Konflikt um Berg-Karabach – Armenien und Aserbaidschan einigen sich auf Waffenruhe

10.11.2020 10:39:00
Konflikt um Berg-Karabach – Armenien und Aserbaidschan einigen sich auf Waffenruhe

Russische Friedenstruppen sollen das Ende der Kampfhandlungen in der Südkaukasus-Region Berg-Karabach überwachen. In der armenischen Hauptstadt Eriwan kam es zu Ausschreitungen.

Russische Friedenstruppen sollen das Ende der Kampfhandlungen in der Südkaukasus-Region Berg-Karabach überwachen. In der armenischen Hauptstadt Eriwan kam es zu Ausschreitungen.

Russische Friedenstruppen sollen das Ende der Kampfhandlungen in der Südkaukasus-Region Berg-Karabach überwachen. In der armenischen Hauptstadt Eriwan kam es zu Ausschreitungen.

Seit Ende September dauern in der Südkaukasus-Region Berg-Karabach die Gefechte an.Nun haben sich der Regierungschef von Armenien und der Präsident von Aserbaidschan auf ein Ende aller Kampfhandlungen verständigt.Russische Friedenstruppen sollen das Ende der Kampfhandlungen überwachen.

Nach mehr als sechs Wochen schwerer Gefechte in der Südkaukasus-Republik Berg-Karabach haben sich Armenien und Aserbaidschan auf ein Ende aller Kampfhandlungen verständigt. Die Vereinbarung kam in der Nacht zum Dienstag unter Vermittlung von Russlands Präsidenten Wladimir Putin zustande, wie der Kreml in Moskau mitteilte. Die neue Waffenruhe trat demnach um 1.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) in Kraft. Russische Friedenstruppen sollen sie den Angaben zufolge überwachen. In Armenien kam es indes kurz nach der Übereinkunft zu Ausschreitungen.

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Infos einblenden Seit Ende September dauern in der Südkaukasus-Region Berg-Karabach die Gefechte an.Tomas Avenarius aus Berde Publiziert heute um 14:52 Uhr 4 Kommentare Zerbrochene Häuser und zerbrochene Leben: Eine Frau in Stepanakert, der Hauptstadt von Berg-Karabach.Ein Berg mit klaffender Wunde: Auf 550 Meter Länge ist vermutlich ein Hängegletscher abgebrochen.In den Gebieten um den Ätna liegt Asche auf dem Boden.

Nun haben sich der Regierungschef von Armenien und der Präsident von Aserbaidschan auf ein Ende aller Kampfhandlungen verständigt. Russische Friedenstruppen sollen das Ende der Kampfhandlungen überwachen. Das geschah mitten am Tag und es geschah in Sekundenbruchteilen. Nach mehr als sechs Wochen schwerer Gefechte in der Südkaukasus-Republik Berg-Karabach haben sich Armenien und Aserbaidschan auf ein Ende aller Kampfhandlungen verständigt. Bisher konnten 50 Todesopfer geborgen werden. Die Vereinbarung kam in der Nacht zum Dienstag unter Vermittlung von Russlands Präsidenten Wladimir Putin zustande, wie der Kreml in Moskau mitteilte. Smertsch-Raketen sind für den Einsatz gegen Panzer gedacht, oder sie werden mit Streumunition gegen Infanteristen verschossen. Die neue Waffenruhe trat demnach um 1. «Wir haben alles reingenommen, was draussen hängt», sagt Moschetto.

00 Uhr Ortszeit (22. Beim Aufprall zischen kleine Behälter durch die Luft, aus denen es Metallteile hagelt. «Wir sind ziemlich sicher», sagt Frank Paul vom Geografischen Institut der Universität Zürich, «dass die Ursache der Katastrophe der Abbruch eines Hängegletschers war, der reichlich Fels mitgerissen hat.00 Uhr MEZ) in Kraft. Russische Friedenstruppen sollen sie den Angaben zufolge überwachen. Aber das schert keinen, beide Seiten setzen die se Die Tochter hat noch keinen Namen Nach dem Einschlag der Smertsch-Raketen hängt Schmauch- und Brandgeruch über dem Stadtzentrum von Berde, überall zersplitterte Schaufenster, zerstörte Geschäfte. In Armenien kam es indes kurz nach der Übereinkunft zu Ausschreitungen. Die Erforschung derartiger Katastrophen ist nicht einfach in einer so entlegenen Hochgebirgsregion mit tiefen steilen Schluchten zwischen Sechs- und Siebtausendern, darunter auch der 7816 Meter hohe Nanda Devi, der zweithöchste Berg Indiens. Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte bereits in der Nacht Aufnahmen, die die Vorbereitung und den Transport von Soldaten per Flugzeug in die Krisenregion zeigen sollten. Eine der Toten ist Ismailows Frau Tukezban. Der Bürgermeister Catanias hatte per Anordnung zeitweise ein Fahrverbot für Motorräder und Fahrräder sowie eine Geschwindigkeitsbegrenzung für den übrigen Verkehr erlassen.

Der aserbaidschanische Staatschef Ilham Aliyev sagte, der Einsatz von Friedenstruppen sei vorerst auf fünf Jahre begrenzt. Er könne jedoch verlängert werden, wenn sowohl Armenien als auch Aserbaidschan dem zustimmten. Sie wurde nur 25 Jahre alt. Ältere Satellitenbilder zeigen, dass sich dort ein hunderte Meter langer, tiefer Riss quer durch das Gletschereis zog. Das Kontingent soll demnach rund 2000 Soldaten betragen. Die Vereinbarung sieht zudem einen Gefangenenaustausch vor. Die beiden waren wohl sofort tot. Darüber hinaus sollen die Leichen getöteter Soldaten übergeben werden. Foto: CNES / Pléiades Eine gewaltige Masse Das wahrscheinlichste Szenario sieht also so aus: Am 7. (.

