Coronavirus, Gesundheit, Südkorea, China, Japan

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Keine Not, keine Impfstoffe, kein Vertrauen – darum impfen China, Japan und Südkorea wenig

Darum haben China, Japan und Südkorea noch praktisch niemanden geimpft.

02.03.2021 20:30:00

Darum haben China , Japan und Südkorea noch praktisch niemanden geimpft.

China , Südkorea und Japan sind bei den Corona-Impfungen noch nirgends. Das sind die Gründe dafür.

Ki Mo-Ran, die als Epidemiologin die Regierung berät, lässt dies gegenübernicht gelten: «Impfungen sind ein wichtiger Teil in der Prävention, aber Impfungen alleine reichen nicht. Südkoreas Strategie umfasst viel mehr.»

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Südkorea (hier Präsident Moon Jae-in) feierte am 1. März den Jahrestag der Unabhängigkeit von Japan 1919.Bild: keystoneDa die bisherigen Massnahmen gut umgesetzt wurden, war die Regierung weniger unter Druck mit den Impfungen. Erst am 26. Februar startete man mit Massen-Impfungen und hat darum erst knapp über 20'000 Impfdosen verwendet. Gemäss Umfragen wollen sich nur rund die Hälfte der Koreaner sofort impfen lassen.

Der Start verläuft harzig. Ursprünglich gab die Regierung das Ziel heraus, im ersten Quartal 1,3 Millionen Menschen zu impfen. Man senkte dies wegen Lieferengpässen und zu wenig Daten zur Wirkung von AstraZeneca bei älteren Personen auf 760'000. Ursprünglich sollte AstraZeneca auch bei Ü65-Jährigen verwendet werden, womit man jetzt aber wartet. Zulassungen für andere Impfstoffe sind mit Pfizer/BioNTech, Moderna, Johnson&Johnson und einem Anteil der COVAX-Organisation genügend da, bestellt sind knapp 80 Millionen Impfdosen – auch das sind vorerst mehr als genug. headtopics.com

Altersheim-Mitarbeiterinnen warten auf die AstraZeneca-Impfung in Seoul.Bild: keystoneZiel ist, dass rund 10 Millionen Risikopatienten bis im Juli geimpft sind, eine Herdenimmunität im November erreicht wird. Jeong Eun-Kyeong von der Korea Disease Control and Prevention Agency (KDCA)

glaubt trotz den Startschwierigkeiten an dieses Ziel: «Lieferengpässe sollen nicht verhindern, dass im November Herdenimmunität erreicht wird.» Andere hegen daran Zweifel und rechnen mit frühestens Mitte 2022.Südkorea unternimmt derzeit viel, um die Impfungen zu forcieren. Ziel ist unter anderem, dass man bald selbst Vakzine herstellen kann. Und am Dienstag gab es eine Kontroverse, weil das Gesundheitsamt erlaubte, ein Fläschchen Pfizer-Impfstoff für sieben statt sechs Impfungen zu verwenden, diejenigen von AstraZeneca für zwölf statt zehn. Ob das so alles aufgeht? Justin Fendos, Professor an der Dongseo Universität sagt: «Ich behaupte, dass Südkorea trotz dem langsamen Start am Ende eines der ersten voll geimpften Länder sein wird.»

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