Mann pöbelt Passanten und Pflegerinnen des Kinderspitals an

Mann pöbelt Passanten und Pflegerinnen des Kinderspitals an

26.05.2020 06:43:00

Mann pöbelt Passanten und Pflegerinnen des Kinderspitals an

Ein Mann sitzt am Fenster seiner Wohnung und zwingt Passanten mit einem langen Stab, den Zwei-Meter-Abstand einzuhalten. Eine Pflegerin will sich das nicht weiter bieten lassen.

Pascal Michel, Daniel KrähenbühlDie Arbeit des Pflegepersonals bekommt seit der Corona-Krise mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Viele Angestellte des Kinderspitals Zürich machen auf ihrem Arbeitsweg jedoch eine andere Erfahrung: Ein offensichtlich geistig verwirrter Mann pöbelt sie an der Steinwiesstrasse, in nächster Nähe zum Spital, regelmässig an.

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Auf einem Video ist zu sehen, wie der Mann – mit einem langen Stab in der Hand – fuchtelnd am Fenster zur Strasse steht und signalisiert, dass man Abstand halten soll. «Das ist der Corona-Meter.» Auf die Frage, ob Passanten jetzt quer über die Strasse laufen müssen, um den Abstand einzuhalten, sagt er bloss, dass genug Platz dafür vorhanden sei – die Strasse sei ja leer.

«Er bezeichnet uns als Geier»«Er sitzt seit Beginn der Corona-Krise jeweils am Nachmittag an seinem Fenster und sorgt mit einem Stab dafür, dass auf dem Trottoir ihm niemand zu nahe kommt», erzählt M. S.*, die als Pflegefachfrau im Kinderspital arbeitet. «Auf dem Boden hat er Markierungen mit Kreide angebracht, um die Fussgänger zu kanalisieren.» Zudem beschimpfe er das Pflegepersonal jeweils aufs Übelste, so die 24-Jährige. «Er bezeichnet uns als Geier, die keinen Dank verdient hätten.»

Für sie sei das ein unerträglicher Affront: «Ich muss mir im Kinderspital von verängstigten und genervten Eltern extrem viel anhören. Nach einer zehnstündigen Schicht habe ich für die Beschimpfungen dieses Mannes keine Nerven mehr», sagt S. Die Pöbeleien seien ein ständiges Gespräch im Team.

Auf Anfrage von 20 Minuten verweist das Kinderspital Zürich auf die Stadtpolizei Zürich. Wie der Stapo-Sprecher mitteilt, habe man bis Montagabend noch keine entsprechenden Meldungen oder Anzeigen aufgrund des Verhaltens des Mannes entgegengenommen. Wie S. sagt, habe bisher noch niemand das Verhalten des Mannes bei der Polizei gemeldet. «Wenn er aber nicht aufhört, werde ich das tun.»

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Das kann ja nur wieder von einem Mann sein.... immer nur am rum pöbeln und ficken.... einmal mehr freche und respektlose Männer! Twitter in real-life...

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