Luftverkehr in der Pandemie - EU-Kommission weist Vorwürfe der Lufthansa zu Leerflügen zurück

13.01.2022 22:54:00

Leerflüge zur Sicherung von Slots sind nicht nötig: Die EU-Kommission widerspricht der Lufthansa auf der ganzen Linie.

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Leerflüge zur Sicherung von Slots sind nicht nötig: Die EU-Kommission widerspricht der Lufthansa auf der ganzen Linie. srfcharlemagne

Leerflüge zur Sicherung von Slots sind nicht nötig: Die EU-Kommission widerspricht der Lufthansa auf der ganzen Linie.

Wenn Airlines in den letzten Wochen Flüge gestrichen haben, dann allein aus kommerziellen Gründen. Autor: Stefan de Keersmaecker Sprecher der EU-Kommission Zusätzlich gebe es Ausnahmeregeln, auf die sich Airlines kurzfristig berufen könnten, so de Keersmaecker: Verhängt zum Beispiel ein Land kurzfristig Einreise-Beschränkungen – wie unlängst wegen der Omikron-Variante – entfällt sogar die Auflage, die Hälfte der Flüge durchführen zu müssen. Wenn Airlines in den letzten Wochen Flüge gestrichen haben, dann allein aus kommerziellen Gründen, erklärte der Sprecher der EU-Kommission.

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srfcharlemagne Gähn srfcharlemagne srfcharlemagne Wen interessiert diesen Zwist?

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Bundesratssitzung zu Corona – Berset weckt Hoffnung auf Ende der PandemieDer Bundesrat verkürzt die Quarantäne und verbreitet vorsichtigen Optimismus: Das Omikron-Virus sei womöglich der «Anfang vom Ende». Der Druck für weitere Lockerungen steigt. 2G-Regel bis Ende März ist ja wohl ein schlechter Witz. Genesene sind genesen und brauchen keine Impfung. Das Zertifikat muss gültig bleiben. Wir sind nicht in der EU, Herr Berset.

Omikron in der Schweiz - Bundesrat zieht risikoreiche Strategie durchKeine Verschärfungen trotz rekordhoher Fallzahlen: Der Bundesrat verfolgt seine pragmatische Strategie konsequent. Das birgt Risiken. Eine Analyse. Eine Analyse von wittweru. Coronavirus wittweru wittweru Ihr habt Realitätsverweigerung falsch geschrieben! wittweru Es sind nur positiv Getestet, bei gleichzeitigem Sinken der Hospitationen. Aber das ist zu anspruchsvoll für euch.

Corona-Medienkonferenz des Bundesrats – Der Bundesrat halbiert Dauer von Quarantäne und Isolation, 2-G soll bis Ende März geltenDer Bundesrat halbiert ab dem morgigen Donnerstag die Dauer von Quarantäne und Isolation. Personen ohne Symptome sind damit bereits nach fünf Tagen von den Massnahmen befreit, das gilt auch für alle, die aktuell in Quarantäne sind.

Coronavirus: Alle aktuellen News – lokal und globalCorona-Pandemie: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus-Lage in der Schweiz und weltweit. Sobald die Herde die Zwangsimpfung akzeptiert, ist das Spiel vorbei. Sie werden alles akzeptieren. Wer den Verstand der Schafe kontrolliert, kontrolliert auch die Herde. Wir dünnen die Herde aus, die Herde bezahlt uns für unsere Ausrottungsdienste. PLANdemie Impfung_macht_frei Wen aus dem Bundesrat wird es zuerst treffen mit Omicron, das Wettbüro ist offen DurchseuchungOhneUns alain_berset Superinfektionswoche

Covid-19 in der Schweiz - Das BAG meldet am Mittwoch 32'881 Fälle, 249 hospitalisiert, 109'475 Tests, 36 ToteDas Bundesamt für Gesundheit teilt die neuesten Entwicklungen in der Corona-Pandemie mit. Hier gibt es die aktuellen Zahlen. Sobald die Herde die Zwangsimpfung akzeptiert, ist das Spiel vorbei. Sie werden alles akzeptieren. Wer den Verstand der Schafe kontrolliert, kontrolliert auch die Herde. Wir dünnen die Herde aus, die Herde bezahlt uns für unsere Ausrottungsdienste. PLANdemie Impfung_macht_frei Da fehlt 1 Fall ... lol ...

Leerflüge sind schlecht: schlecht für die Wirtschaft und schlecht für die Umwelt, so der Sprecher der EU-Kommission, Stefan de Keersmaecker.Die EU-Kommission sende mit ihrem Vorschlag, Atomenergie als nachhaltig zu bezeichnen, ein starkes Signal aus, sagt Lukas Aebi hocherfreut.17 Karikatur: Felix Schaad Frohe Botschaften hatten Ignazio Cassis (FDP) und Alain Berset (SP) im Gepäck, als sie am Mittwoch vor die Medien traten.Seit zwei Jahren leben wir nicht nur mit den diversen Varianten des Coronavirus, sondern auch mit diesem Reflex: Die Fallzahlen steigen, und das heisst zurück ins Homeoffice, Menschen meiden, Restaurants schliessen und vieles mehr.

