Landi verzichtete auf Kurzarbeit – Minusstunden der Angestellten werden zum Problem

Obwohl Mitarbeitende nichts zu tun hatten, meldete der Fenaco-Konzern keine Kurzarbeit an – und steckt nun im Dilemma.

04.08.2021 22:00:00

Fenaco entschied sich gegen die Kurzarbeit. Für über 100 Mitarbeitende der Handelsfirmen bringt das nun ein Problem mit sich: Was geschieht mit den angehäuften Minusstunden? (Abo)

Obwohl Mitarbeitende nichts zu tun hatten, meldete der Fenaco-Konzern keine Kurzarbeit an – und steckt nun im Dilemma.

Publiziert heute um 18:28 Uhr8 Kommentare8Sie waren nicht in Kurzarbeit, hatten aber zu wenig zu tun: Bei den Mitarbeitenden der Landi-Genossenschaft Fenaco häufen sich die Minusstunden.Foto: Madeleine SchoderLange Schlangen vor den Geschäften, ein Boom wie noch nie: Landi war einer der grossen Profiteure der Corona-Krise. Die Tochter des Fenaco-Konzerns machte im vergangenen Jahr über 5 Prozent mehr Umsatz.

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Doch was für die eine Fenaco-Tochterumsatzmässig ein Segen war, war für andere ein Problem.Gerade die Handelsfirmen der Fenaco litten unter den Corona-Restriktionen. Sie beliefern etwa Restaurants. Und die mussten bekanntlich geschlossen bleiben. Eine Fenaco-Sprecherin spricht von einem «massiven Umsatzeinbruch». Eigentlich wäre das ein klarer Fall für den Gang in die Kurzarbeit.

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