Leitartikel zur Medienförderung – 151 Millionen Franken – damit weniger Zeitungen sterben

Die meisten kleinen Verlage kämpfen in der Schweiz ums Überleben. Das Medienpaket des Bundes sichert die direkte Demokratie. Dazu der BaZ-Leitartikel. (Abo)

22.01.2022 09:17:00

Die meisten kleinen Verlage kämpfen in der Schweiz ums Überleben. Das Medienpaket des Bundes sichert die direkte Demokratie. Dazu der BaZ-Leitartikel. (Abo)

Die meisten kleinen Verlage kämpfen in der Schweiz ums Überleben. Das Medienpaket des Bundes sichert die direkte Demokratie. Der Vorwurf «Lügenpresse» ist Gefasel.

Publiziert heute um 07:08 Uhr0 KommentareFrüher bunt und vor allem dick – heute eher schmal: Tageszeitungen am Kiosk. Eine BaZ-Front von 2001.Foto: Dominik Plüss / TamediaAm 19. Januar 2002 umfasste die Samstagsausgabe der

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Bitte keine staatlich subventionierte Presse. Journalistische Produkte sollen dem freien Wettbewerb unterliegen. Schrott soll nicht gefördert werden. Kleine Verlage? Wieso erhöht dann das Mediengesetz die Gelder an den gigantischen Tamedia Konzern, zu dem ihr gehört? Bei kleinen Verlagen ist das Medienpaket sehr selektiv: Willkürlich werden nur bestimmte Geschäftsmodelle gefördert. MedienpaketNein MediengesetzNein

Eben genau das nicht! Der grösste Batzen teilt sich ringier, nzz und Konsortien und die kleinen werden leer ausgehen.

Ueli Maurer erwartet Aufhebung aller Massnahmen – und kritisiert die MedienBundesrat Ueli Maurer hadert mit der Coronapolitik – und auch mit dem Kauf des US-Kampfjets F-35. Vor allem aber sorgt sich der SVP-Finanzminister um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes: Die Schweiz drohe den Anschluss zu verlieren. Darum kämpft er für die Abschaffung der Emissionsabgabe. Nicht nur die Medien! Auch die Wissenschaftler sollte in Zukunft einen Maulkorb erhalt! Kommunikation war sehr schlecht organisiert! Eifach en geile Siech!

Entwicklung auf Bauernhöfen – Weniger Kühe, mehr Hühner: Sechs Fakten zur Tierhaltung in ZürichDie Zürcher Bauern halten fast doppelt so viele Hühner wie vor 20 Jahren.

Bad Zurzach: Zustimmung zum Zusatzkredit für die OstumfahrungDie Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) des Aargauer Grossen Rats stimmt mit deutlicher Mehrheit einen Kredit von 14,45 Millionen für die Ostumfahrung Bad Zurzach zu.

Psychiatrie baut aus – 15,3 Millionen für Neubau in LiestalDie Psychiatrie Baselland investiert 15,3 Millionen Franken in einen viergeschossigen Neubau an der Liestaler Wiedenhubstrasse. Dieser soll beruhigend auf seine Bewohner wirken.

Das Neueste zur Coronakrise - Die Schweiz lockert ab heute das Test-Regime bei der EinreiseDas Neueste zur Coronakrise: Die Schweiz lockert ab heute das Test-Regime bei der Einreise. Pünktlich zur Winterferiensaison müssen unter anderem nur noch ungeimpfte Gäste aus dem Ausland einen negativen Test vorweisen. Regime ist die richtige Betitelung Weg mit dem Zertifikat und zwar sofort!

Medienförderung: Peter Wanner und Toni Brunner im StreitgesprächSoll der Staat mehr Geld als bisher in die Hand nehmen, um die Medien zu fördern? Peter Wanner, Verwaltungsratspräsident von CH Media, befürwortet die Vorlage. Bei einem Nein befürchtet er, dass Verschwörungstheorien und Fake News noch mehr ins Kraut schiessen werden als bisher. Ex-SVP-Parteichef Toni Brunner hält dagegen. Seine Botschaft an die Medien: «Lieber sterben als den Stolz verlieren!» StaatsmedienNein MediengesetzNein Wenn ein Medium wie die AargauerZeitung öfters Gefälligkeitsartikel für Extremisten wie Andreas Glarner publiziert, sehe ich mit bestem Willen nicht ein, warum wir die extremen Rechten mit Steuergeldern subventionieren sollten. Darum sage ich NEIN zum Mediengesetz.

Meinung Publiziert heute um 07:08 Uhr 0 Kommentare Früher bunt und vor allem dick – heute eher schmal: Tageszeitungen am Kiosk. Eine BaZ-Front von 2001. Foto: Dominik Plüss / Tamedia Am 19. Januar 2002 umfasste die Samstagsausgabe der «