Jogging-Boom während Corona – Im Windschatten von Adidas und Nike holen die kleinen Laufmarken auf

Vom Lauftrend profitieren Marktführern wie Adidas und Nike – aber auch viele kleinere Anbieter.

29.07.2021 20:00:00

Vom Lauftrend profitieren Marktführern wie Adidas und Nike – aber auch viele kleinere Anbieter.

Noch nie joggten so viele Menschen – schliesslich ging das trotz des Lockdowns immer. Davon profitieren nicht nur Riesen, sondern auch eine Schweizer Firma.

Publiziert heute um 14:11 Uhr1 Kommentar1Vom Lauftrend profitieren Marktführern wie Adidas und Nike – aber auch viele kleinere Anbieter: Zwei Jogger unterwegs.Foto: Felix Kästle/dpaAn Selbst- und Sendungsbewusstsein fehlt es nicht. Vor allem nicht bei den kleinen Herstellern. Eine «Revolution des Laufgefühls» verspricht On, Mizuno reklamiert einen «Meilenstein der Laufschuhentwicklung» für sich, und Saucony zelebriert sich feierlich: «Wir existieren, um den menschlichen Willen mit jedem Schritt, mit jedem Lauf, mit jeder Community zu stärken.» Auch Brooks ist Pathos nicht fremd: «Wir essen, atmen und dehnen fürs Laufen.»

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Joggen boomt – nicht nur, aber vor allem wegen Corona. Entsprechend ist der Markt für Runningschuhe und -bekleidung in Bewegung geraten; die Geschäfte der Hersteller und Händler laufen so prächtig wie noch nie. Die Pandemie schärfte das allgemeine Gesundheitsbewusstsein, und Individualsport war selbst in Zeiten des strengsten Lockdowns erlaubt, während Sportvereine und Fitnessstudios ihre Trainingsangebote einstellen mussten.

Die Leute laufen, um gesund und fit zu bleiben, aus Spass, um ihre Ausdauer zu trainieren und Stress abzubauen, sich einfach besser zu fühlen oder um Gewicht abzubauen.Laufen hingegen erfordert wenig Aufwand: Rein in entsprechende Schuhe, und los geht es, im Idealfall vor der eigenen Haustür. Die Leute laufen, um gesund und fit zu bleiben, aus Spass, um ihre Ausdauer zu trainieren und Stress abzubauen, sich einfach besser zu fühlen oder um Gewicht abzubauen. Und zwar in dieser Reihenfolge, wie eine Umfrage des Fachmagazins Runner’s World unter 10’500 Läuferinnen und Läufern ergab. Der Ehrgeiz, irgendwann wieder bei Wettkämpfen bessere Zeiten zu erzielen, rangiert im Motiv-Ranking erst auf Rang acht. headtopics.com

Neue Firmen fassen FussDas Running-Segment unterscheidet sich deutlich von anderen Sportartikel-Kategorien. Während etwa bei Fussballschuhen Nike und Adidas den Markt dominieren, können bei Laufschuhen auch kleinere Marken gut mitmischen, sagt Dietmar Brandl, Running-Experte beim Marktforschungsunternehmen NPD Group. Das gilt etwa für die Schweizer Firma On. Das 2010 gegründete Label ist in mehr als 50 Ländern und 6500 Fachgeschäften vertreten, 2019 stieg Roger Federer als Grossinvestor ein.

Die Schweizer Mountainbikerinnen feiern ihren Dreifach-Sieg ausgerüstet von der Laufsportmarke On.Foto: foto-net / Cor VosDer Anteil am globalen Laufsegment liegt On-Mitgründer Caspar Coppetti zufolge bei zehn Prozent. Doch damit ist das Unternehmen nicht zufrieden und will weiter wachsen. Dafür könnte sich On auch frisches Kapital im Zuge eines Börsengangs holen. Entsprechende Gerüchte reissen nicht ab.

Umsatzzahlen gibt On bislang nicht bekannt. Branchenbeobachter ziehen laut Bloomberg Parallelen zu Marken wie Brooks Running – ein Unternehmen von Berkshire Hathaway mit knapp 850 Millionen Dollar Umsatz im Jahr 2020. Im Vergleich zu Nike mit einem Jahresumsatz von 44,5 Milliarden Dollar ist das jedoch immer noch wenig.

Kleine Marken bedienen den Trend zum IndividualismusDie meisten kleinen und in vielen Fällen sogar winzigen Hersteller – zumindest gemessen an Nike und Adidas - werben mit funktionalen Details, die für Läufer aber unter Umständen wichtig sind. «Laufen wie auf Wolken» verspricht On der Kundschaft und wirbt mit angeblich besonderer Dämpfung und kräftigem Abstoss der Schuhe. Andere locken mit besonderer Zehenfreiheit im Schuh etwa, oder gar mit «Schwerelosigkeit am Fuss». headtopics.com

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Oftmals stecken neben wirklichen technischen Neuentwicklungen hinter den Verheissungen vor allem ein schickes Design und cleveres Marketing. Denn gekauft werden selbst Laufschuhe nicht ausschliesslich nach funktionalen Kriterien, sondern auch danach, was gerade als trendig gilt.

