Showdown İn Der Kanzlerfrage: Nun Will Auch Söder Kandidat Der Union Werden, Deutschland, Nachrichten

Showdown İn Der Kanzlerfrage: Nun Will Auch Söder Kandidat Der Union Werden, Deutschland

Kanzlerkandidatur: Der CSU-Chef Markus Söder ist bereit

Showdown in der Kanzlerfrage: Nun will auch @Markus_Soeder Kandidat der Union werden. Für ihn steht dabei weniger auf dem Spiel als für seinen Kontrahenten, den CDU-Vorsitzenden @ArminLaschet. Von @ChrisPrantner @NZZAusland.

11.04.2021 20:45:00

Showdown in der Kanzlerfrage: Nun will auch Markus_Soeder Kandidat der Union werden. Für ihn steht dabei weniger auf dem Spiel als für seinen Kontrahenten, den CDU-Vorsitzenden ArminLaschet. Von ChrisPrantner NZZAusland.

Nachdem er lange nur von seinem angestammten Platz in Bayern gesprochen hatte, deklarierte der Chef der CSU am Sonntag erstmals offen seine Ambitionen. Für ihn steht dabei weniger auf dem Spiel als für seinen Kontrahenten, den CDU-Vorsitzenden Armin Laschet.

Michel Kappeler / ReutersWas sich seit Monaten angedeutet hat, ist seit dem Wochenende offiziell: Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder will Kanzlerkandidat der Union bei der Bundestagswahl im Herbst werden. Am Sonntag erklärte Söder in einer Sitzung mit den Spitzen der CDU/CSU-Fraktion, dass er entgegen seinen ursprünglichen Ankündigungen doch als Spitzenkandidat bereitstehe. Damit steht die Union, nachdem sich Söder und der CDU-Chef Armin Laschet bereits seit geraumer Zeit indirekt politisch duelliert haben, vor einem offenen Showdown in der sogenannten K-Frage.

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Bei einem gemeinsamen Auftritt nach der Sitzung am Sonntag gaben sich die beiden Kontrahenten sichtlich Mühe, die Auseinandersetzung freundschaftlich erscheinen zu lassen. Man habe, sagte Laschet, gemeinsam ein langes Gespräch in der Frage geführt und sich darauf verständigt, dass beide ihre Ambitionen öffentlich machen sollten. Nun müsse es «schnell und zeitnah» eine Lösung geben. Angesichts immer prekärer ausfallender Umfragedaten für seine Person hatten der CDU-Vorsitzende und seine Alliierten wie etwa der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier jüngst immer wieder Tempo in der Sache zu machen versucht. Zwischendurch kursierte in Berlin sogar das Gerücht, Laschet könnte seine Kanzlerkandidatur ohne Rücksprache mit der CSU ausrufen.

Beide «bereit und geeignet»Söder berichtete seinerseits, dass das Gespräch mit Laschet nicht abschliessend gewesen sei und sich beide als «bereit und geeignet» für das Amt des Bundeskanzlers ansähen. Jenseits der persönlichen Erwägungen sei Deutschland ein gemeinsamer Auftrag, der sie verbinde und verpflichte. Kriterium für die Entscheidung müsse sein, dass die Union den Geist der Zeit repräsentiere und ihm nicht nachlaufe. Sie müsse ein modernes Wahlprogramm anbieten und einen Kandidaten, der dieses auch zu verkörpern vermöge. headtopics.com

Söder betonte mehrfach, dass die Entscheidung nicht auf Biegen und Brechen getroffen werden solle: «Wir sind nicht Helmut Kohl und Franz Josef Strauss. Optisch nicht, und ausserdem haben wir auch keine Grundsatzstreitigkeiten.» Am Ende solle derjenige das Rennen machen, der die besten Wahlchancen habe. Er und die CSU seien jedenfalls bereit zurückzustehen, wenn die «grosse Schwester» CDU ihn nicht akzeptieren wolle.

