Kommentar zu Lauberhornrennen – Dass das Dorf zur Festhütte verkam, war unnötig

In Wengen hat es Tausende Zuschauer. Daran gibt es nichts Verwerfliches. Doch die Party danach wäre zu verhindern gewesen. Sie liefert irritierende Bilder.

17.01.2022 13:00:00

«Dass in Wengen Zuschauer zugelassen wurden und sich zum grossen Klassiker an der Strecke verteilten, ist verständlich und vielleicht auch richtig. Dass aber das Dorf zur Festhütte verkam, war unnötig.»

In Wengen hat es Tausende Zuschauer. Daran gibt es nichts Verwerfliches. Doch die Party danach wäre zu verhindern gewesen. Sie liefert irritierende Bilder.

52Zu Tausenden feiern sie vor der Tribüne im Dorf: Am Samstagabend verabschieden die Fans Carlo Janka, ehe die Party richtig steigt.Foto: Ela ÇelikDie Herzen der Skifans schlagen in diesen Tagen schneller. Prachtwetter am Lauberhorn, vier spektakuläre Rennen, ausgelassene Stimmung. Und sie dürfen wieder feiern. Vor Ort. Dank 3-G-Regel im Aussenbereich und 2-G in Innenräumen.

Das wird in Wengen eingehalten und kontrolliert, es gibt kaum Verstösse gegen die Vorgaben der Behörden. Und doch wirkt das Bild seltsam, das der Touristenort abgibt. Vor allem am Samstagabend, als auf dem Hauptplatz Tausende feiern und zu wummernden Bässen tanzen, als herrschten Zeiten weit weg von Coronavirus, Omikron oder Fallzahlen. Das Argument, dass das Fest unter freiem Himmel stieg, kann bei dieser Menge an Menschen und A

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52 Kommentare 52 Zu Tausenden feiern sie vor der Tribüne im Dorf: Am Samstagabend verabschieden die Fans Carlo Janka, ehe die Party richtig steigt. Foto: Ela Çelik Die Herzen der Skifans schlagen in diesen Tagen schneller. Prachtwetter am Lauberhorn, vier spektakuläre Rennen, ausgelassene Stimmung. Und sie dürfen wieder feiern. Vor Ort. Dank 3-G-Regel im Aussenbereich und 2-G in Innenräumen. Das wird in Wengen eingehalten und kontrolliert, es gibt kaum Verstösse gegen die Vorgaben der Behörden. Und doch wirkt das Bild seltsam, das der Touristenort abgibt. Vor allem am Samstagabend, als auf dem Hauptplatz Tausende feiern und zu wummernden Bässen tanzen, als herrschten Zeiten weit weg von Coronavirus, Omikron oder Fallzahlen. Das Argument, dass das Fest unter freiem Himmel stieg, kann bei dieser Menge an Menschen und A lkohol nicht gelten. Dass in Wengen Zuschauer zugelassen wurden und sich zum grossen Klassiker 19’500 an der Strecke verteilten – wobei die meisten dicht an dicht am Gegenhang des Hundschopfs sassen – , ist verständlich und vielleicht auch richtig. Kein Veranstalter verzichtet freiwillig auf Ticketeinnahmen und gute Stimmung. Dass aber das Dorf wie in anderen Jahren zur Festhütte verk am , war unnötig. Es wäre zu verhindern gewesen. Tausende Zuschauer am Gegenhang des Hundschopfs während der Abfahrt. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)