Jankas Abschied am Lauberhorn - «Der Kreis schliesst sich perfekt»

15.01.2022 20:11:00

Carlo Janka nimmt am Lauberhorn Abschied vom Skizirkus und zeigt dabei auch Emotionen. #srfsport #srfski

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Carlo Janka nimmt am Lauberhorn Abschied vom Skizirkus und zeigt dabei auch Emotionen. srfsport srfski

Carlo Janka zeigte nach seiner Dernière immerhin spärliche Emotionen und nahm sympathisch Abschied vom Skizirkus.

Das Rennen lief für den 35-Jährigen auf der längsten Abfahrtspiste der Welt nicht so, wie er sich das erhofft hatte. Doch das geriet zur Nebensache. «Es war noch einmal herrlich, wie man es kennt am Lauberhorn. Viele Zuschauer, perfektes Wetter – der Kreis schliesst sich für mich.»

Passend zum Thema Berthods LobDes Lobes voll war SRF-Ski-Experte Marc Berthod. Geradlinigkeit, Ehrlichkeit und nicht zuletzt die diversen Siege hob Berthod hervor. «Ein riesengrosser Sportler nimmt heute Abschied vom Ski-Weltcup. Ich kann nur gratulieren zu deiner Karriere.» Berthod, der auf gemeinsame Zeiten mit Janka zurückblicken kann, verriet zudem, dass sein ehemaliger Teamkollege beim Pokerspiel meistens die Oberhand behalten hatte. «Man hat gewusst, dass er abwartet, aber er hat einen doch bezwungen.»

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Dank Sondererlaubnis - Kriechmayr darf am Lauberhorn schon am Freitag startenDank Sondergenehmigung: Vincent Kriechmayr darf trotz fehlenden Trainings beide Abfahrten von Wengen bestreiten. srfsport srfski Weltcup Lauberhorn Abfahrt Sein Training fehlt ja nicht. Es findet morgen um 9:44 Uhr statt 😇 Sehr gute faire Entscheidung zugunsten des Sports. Lauberhorn

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Bis dahin hatte sich der «Iceman» an seinem finalen Tag als professioneller Skifahrer wie fast immer unter Kontrolle gehabt. «Jetzt habt ihr mich doch noch», sagte Janka, als er sah, wie seine zweieinhalbjährige Tochter Ellie ihn im Zielraum von Wengen anfeuerte. Hat er recht? Wir hatten schönes Wetter, die beste Piste, super Stimmung, wunderbare Fans – und mit dem Sieger einen faden Beigeschmack. Das Rennen lief für den 35-Jährigen auf der längsten Abfahrtspiste der Welt nicht so, wie er sich das erhofft hatte. Nun ist es bereits offiziell: Edon Zhegrova verlässt den FC Basel per sofort und wechselt in die französische Ligue 1, wo er beim Spitzenclub OSC Lille im Anschluss an die medizinischen Tests am Freitag Nachmittag einen Vertrag über viereinhalb Jahre unterschrieben hat. Doch das geriet zur Nebensache. Weil er zu spät aus der Quarantäne kam und die Trainings verpasste. «Es war noch einmal herrlich, wie man es kennt am Lauberhorn. FIS-Renndirektor Markus Waldner erklärte am Abend in der Mannschaftsführersitzung jedoch, dass Kriechmayr aufgrund einer Jury-Entscheidung starten darf.

Viele Zuschauer, perfektes Wetter – der Kreis schliesst sich für mich. Es gibt die sportliche Komponente, und da kann ich nur sagen: Er ist super gefahren, ich freue mich für ihn, dass er das hinbrachte, er hatte wegen der Vorgeschichte ja auch Druck. Denn wenn Zhegrova spielte, dann gewann Rotblau fast immer – und verlor in der bisherigen Saison nie.» Passend zum Thema Berthods LobDes Lobes voll war SRF-Ski-Experte Marc Berthod. Geradlinigkeit, Ehrlichkeit und nicht zuletzt die diversen Siege hob Berthod hervor. Sie wollten Protest einlegen gegen die Starterlaubnis von Kriechmayr, konnten das aber nicht. «Ein riesengrosser Sportler nimmt heute Abschied vom Ski-Weltcup. Ich kann nur gratulieren zu deiner Karriere. Wir hätten aber noch am Samstag nach dem Rennen die Möglichkeit gehabt für einen Protest.01.

» Berthod, der auf gemeinsame Zeiten mit Janka zurückblicken kann, verriet zudem, dass sein ehemaliger Teamkollege beim Pokerspiel meistens die Oberhand behalten hatte. «Man hat gewusst, dass er abwartet, aber er hat einen doch bezwungen. Kriechmayr zu bestrafen, wäre ja auch das Dümmste gewesen, was wir hätten machen können.» Carlo Janka zu Gast im «sportpanorama» Box aufklappen Box zuklappen Bei Sascha Ruefer zieht der Obersaxener als Gast des «sportpanorama» am Sonntag ab 18:00 Uhr noch einmal Bilanz über seine Karriere. Nun liegen also alle Karten auf dem Tisch, für Janka beginnt ein neuer Lebensabschnitt abseits der Pisten. Wenn er gut fährt und gewinnt, hat er den Sieg verdient, er kann ja nichts für die Situation. «Das Ende ist ja immer auch ein Anfang», so der Bündner, der folgendermassen in Erinnerung bleiben will: «Als guter, fairer Sportler, der einigermassen gut Ski fahren kann und auch immer für einen Spass zu haben ist. Wir würden für jeden Fahrer so entscheiden, weil wir in sehr komplizierten Pandemie-Zeiten leben», erklärte der Südtiroler.

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