Wegen der Corona-Pandemie hat die EU darum die Regeln für Start und Landerechte auf Flughäfen angepasst. Airlines müssen nur die Hälfte der Flüge durchführen, damit diese ihre Slots nicht verlieren. Denn die Atomenergie sei Teil der Lösung des Klimaproblems und nicht Teil des Problems. Wenn Airlines in den letzten Wochen Flüge gestrichen haben, dann allein aus kommerziellen Gründen. So hat es der Bundesrat an seiner Sitzung vom Mittwoch entschieden – und damit eine Lockerung veranlasst, die der in vielen Betrieben grassierenden Personalnot entgegenwirken soll. Autor: Stefan de Keersmaecker Sprecher der EU-Kommission Zusätzlich gebe es Ausnahmeregeln, auf die sich Airlines kurzfristig berufen könnten, so de Keersmaecker: Verhängt zum Beispiel ein Land kurzfristig Einreise-Beschränkungen – wie unlängst wegen der Omikron-Variante – entfällt sogar die Auflage, die Hälfte der Flüge durchführen zu müssen. Die EU-Kommission zeigt damit, dass Kernenergie Teil der Lösung des Klimaproblems ist. Wenn Airlines in den letzten Wochen Flüge gestrichen haben, dann allein aus kommerziellen Gründen, erklärte der Sprecher der EU-Kommission. Auf dem Höhepunkt dieser fünften Welle gegen Ende Januar könnten innerhalb einer Woche bis zu zweieinhalb Millionen Menschen infiziert sein.

Die EU-Kommission legte auch Zahlen der Flugaufsichtsbehörde Euro-Control vor. Er findet das Signal der EU-Kommission kurios. Demnach liegt der aktuelle Flugverkehr in der EU bei etwa 75 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019. Also deutlich tiefer, aber auch deutlich über der Limite von 50 Prozent Auslastung. «Wie kann man überhaupt auf die Idee kommen, wenn nukleare Abfälle über hunderttausende von Jahren toxisch strahlen?», fragt Schneider. Lufthansa-Gruppe steht offenbar allein daDie EU-Kommission wehrt sich mit diesen Klarstellungen gegen Vorwürfe der Lufthansa-Gruppe. Diese erklärte unlängst, sie müsse 18‘000 eigentlich unnötige Flüge durchführen, nur um Slots nicht zu verlieren. Ob dann wirklich zusätzliches Geld in die Atomkraft fliesst, eine andere. Auch der Bundesrat nicht.

Zur Lufthansa-Gruppe gehört auch die Schweizer Airline Swiss. Winterflugplan: Lufthansa fordert Ausnahmen Box aufklappen Box zuklappen Im Konflikt um den Erhalt von Start- und Landerechten während der Corona-Flaute fordert Lufthansa weiterhin Lockerungen durch die EU-Kommission. Auch Analyst Schneider hält es für möglich, dass mit dem Label neue Gelder in Atomkraftwerksprojekte fliessen. Der Konzern beklagt die uneinheitliche Anwendung der Ausnahmeregeln. Sie würden in mehr als 20 Mitgliedsländern gar nicht eingesetzt und in den übrigen sehr unterschiedlich, sagte ein Unternehmenssprecher in Frankfurt. Denn die Vorlaufzeiten für Neubauprojekte seien viel zu langfristig und viel zu ineffizient, wenn es um den heutigen Klimanotstand gehe. Derzeit würden im Konzern täglich etwa 100 kommerziell unnötige, kaum besetzte Flüge durchgeführt. Pragmatismus birgt RisikenMan wolle die Schweizerinnen und Schweizer auch nicht durchseuchen, betont Bundespräsident Ignazio Cassis.

Lufthansa fordert für den Rest des Winterflugplans flexible und unbürokratische Ausnahmen zu den Slot-Regeln. Einer wird derzeit in Finnland ans Netz genommen. Die Kommission solle sich für eine einheitliche Regelung einsetzen, um unnötige Flüge zu vermeiden und den Airlines Planbarkeit zu geben. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte kurz vor Jahresende in einem Interview gesagt, dass der Konzern bis Ende März 18'000 eigentlich unnötige Flüge abfliegen müsse, um seine Zeitfenster zu behalten. Trotzdem schöpft die Branche nun Hoffnung – insbesondere mit Blick auf neuartige, kleine und modulare Reaktoren. Davon seien aktuell bereits rund 40 Prozent abgeflogen worden, hiess es nun. Für die verbleibenden rund 11'000 unnötigen Flüge hoffe man auf Lösungen. China baue gerade den ersten, der 2025 ans Netz gehen soll. Eine Strategie, mit der man aber auch gewisse Risiken eingehe.

Unterstützung erhält die EU-Kommission von anderen Airlines, insbesondere von den Billig-Fluglinien Easyjet und Ryanair. Beide Airlines nehmen für sich in Anspruch, keine teuren Leerflüge durchzuführen. Autor: Lukas Aebi Geschäftsführer Schweizer Nuklearforum Dass Europa bei dieser Entwicklung hinterherhinkt, sollte zu denken geben, betont Aebi. Ist eine Verbindung zu wenig ausgelastet, streichen diese Fluggesellschaften einfach den Flug und buchen Passagiere um. Das ist unangenehm für die Betroffenen, aber gut für die Wirtschaft und besser für die Umwelt. Sie kämen, wenn überhaupt, viel zu spät. Offenbar tut sich die Lufthansa mit solchen unbequemen Entscheiden deutlich schwerer. Die Schweiz hat für diesen Pragmatismus, für etwas Normalität, einen hohen Preis bezahlt.

Der Versuch, hierfür die EU verantwortlich zu machen, erfährt damit aber ein kommunikatives Grounding. Dabei würden die Probleme der Technologie und ihre immensen Risiken derzeit in der öffentlichen Debatte krass unterschätzt, betont Schneider: Das Problematische sei letztlich, dass unter Umständen erhebliche Summen Geld in eine Option flössen, die im Bestand nicht liefere und im Neubau viel zu lange Vorlaufzeiten habe. .