Krise in der Pflege – Jetzt brauchen die Helfenden selber Hilfe

Je länger die Krise andauert, desto öfter werden die Helfenden selbst zu Patient:innen. (Abo)

22.04.2021 09:00:00

Je länger die Krise andauert, desto öfter werden die Helfenden selbst zu Patient:innen. (Abo)

Je länger die Pandemie andauert, desto grösser wird die psychische Belastung beim Spital- und Heimpersonal: Depressionen, Ängste, Schlaflosigkeit, Burn-out, Stresssymptome.

Foto: Getty ImagesRachel Schwartz(Name geändert)kennt das Problem von allen Seiten: Als Pflegefachfrau in einer psychiatrischen Klinik nimmt sie die stärkere Belastung der Patientinnen und Pfleger wahr, die durch die Corona-Krisehervorgerufen

Lage in Nahost spitzt sich weiter zu: Hamas feuern Raketen auf Tel Aviv ab Massaker von El Mozote, El Salvador: US-Berater war dabei Das Coronavirus ist laut der Taskforce auf dem Rückzug! - Blick

wird.AlsPflegewissenschaftlerin bekommt sie mit, wie die Situation in herkömmlichen Spitälern eskaliert. Und als Angestellte mit jahrzehntelanger Erfahrung hat sie erlebt, wie sehr der Beruf einsam macht.Schwartz, die ihren richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte,

fragt sich, wie lange ihre Kolleginnen und Kollegen das noch mitmachen, bevor sie dekompensieren. Trotz ihrerhohen Kompetenz hätten mehrere von ihnen traumatische Reaktionen entwickelt; sie fallen für die Arbeit aus, ausgerechnet jetzt, da es so viel Personal braucht wie möglich. Die Helfenden verkommen selber zu Patienten und Patientinnen: «Es gibt für sie noch mehr Arbeit», sagt Rachel Schwartz, «sie müssen manche Patientinnen isolieren, einige Patienten haben Angst und drohen gewalttätig zu werden. Zugleich wird von uns erwartet, weiter durchzuhalten und weiter zu helfen headtopics.com

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Ha. Na, da müsst ihr aber auch die Helfenden*innen schreiben. gendern spaltet. ;)

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