Leiter Intensivmedizin - «Wir können den Verlauf bis Weihnachten nicht mehr beeinflussen»

«Wir können den Verlauf nicht mehr beeinflussen»: Leitender Intensivmediziner rechnet mit überlasteten IPS bis Weihnachten.

03.12.2021 12:54:00

«Wir können den Verlauf nicht mehr beeinflussen»: Leitender Intensivmediziner rechnet mit überlasteten IPS bis Weihnachten.

Schweizer Spitäler müssen wieder Operationen verschieben. Auch am Unispital Basel spitzt sich die Lage zu. Der Leiter Intensivmedizin sieht den kommenden Wochen mit Sorge entgegen. \n

7Hans Pargger, Leiter der Intensivmedizin am Unispital Basel, befürchtet eine Überlastung der IPS spätestens bis Weihnachten.Uni BaselDie Schweizer Spitäler bereiten sich auf einen ungemütlichen Winter vor.20min/Marvin AncianDie Intensivstationen der Spitäler füllen sich wieder.

20min/Marvin AncianDie fünfte Welle bringt die Schweizer Spitäler wieder an den Anschlag.Bereits müssen wieder Operationen verschoben und Patienten in andere Spitäler geflogen werden.Das Unispital Basel hat die Lage gemäss Hans Pargger, Leiter der Intensivmedizin, derzeit noch im Griff. Sorge bereiten ihm die kommenden Wochen.

Was bis Weihnachten passiert, könne jetzt nicht mehr beeinflusst werden.Die Schweizer Spitäler bereiten sich auf einen ungemütlichen Dezember vor; die Intensivstationen sind vielerorts am Limit. Auch in Basel spitzt sich die Lage zu, wie Hans Pargger, Leiter der Intensivmedizin Unispital Basel, im Interview sagt. headtopics.com

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Wie geht es auf der Intensivstation des Unispitals Basel derzeit zu und her?Hans Pargger*:Wir stehen noch relativ gut da. Wir mussten die Anzahl der Intensivplätze, die für Corona-Patienten gebraucht werden, in den letzten drei Wochen verdreifachen. Aber wir können die Situation noch bewältigen. Von den 40 IPS-Plätzen im Unispital Basel sind derzeit 13 durch Covid-Patienten belegt, der Rest mit anderen Patienten . Es ist viel mehr das, was noch kommt, das uns Sorgen bereitet.

Inwiefern?Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes, in der ich Mitglied bin, warnt seit Monaten vor genau dem Szenario, das jetzt eintritt: Die Infektionen steigen, verzögern sich auch die Hospitalisierungen und Zuweisungen auf die Intensivstation. Das stellt das Gesundheitswesen wieder vor grosse Herausforderungen. Wir können jetzt noch nicht mit Sicherheit sagen, was in zwei oder drei Wochen passieren wird, doch wenn die Zahlen sich weiter so entwickeln, können wir die Überbelegung bis Weihnachten nicht mehr aufhalten. Dann wird es wieder dazu kommen, dass wir nicht mehr alle Patientinnen und Patienten nach dem üblichen Standard behandeln können.

Mussten Sie bereits Eingriffe verschieben?Wir im Unispital Basel nicht, benachbarte Spitäler schon. Das ist immer davon abhängig, wie hoch die Belastung auch mit anderen Notfällen ist und wie viel Personal ausfällt. Wir haben seit Beginn der Pandemie ein Abkommen mit dem Kantonsspital Baselland und dem Claraspital; unsere Intensivstationen sind bezüglich Corona-Patienten zentral organisiert. So können wir die Belastung unter den drei Spitälern etwas ausgleichen.

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Wie geht es dem Personal?So, wie es vermutlich allen derzeit geht: Sie haben eigentlich genug von Corona. Wir beschäftigen uns ja nicht seit 20 Monaten nur mit Covid-19. Unsere alltägliche Arbeit haben wir immer verrichtet, einfach mit mehr oder weniger starker Zusatzbelastung, je nachdem, wie sich die Covid-Wellen gerade entwickelt haben. Der Winter geht natürlich auch an unserem Personal nicht spurlos vorbei: Wer einen Husten oder Schnupfen hat, muss sich testen und kann nicht arbeiten, bis das Resultat da ist. Kinder bringen Covid-19 aus der Schule nach Hause, sodass Personal in Quarantäne muss. Das alles wirkt sich erschwerend auf die Situation im Spital allgemein und auch auf der Intensivstation aus. Im Grossen und Ganzen ist unser Personal aber hochkonzentriert und motiviert, allen Patienten und Patientinnen gerecht zu werden und eine gute Arbeit abzuliefern. headtopics.com

Welche Massnahmen fordern Sie nun?Jetzt bringt es nichts mehr, Forderungen für die nächste Zukunft zu stellen, dafür sind wir zu spät. Massnahmen greifen immer erst nach zwei bis drei Wochen. Was bis Weihnachten passieren wird, können wir jetzt nicht mehr beeinflussen. Eines kann aber jeder für die Zukunft tun: die Vorsichtsmassnahmen, vor allem das Maskentragen und Abstand halten, klug anwenden, sodass er oder sie nicht vom Virus befallen wird. Vor allem natürlich die Nicht-Geimpften, denn die laufen grössere Gefahr, einen schweren Verlauf der Erkrankung zu erleiden. Ein schwerer Covid-19-Verlauf auf der Intensivstation ist etwas, das man nicht einmal seinen Feinden wünscht.

Was macht es mit Ihnen, dass Sie seit Monaten vor einer Situation warnen, die jetzt erneut eingetreten ist?Es ist seit Beginn der Pandemie dasselbe. Die Taskforce warnt vor möglichen Szenarien und man wirft ihnen Panikmache vor. Dabei machen wir nur darauf aufmerksam, was passieren könnte. Wenn diese Szenarien nicht eintreten, ist uns das doch so recht. Wenn es dann aber tatsächlich passiert, ist der Lerneffekt leider meist nicht wahnsinnig gross. Das ist schade, denn es sind die Patientinnen und Patienten, die darunter leiden. Wir können nichts anderes tun, als weiter vor möglichen Szenarien zu warnen, den Menschen aufzuzeigen, was zu tun zu wäre, um es zu verhindern – und wir behandeln die Patientinnen und Patienten.

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*Hans Pargger leitet die Intensivstation des Universitätsspitals Basel.Hast du oder hat jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit?

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