Interview mit Raphael Golta – «Das Armutsrisiko wird hoch bleiben»

«Wir wissen nicht, wann die wirtschaftliche Erholung die Ärmsten erreicht», sagt der Zürcher Sozialvorsteher Raphael Golta. (Abo)

25.07.2021 10:00:00

«Wir wissen nicht, wann die wirtschaftliche Erholung die Ärmsten erreicht», sagt der Zürcher Sozialvorsteher Raphael Golta. (Abo)

Der Vorsteher des Zürcher Sozialdepartements sieht für die Ärmsten noch keine Entspannung. Er will die Sozialhilfe vom Migrationsrecht trennen.

2 Kommentare2«Wir wissen nicht, wann die wirtschaftliche Erholung die Ärmsten erreicht», sagt der Zürcher Sozialvorsteher Raphael Golta.Foto: Urs JaudasHerr Golta, wen hat die Corona-Krise wirtschaftlich am stärksten getroffen?

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Eindeutig jene, die schon vor der Krise sozial sehr schwach abgesichert waren. Zum Beispiel Menschen, die in privaten Haushalten arbeiteten oder in der Gastronomie. Solche Jobs gingen in der Corona-Krise als erste verloren. Nicht alle hatten eine ausreichende Absicherung, zum Teil haben die Betroffenen nicht einmal eine Aufenthaltsberechtigung. Diese Menschen hatten schon vor der Krise zu kämpfen. Jetzt leben sie unter dem Existenzminimum.

Was kann das Sozialdepartement für sie tun?Da sind nicht nur wir, da sind alle Player im Land gefordert. Solange die Jobs nicht zurück sind, müssen wir für diese Menschen eine soziale Absicherung organisieren. Dabei haben wir in Zürich gerade eine sehr tiefe Zahl von Sozialhilfeempfängern. Und gleichzeitig stellen sich Hunderte Menschen jede Woche um kostenlose Lebensmittel an. Das ist eine paradoxe Situation. headtopics.com

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