Eine Kampfkandidatur mit freundlichem GesichtTatsächlich ist es eine Kampfkandidatur mit freundlichem Gesicht. Söder fällt es um einiges leichter, mit zähnefletschender Jovialität Grossmut vorzutragen. Für ihn steht deutlich weniger auf dem Spiel als für Armin Laschet. «Mein Platz ist in Bayern, und da bleibe ich auch», das hatte er seit einem Jahr bei jeder sich bietenden Gelegenheit gesagt. Erst in den vergangenen Wochen kam ihm dieser Satz nicht mehr über die Lippen. Am Sonntag begründete er seinen Sinneswandel in der K-Frage mit den Bitten aus der Partei und der Bevölkerung. Klappt es für ihn nicht, ist noch immer Bayern da.

Für Laschet, der ein Jahr lang hart gegen Friedrich Merz und Norbert Röttgen um den CDU-Vorsitz kämpfen musste, ist die Kanzlerkandidatur gewissermassen mit dem eben übernommenen Amt verwoben. Ein starker Parteichef hat de facto automatisch das Erstzugriffsrecht auf den Spitzenjob. Erobert Laschet diesen nicht, wäre auch seine junge Obmannschaft in der CDU beschädigt, noch bevor sie so richtig begonnen hat. Und er würde auch als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen Autorität einbüssen.

Erbittert geführter Kampf um den CDU-VorsitzLaschet hatte seit seiner Wahl zum CDU-Chef Mitte Januar wenig Zeit, sich zu profilieren. Seine Aufmerksamkeit hat er seither vor allem darauf verwendet, die Partei nach der erbittert geführten Auseinandersetzung um den Vorsitz wieder zu einigen. Führende CDU-Politiker äusserten im Gespräch mit der NZZ auch die Befürchtung, er könnte sich im Dreieck zwischen seinem Regierungssitz in Düsseldorf, der CDU-Fraktion im Bundestag und dem Parteisitz im Konrad-Adenauer-Haus aufreiben. headtopics.com

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Seit der Mitte Februar verhängten Verlängerung des Lockdowns in Deutschland fallen die Zustimmungswerte für die Union in den Meinungsumfragen beinahe ins Bodenlose: CDU und CSU stürzten in der Sonntagsfrage von 36 auf knapp 25 Prozent ab. Auch die ohnehin schon miserablen Kompetenzwerte für Laschet gaben jüngst noch einmal nach. In einer neuen Umfrage der «Bild am Sonntag» billigen mehr Befragte der wahrscheinlichen Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, Kanzlertauglichkeit zu als dem Rheinländer. Und das, obwohl die Grüne noch nie ein Regierungsamt innehatte.

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Markus_Soeder ArminLaschet ChrisPrantner Ausland Pest oder Cholera. Markus_Soeder ArminLaschet ChrisPrantner Ausland Ich wäre heilfroh, wenn wir in Bayern diesen ________ (als was ich ihn bezeichne, darf ich öffentlich nicht schreiben) loswerden würden. Aber dann terrorisiert er das ganze Land und wird auch noch mit den grünen Kommunisten paktieren. Für Macht ist man sich für nichts zu schade.

Markus_Soeder ArminLaschet ChrisPrantner Ausland Mag sein aber Bayern ist schon lange nicht mehr amused.... Markus_Soeder ArminLaschet ChrisPrantner Ausland Meine Theorie: keiner von beiden kann Kanzler, weder haben die beiden eine Überzeugung zu bieten, noch haben die beiden eine große Mehrheit hinter sich. Ich glaube wir befinden uns in einer Übergangszeit, die eigentliche Richtung wird in 4 Jahren bestimmt.

Markus_Soeder ArminLaschet ChrisPrantner Ausland Gibt es ein Schwert Kampf oder Duell? 🙂 Markus_Soeder ArminLaschet ChrisPrantner Ausland Ich würde Otto Waalkes vorschlagen. Dann könnten wir endlich wieder unbeschwert lachen und uns des Lebens freuen. Herr Söder und Herr Laschet können ja dann die DDR 2.0 als Politbüromitglieder ungestört auf einem der vielen Truppenübungsplätze aufbauen und die Pöstchen verteilen.

Markus_Soeder ArminLaschet ChrisPrantner Ausland Gott bewahre uns vor diesem Typ! Markus_Soeder ArminLaschet ChrisPrantner Ausland gabs bei euch in Deutschland schon einmal einen Bayrischen Kanzler? PS: Braunau ist fast in Bayern, aber eben noch in Österreich...