In den vergangenen Jahren fasste ein Running-Start-up nach dem anderen Fuss. Spezialisten wie Tracksmith oder Janji aus den USA, Savsky aus Dänemark oder Ashmeil aus London.Neue, kleine Marken kommen dem Trend zum Individualismus bei Läuferinnen und Läufern entgegen. Sie helfen angesichts der rasanten Zunahme des E-Commerce nach Einschätzung von Experten auch den stationären Fachhändlern. «Mit solchen Marken und mit der dazugehörigen Fachberatung können sie sich von den grossen Onlinehändlern und Handelsketten differenzieren», sagt Marktforscher Brandl. Hinzu kommt, dass die Läufergemeinde beim Einkauf nicht zuvorderst auf den Preis schaut und tendenziell immer mehr Geld für Laufschuhe ausgibt.

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Am 11. September 2001 sterben beim grössten Terroranschlag in der US-Geschichte 2996 Menschen. Was folgt sind 20 Jahre Krieg in Afghanistan, die im Debakel enden. Blick TV berichtet ab Freitagmittag 10. September durchgehend über jenen Tag, der die Welt veränderte.

Nach BAG-Ankündigung - So reagiert die Politik auf die verschobenen Corona-LockerungenDie Ankündigung von Gesundheitsminister Alain Berset, dass es vorerst mit weiteren Lockerungen nichts wird, sorgt für Ärger. Einige Politikerinnen und Politiker zeigen angesichts der heiklen Lage aber Verständnis. Heuchler Dieser Behörden sind nur Verlogen wie viele haben diese Schmarotzer von BR in den Ruin getrieben 'Heikle Phase' das ist einfach nur eine dumme Ausrede. Lockern, und zwar subito!

Anpassung von Corona-Massnahmen – BAG verzichtet auf weitere Lockerungen und fordert Testpflicht für GesundheitspersonalAlain Berset schätzt die aktuelle Lage trotz steigender Fallzahlen als gut ein. Das BAG empfiehlt den Kantonen dennoch «dringend» ein Testobligatorium für Ungeimpfte im Gesundheitswesen. Will man überhaupt ganz lockern? Ich glaube inzwischen, dass unsere Politiker Freude am Durchregieren gefunden haben. 😳 Würde mir als (Ab-) Schreiberling mal Gedanken drüber machen..... Der Witz ist, dass Corona nie mehr wieder weg gehen wird! Corona wird für immer bleiben, es ist allgegenwärtig! Wollen wir etwa für den Rest unseres Lebens Masken tragen oder was?!

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Coronavirus: Alle News zur aktuellen SituationCorona-Pandemie: Im Liveticker findest du alle aktuellen Informationen und Updates zur Coronavirus-Lage in der Schweiz und weltweit. Hat eigentlich irgendwo eine Journalistin oder ein Journalist mal nachgefragt, wieso es noch die Liste mit den besorgniserregenden Varianten gibt, wenn wir bei 98% Delta sind? Irgendwo? Oder vielleicht srfnews 20min Blickch? Was soll man noch zu watson sagen, einfach nur skandalös wie ihr Ivermectin ignoriert und somit aich Wissenschaft!

Corona in den Niederlanden und in Grossbritannien ausgebremst - BlickEin Wunder? Trotz totaler Öffnung nimmt die Zahl der Neuinfektionen in Grossbritannien deutlich ab. Auch die Niederlande als Hochinzidenzland atmen auf. ... lol ... und jetzt? Der Wahnsinn geht weiter! Lügen, Intrigen, Korruption, Bereicherung ... die Milliarden fliessen ... und hier in der Schweiz ... genau die gleiche Scheisse ... oder noch schlimmer mit dem Impfzwang ... Irrsinn! Blick bringt immer der gleiche scheiss. In zwei , drei Wochen ( wenn überhaupt) Schlagzeile Corona geht durch die Decke Sicher die neu eingeführten Lockdowns sind der Grund. 🤡🤡🤡

Grosse Erwartungen an Petkovic - Bordeaux frohlockt – und hofft auf bessere ZeitenBei GirondinsBordeaux herrschte am späteren Dienstagabend Aufbruchstimmung. Dass Vladimir Petkovic beim Ligue1-Klub als neuer Trainer bis 2024 unterschrieben hat, verbuchen die Verantwortlichen als Coup. nati_sfv_asf SFV srfsport srffussball nati_sfv_asf Bin gespannt wie lange Petkovic