Flüchtlinge sollen unter Aufsicht der Vereinten Nationen in ihre Heimat zurückkehren. Die Armee hat ihn für zehn Tage beurlaubt: Ismailow ist mit 31 Jahren Witwer geworden. Russische Grenztruppen übernehmen die Kontrolle über die Transportverbindungen zwischen Karabach und Armenien. Aserbaidschan und Armenien hätten sich verpflichtet, ihre aktuellen Positionen einzufrieren, sagte Putin weiter. Als Kriegsfreiwilliger. Zurück blieb ein bis zu 150 Meter tiefes, keilförmiges Loch in der fast senkrechten Bergflanke. Grundlage für langfristige Lösung Der Führer der nicht anerkannten Republik Karabach, Araik Arutjunjan, verteidigte die Übereinkunft. «Die entstandene schwere Situation berücksichtigend und ausgehend von der Notwendigkeit, weitere grosse menschliche Verluste und den vollständigen Verlust von Karabach zu vermeiden, habe ich meine Zustimmung zur Beendigung des Krieges gegeben», schrieb der 46-Jährige bei Facebook. Die Trauergäste strömen durch das Gartentor.

Nach Ansicht des Kremlchefs ist die Vereinbarung die Grundlage für eine langfristige Lösung des Karabach-Problems. Felsblöcke zerbarsten, Staubwolken quollen empor. Bisher gab es bereits drei Anläufe für eine Waffenruhe. Seine Frau hatte nach fünf Jahren Ehe endlich ihr erstes Kind bekommen. Sie scheiterten allesamt. Es ist aber das erste Mal, dass die Staats- und Regierungschef eine solche Vereinbarung unterzeichneten. « Wenn der Krieg vorbei ist ». Seine Spuren lassen sich auf Satellitenbildern auf einer Länge von insgesamt 30 Kilometer verfolgen. Wenige Stunden vor der Übereinkunft war ein russischer Militärhubschrauber auf armenischem Gebiet von Aserbaidschan abgeschossen worden.

Zwei Besatzungsmitglieder starben dabei. Aserbaidschan entschuldigte sich dafür mehrfach bei Russland. Was genau den Gletscherabbruch ausgelöst hat, ist noch unklar. Das aserbaidschanische Fernsehen zeigte live, wie Aliyev und Putin parallel die Dokumente unterzeichneten. Ursprünglich sollte auch der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan dabei sein. «Paschinjan weigerte sich, die Erklärung zu unterzeichnen, doch er wird es tun müssen», verkündete Aliyev später in einer Ansprache an die Nation. Das zu beurteilen wird auch in der Zukunft schwierig, weil lange Messreihen aus der Region und aus so grosser Höhe fehlen.

Ausschreitungen in Armenien Paschinjan selbst sprach von einer äusserst schwierigen Entscheidung. «Der Text ist für mich persönlich und für unser Volk schmerzhaft.» Er habe sich aber nach reiflicher Überlegung und Analyse der Lage für eine Unterzeichnung entschieden, schrieb Paschinjan.2021, 20:31. Beobachter werteten das als Kapitulation. Aliyev sagte dazu: «Das ist faktisch die militärische Kapitulation Armeniens.

» In der armenischen Hauptstadt Eriwan kam es zu Ausschreitungen. Die Lage war unübersichtlich. Demonstranten besetzten das Parlament und das Regierungsgebäude, wie Videos in sozialen Netzwerken zeigten, die zuvor in Ausschnitten im armenischen Fernsehen zu sehen waren. Demonstranten hätten Möbel, Türen und Fenster zerschlagen. Tausende Menschen hielten sich nach Angaben von Beobachtern vor dem Regierungssitz auf.

Sie beschimpften den Ministerpräsidenten als Verräter. «Wir werden das Land nicht aufgeben», riefen sie. Die Polizei sei zunächst nicht eingeschritten. Gefechte seit Ende September Zunächst war unklar, wo sich Paschinjan aufhielt. In einer bei Facebook verbreiteten Erklärung kritisierte er die Demonstranten.

Auf Videos war zudem zu sehen, wie Menschen den Parlamentschef aus seinem Dienstwagen zerrten und ihn schlugen. Sie hätten so Auskunft über den Aufenthalt von Paschinjan erzwingen wollen. Die Gefechte dauern bereits seit Ende September an. Der Konflikt selbst ist schon jahrzehntealt. Die Zahl der Getöteten aufseiten Berg-Karabachs war am Montag um 44 auf 1221 gestiegen, wie die Behörden mitteilten.

Baku macht wegen der Zensurbestimmungen während des Kriegszustands keine Angaben zu Verlusten bei den Streitkräften. Aserbaidschan verlor in einem Krieg nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor rund 30 Jahren die Kontrolle über das bergige Gebiet mit etwa 145 000 Bewohnern. Seit 1994 galt eine brüchige Waffenruhe. Aserbaidschan beruft sich in dem neuen Krieg auf das Völkerrecht und sucht immer wieder die Unterstützung von seinem «Bruderstaat» Türkei. Armenien wiederum setzt auf Russland als Schutzmacht.

SDA/chk Publiziert heute um 00:39 Uhr Mehr zum thema .