Kampf gegen das Aussterben – Wallis ergreift Massnahmen zum Schutz der Eringerkuh

Immer weniger Eringerkühe grasen im Bergkanton. Nun soll der Bestand dieser Rinderrasse und auch anderer einheimischer Tierrassen gesichert werden.

26.02.2021 21:38:00

Immer weniger Eringerkühe grasen im Bergkanton. Nun soll der Bestand dieser Rinderrasse und auch anderer einheimischer Tierrassen gesichert werden.

Immer weniger Eringerkühe grasen im Bergkanton. Nun soll der Bestand dieser Rinderrasse und auch anderer einheimischer Tierrassen gesichert werden.

1 KommentarRingkuhkampf in Zermatt: Die Eringerkuh ist klein, aber kräftig gebaut.Foto: Valentin Flauraud (Keystone/Archiv)Immer weniger Eringerkühe grasen im Wallis. Um den Bestand dieser Rinderrasse und auch anderer einheimischer Tierrassen zu sichern, ergreift der Bergkanton Massnahmen.

Jetzt spricht Nati-Star Manuel Akanji - «Unsere Haare und Autos haben keinerlei Einfluss auf die Leistung» Zweithöchste Warnstufe - Gewitter bringt 4500 Blitze und Regen-Rekord im Kanton Bern Tausende Impfkritiker missbrauchen Herzstillstand von Christian Eriksen

Das Departement für Volkswirtschaft und Bildung (DVB) habe eine Weisung mit rund 20 Massnahmen zur Unterstützung der einheimischen Rassen ausgearbeitet, teilte der Kanton Wallis am Freitag mit. Die Halter sollen diese anwenden, um von der kantonalen Beihilfe zu profitieren.

Neu sind Beiträge von 10 Rappen pro Kilo Milch für Käse und andere Produkte, die ausschliesslich aus Milch von Eringerkühen hergestellt werden. Auch wird der kantonale Beitrag an landwirtschaftliche Neubauten erhöht.Vorerst konzentrieren sich diese Massnahmen auf die Eringerkühe. Das kleingewachsene und kräftige Vieh bewegt sich auf schwierigem und steilem Gelände sehr trittsicher und hat einen ausgeprägten Herdentrieb, der die Haltung auf den Hochalpen vereinfacht. headtopics.com

Ein erster SchrittDas wegen der Ringkuhkämpfe bekannte Tier wird im Wallis aber im seltener. In den 1930er-Jahren weideten im Wallis noch über 30'000 Eringerkühe. In den vergangenen Jahren waren es noch etwa 6000 Tiere.Für die beiden anderen typischen Walliser Rassen, das Schwarznasenschaf und die Schwarzhalsziege, seien Massnahmen geplant, sagte Jean-Jacques Zufferey, Chef des Amts für Viehwirtschaft im Kanton Wallis, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Die Massnahmen für die Kühe seien ein erster Schritt.

SDA/falPubliziert heute um 18:36 Uhr Weiterlesen: Tages-Anzeiger »

Kampf gegen CO2-Gesetz: SVP setzt auf den Mittelstand - BlickDie SVP hofft, mit der Kampagne gegen das CO2-Gesetz vor allem den Mittelstand zu überzeugen. Sie warnt davor, dass Autofahren zu einem Privileg der Reichen werde. ALLES KLAR? Es geht in der Schweiz nicht um den Schutz des Klimas, sondern um die Abzocke der Bevölkerung! Die im Gesetz vorgesehenen Massnahmen bringen ausser Schikaniererei und 'das Gewissen beruhigen' überhaupt nichts. Wir würden besser gezielt Geld im Ausland investieren. Dafür wäre ich zu haben, aber nicht für ein sinnloses Gesetz. Grosse NEIN gegen diese Steuer!!

Wie die Apotheken den Kampf gegen Corona für ihre Ziele nutzenDie Pandemie ist für sie die Chance, ein grosses Ziel zu erreichen: in der medizinischen Grundversorgung Fuss zu fassen. Das sorgt für Widerstand vonseiten der Hausärzte.

Der vergessene Mann: Blochers diskrete Rolle im Kampf gegen das RahmenabkommenDas EU-Rahmenabkommen steht vor dem Aus. Und keiner spricht von Christoph Blocher, der seit dem EWR-Kampf 1992 die Europa-Skeptiker anführt. Vielen Dank! Blochers Strippenzieherei gehört ans Licht gehalten. Doch das Rahmenabkommen und erst recht der institutionelle Weg mit der EU stehen n i c h t vor dem Aus.

«BLICK Abstimmungs-Kampf»: Glättli gegen Schneider-Schneiter zu PalmölIn gut einer Woche wird über das Freihandelsabkommen mit Indonesien abgestimmt. Knackpunkt ist das Palmöl. Im «BLICK Abstimmungs-Kampf» streiten sich Balthasar Glättli und Elisabeth Schneider-Schneiter. Wer die besseren Argumente bringt, entscheiden Sie! Herr Glättli sollte vielleicht auch mal etwas genauer untersucht werden.....

Burma: Der Kampf der jungen Aktivisten gegen die MilitärsÜber fünfzig Personen sind der Brutalität der burmesischen Militärs seit dem Putsch zum Opfer gefallen. Doch die meist jungen Demonstranten lassen sich nicht einschüchtern. Eine Studentin erzählt von ihrem täglichen Kampf gegen die Schergen der Militärjunta.