche Abfuhr. headtopics.com

Zeremonie-Video – «Polizisten treten gegen Staat an – das ist brandgefährlich» Coronavirus: Infektionszahlen in Italien sinken weiter Seco alarmiert – Hacker erbeuten Liste von 130’000 Firmen, die Covid-Kredite beantragten

Jetzt äussert sich der Bundesrat zu den Abstimmungsergebnissen. Verfolgen Sie die Pressekonferenz im Live-Ticker.Finanzminister Ueli Maurer spricht zur 99-Prozent-Initiative, Karin Keller-Sutter zur «Ehe für alle». Weiterlesen: 20 Minuten »

IS: Der Kampf gegen den Terror im Irak ist nicht vorbei

Im Jahr 2017 wurde im Irak der Kampf gegen den IS offiziell für beendet erklärt. Aber die Terrororganisation ist nicht verschwunden – «NZZ Format» besucht Betroffene und begleitet eine irakische Spezialeinheit bei einem Einsatz gegen IS-Schläferzellen.

Bis die Schweiz ist schon ein trauriges Land... alleinerziehende Frauen sind dumm, homosexuelle werden beleidigt und als krank bezeichnet, impfgegner so weit das Auge reicht... und dann noch im Angesicht einer klaren Mehrheit mitten die deppen... Jetzt kann diese Gans ja ihren Fuchs heiraten.🤷‍♀️ Homosexualität macht mir schlecht, ich will mich mit niemandem anlegen aber es stört mich.

Schöner blauer Lappen...richtig schick!;) Fragt mal den Papst Eine Schande für die Menschheit, sowie für die Schweiz. Padi lieber altmodisch als Schwul 😂😂😂 fühle mich schlecht für die kommende Generation, besonders traurig für die Kinder

Gastro Suisse gibt Widerstand auf – Viele Wirte auf dem Land unterstützen jetzt die ZertifikatspflichtDie Gastro Suisse befürchtete, die Zertifikatspflicht werde in den Restaurants zu Umsatzeinbrüchen führen. Nicht so denkt Raphael Matter, Inhaber des Restaurants Obermatt in Ergisch VS. (Abo) Einfach Mensch bleiben !!! Bei uns hat es zu massiven Umsatzeinbrüchen geführt. Wir sind aber ein Bowlingcenter und kein normales Restaurant. Die Regierung und Staats-Medien sehen die Strategie des Durchimpfens als Alternativlos. DAS sind totalitäre Züge und nicht Personen, die sich für ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit einsetzen. IHR seid schamlose Spalter und Hetzer! 🤬

Samstagsgespräch mit Robert Cialdini – «Wenn wir Impfzögerer beschimpfen, werden sie noch ablehnender»Wenn etwas populär ist, wird es noch populärer. So funktioniert auch Überzeugung bei Impfskeptikern, weiss amerikanische Psychologe, Obama-Berater und Marketing-Experte Robert Cialdini. (Abo) Dann funktioniert die Überzeugung wohl auf beiden Seiten so, also auch bei Impfüberzeugten.

Eidg. Abstimmung - «Ehe für alle» hat laut Umfragen gute ChancenDürfen homosexuelle Paare bald heiraten? Die Ehe für alle wird von der SVP und den Kleinparteien EDU, EVP und SD bekämpft. Alle Hochrechnungen, Ergebnisse und Reaktionen im Ticker zur Vorlage. Svp immer gegen Menschenrechte. Widerlich . Sicher waren die auch gegen das Frauenstmmrecht.. 'Ehe für alle' wird die Wahlen zu 100 % bestehen. Wir müssen damit rechnen, dass bei den Wahlen diesbezüglich geschummelt wird, nur um mit 'Ja' zu stimmen. Grauenvoll! Gegen die Natur!

Live-Sendung - Ja-Trend zur Ehe für alle – so reagieren Gegner und BefürworterDie Schweiz stimmt über die «Ehe für alle» und die 99-Prozent-Inititiative der Juso ab. In der Live-Sendung analysieren wir die ersten Ergebnisse.

Allianz für Gratis-Tests: SVP, SP und Grüne stemmen sich gegen BundesratSVP, SP und Grüne wollen den Bundesrat zwingen, dass die Tests für das Covid-Zertifikat gratis bleiben – und zwar im Eilverfahren. Es warten aber noch einige Fallstricke. Gegen den Bundesrat. Minus BR Maurer. Wie dumm sind eigentlich SP und die Grünen? Ihre Wählerschaft kann die Tests locker bezahlen. Und die SP schiesst mit auf den eigenen Bundesrat!🤦‍♀️

Das ändert sich mit dem Ja zur Ehe für alle für Lesben und Schwule - BlickDie Schweiz sagt Ja zur Ehe für alle. Was heisst das für schwule und lesbische Paare? Blick zeigt die wichtigsten Änderungen. Seien Sie nicht schüchtern. Du bist eine Schande. Hast du keine Ehefrauen, Mütter, Töchter und Schwestern... hast du Ehre... Scham? Schlimm dieser Rückschritt in die griechische Antike. Einfach zu schwul das Schweizer Völkchen 😂😂😂