Impfstoff-Lieferengpass - «Erhielten gestern nur Hälfte der bestellten Dosen»

Lieferengpass bei Pfizer/Biontech: Schweiz erhielt gestern nur halb so viele Impfdosen wie bestellt.

19.01.2021 16:39:00

Lieferengpass bei Pfizer/Biontech: Schweiz erhielt gestern nur halb so viele Impfdosen wie bestellt.

Die Experten des BAG informieren am Dienstag über die aktuelle Corona-Situation in der Schweiz. Die Medienkonferenz gibt es ab 14 Uhr live auf 20 Minuten.

Massnahmen an SchulenNebst einer Maskenpflicht, gibt es weitere Massnahmen, die an Schulen ergriffen werden könnten? Möglich wäre es weniger Schüler in einem Klassenzimmer zu unterrichten oder grössere Zimmer, damit sich die Schüler besser verteilen, so Masserey.

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Homeoffice-PflichtGibt es bereits erste Zahlen, wie die Mobilität beschränkt wurde? Dafür sei es noch zu früh, so Masserey.Ist eine Maskenpflicht an Primarschulen sinnvoll?Der Kanton Basel-Land hat dies am Dienstag eingeführt. Die Übertragung der Virus-Mutationen scheinen ansteckender zu sein. Das Tragen einer Maske schütze nur, wenn sie richtig getragen werde. Bei Kindern ist dies schwieriger, die Maske richtig anzubehalten. Man müsse es stetig prüfen und könne durch die unterschiedlichen Massnahmen in den Kantonen auch Erfahrungen sammeln. «Wird die Maske nicht richtig getragen, nützt sie nicht und man kann sie besser gleich weglassen», so Hauri.

Warum zahlt der Bund nicht auch präventive Tests?In Alters- und Pflegeheimen werden die Tests nicht vom Bund vergütet. Es könne nicht Aufgabe des Bundes sein, für Tests aufzukommen, die beispielsweise von Personen gemacht werden, die einen negativen Test für die Einreise in ein anderes Land benötigen. headtopics.com

Wie viele Testproben werden auf Mutationen überprüft?Bestehe ein Verdacht, eine Person könnte mit einer Mutation infiziert sein, ist es am Kantonsarzt, eine Sequenzierung der Probe zu verlangen. Wie viele Proben sequenziert werden, kann Masserey nicht sagen. Es können aber bis zu 30 Prozent sein.

Impfdosen-Verteilung bei KantonenDie Kantone sollen nun sämtliche vorhanden Dosen verimpfen, so Kronig. Die Verlangsamung der Lieferung bei Pfizer sollte nicht allzu grosse Auswirkungen auf dem Zeitplan der Impfstrategie haben. Man arbeite daran, regelmässige Lieferungen zu bekommen, so Kronig.

Werden die Grenzen wie im Frühling 2020 geschlossen?Die Grenzschliessungen gehören zu den Punkten, die man nun evaluiere, so Masserey.«Wir überlegen, ob Verbote bei Ein- und Ausreisen in andere Länder beschlossen werden sollen. Grenzschliessungen zu den Nachbarländern sind aktuell aber noch kein Thema.»

SkigebieteVolle Skigebiete am Wochenende machen Forderungen laut, dass sie ganz geschlossen werden sollten. Können die Schutzkonzepte überhaupt umgesetzt werden? «Wir sind sicher, dass die Skigebiete die Regeln einhalten und das auch kontrolliert wird», so Hauri. headtopics.com

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Es sei zudem schwierig abzuschätzen, welchen Effekt eine Schliessung der Skigebiete haben würde. Es sei auch an den Kantonen, nötigenfalls die Bewilligungen zurückzuziehen, fügt Masserey an.TeststrategieEs werden nun vermehrt Tests bei asymptomatischen Personen durchgeführt, so Hauri. An den Flughäfen oder bei der Einreise gebe es keine Tests, so Masserey. Man sei daran, Empfehlungen zu erarbeiten, so Masserey.

Fragerunde ist eröffnetWie viele Kantone haben bereits Impfungen verabreicht?, will eine Journalistin wissen. Laut Kronig wurden in allen Kantonen bereits Corona-Impfungen durchgeführt. Man warte noch auf die genauen Zahlen aus den Kantonen, die Zahl der 110'000 Geimpften beruhe auf einer Schätzung.

KantoneRudolf Hauri, Kantonsarzt Zug, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, übernimmt das Wort. Die Verteilung der Impfdosen wird von den Kantonen geregelt. Je mehr Personen geimpft werden können und je schneller, desto besser. Einen Lichtblick soll es im Frühjahr oder Sommer geben. Es soll aber keinen Impf-Wettbewerb zwischen den Kantonen geben, so Hauri.

Lieferung der ImpfdosenNora Kronig, Vizedirektorin, Leiterin Abteilung Internationales, Bundesamt für Gesundheit BAG, spricht nun über die Lieferung der Impfungen. Es habe einen Produktionsengpass bei Pfizer gegeben, so sei die Lieferung etwas kleiner ausgefallen. Das Volumen sei nur halb so gross ausgefallen, wie erwartet war. Bislang wurden insgesamt ungefähr 110'000 Impfungen wurden in der Schweiz verabreicht. Die genauen Zahlen folgen noch. headtopics.com

MutationenDie britische Variante habe sich in der Schweiz vermehrt ausgebreitet. Die südafrikanische Mutation habe sich noch nicht so stark ausgebreitet. 388 Fälle der Mutationen hat es bislang in der Schweiz, davon 13 der südafrikanischen. Das Ziel sei es, durch die Sequenzierung die Mutationen zu eruieren.

Epidemiologische LageVirginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle, Bundesamt für Gesundheit BAG, spricht als erste. «Die epidemiologische Lage ist weiterhin beunruhigend.» Der R-Wert liege bei vielen Kantonen immer noch bei 1 oder mehr. Schweizweit liegt der durchschnittliche R-Wert bei 0,81. «Die insgesamt wieder leicht zurückgehenden Zahlen beruhigen uns jedoch etwas.»

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Medienkonferenz beginntDie Anwesenden begrüssen zur heutigen Medienkonferenz.TeilnehmerAm Dienstagnachmittag um 14 Uhr findet in Bern eine Konferenz mit Experten des Bundes statt. Mit dabei sind:- Nora Kronig, Vizedirektorin, Leiterin Abteilung Internationales, Bundesamt für Gesundheit BAG

- Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle, Bundesamt für Gesundheit BAG- Rudolf Hauri, Kantonsarzt Zug, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte- Valérie Donzel, Leiterin Ressort Regional- und Raumordnungspolitik, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

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Lügen uber Lügen! Warum werden die Experten überhaupt gefragt? Gibt doch andere... Das BAG tut weh, steuergeld adé Schmeisst diese'Experten' schnellsten raus! Dieses Geld kann man besser Anlegen! Dieses Chaos das da angerichtet wurde kann nicht mehr gut gemacht werden... Krass!... Bitte bitte, liebes Virus, muttier noch ein Bisschen schneller!

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Natürlich werden sie mit Händen und Füssen weiterhin die Impfung empfehlen obwohl es jetzt sinnlos ist, da es gegen mutierten Covid-19 nicht wirksam ist.