Kommentar zur «Grossmutter»-Schlagzeile – Über hundert Botschafter in Genf machen sich lächerlich

Gegen die einseitige Bezeichnung als Grossmutter protestieren Diplomaten aus der ganzen Welt – und offenbaren ein höchst problematisches Demokratieverständnis.

02.03.2021 08:30:00

Gegen die einseitige Bezeichnung als Grossmutter protestieren Diplomaten aus der ganzen Welt – und offenbaren ein höchst problematisches Demokratieverständnis.

Eine Schweizer Zeitung hat die neue WTO-Chefin als «Grossmutter» abqualifiziert. Dagegen protestieren Diplomaten aus der ganzen Welt – und offenbaren ein höchst problematisches Demokratieverständnis.

g-Ranking des Weltwirtschaftsforums auf den hintersten Plätzen rangieren.Als «Grossmutter» bezeichnet zu werden, ist in diesen Ländern ungefähr das kleinste Problem, das einer Frau widerfahren kann. Vielerorts sind Genitalverstümmelung und Kinderheiraten von Mädchen weit verbreitet, ebenso krasse Grundrechtsverletzungen. Den Vertretern solcher Staaten möchte man eine alte Fussballer

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weisheit ans Herz legen: Ball besser flach halten!Doch nicht viel besser sind die vielen westlichen Diplomaten, die das Protestschreiben unterschrieben haben, allen voran die Initiantin, Österreichs UNOSie und ihre Mitunterzeichnenden werfen der CH-Media-Redaktion allen Ernstes vor, die offizielle Schweizer Gaststaat

politik zu gefährden. Dabei schrecken sie selbst vor einer subtilen Drohung nicht zurück: Man könne «unter Bedachtnahme auf den Sitz zahlreicher internationaler Organisationen in der Schweiz nur empfehlen, über vergleichbare Vorgänge in Zukunft etwas sachlicher, ausgewogener und – wo erforderlich – auch mit mehr Fingerspitzengefühl zu berichten». headtopics.com

Die Auffassung, die Schweizer Presse müsse brav die Politik des Bundesrats mittragen, offenbart ein sehr seltsames Verständnis von Medienfreiheit.Von der Diplomatensprache in normales Deutsch übersetzt: Passt auf,ihr Schweizer Journalisten, sonst ziehen die internationalen Organisationen aus Genf ab!

Die Auffassung, die Schweizer Presse müsse brav die Politik des Bundesrats mittragen, offenbart ein sehr seltsames Verständnis von Medienfreiheit und anderen Grundrechten bei der hohen Diplomatie in Genf. Das ist besorgniserregender als die verunglückte «Grossmutter»-Schlagzeile aus Aarau.

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Grossmutter ist eine Respektsbezeugung... Diese übertrieben eingeforderte political correctness ist nur noch langweilig. Und jeder will sich an Stelle von anderen in seinen Gefühlen verletzt sehen. Ob sie verletzt ist, kann am Ende nur die Betroffene selbst entscheiden. Lächerlich. Sie ist aber so angezogen.

Uraltes austragendes Elternteil? Lieber & M_Haefliger, wie wäre es mit einer Entschuldigung für den Begriff 'Grossmutter' ohne wenn und aber? * Hier zu Hause kennen wir die Schwierigkeit: 'das Geschwister hat ja auch....' Kann der Tagi akzpetieren, dass die Wortwahl falsch war? Anscheinend nein. Da wird sofort mit Whataboutism gekontert und Menschen aus gewissen Laendern die Legitimation fuer Kritik aberkannt. Oder aber etwas an den Haaren herbeigezoge, dass nie geschrieben wurde.

Die grossen Medienhäuser, würden den Markt am liebsten ganz unter sich aufteilen, supporten sich gegenseitig, wenn es um Bundesgelder geht und springen sich zur Hilfe, wenn eines zurecht für eine verka*te Headline gerügt wird... Herzalllerliebst! was diese UN-Diplomaten so für Probleme haben Aber irgendwie müssen sie ihre überbezahlte Zeit totschlagen

Sorry. Aber eine verunglückte Wortwahl gibt es nur noch in Bezug Aussagen über Männer. Wenn Frauen davon betroffen sind ist weltweiter Aufruhr der Diplomaten das Mindeste. Ihr könnt von Glück reden hat die UNO keine Sanktionen ergriffen. geht überhaupt nicht um demokratieverständnis, sondern um diese denkweise - und da überbietet dieser artikel das original noch: lieber in CH als chefin welthandelsorganisation mit„grossmutter“ betitelt als in afrika verstümmelt werden - ist das die aussage?

Was für ein schwacher Text, M_Haefliger Wirklich, ganz schwach. Gedankensprünge, Whataboutism... Try again! Whataboutism vom Feinsten. Dass der den 'aber diese (Nord) Afrikaner dürfen uns schon gar nicht kritisieren' Kommentar von M_Haefliger auch noch vertweetet? Nur noch peinlich. Ok als man würde es heissen !The godvather of ......Blabla !

Genau, Schweizer Zeitungen werden wohl noch mysogine und rassistische Schlagzeilen über eine nigerianische Frau machen können weil in Afrika kommen ja noch Genitalverstümmelingen vor! Etwas viele Wörter für, wir können mit Kritik nicht umgehen.