Impf-Reihenfolge – Jugendliche drohen als Letzte von Lockerungen zu profitieren

Geimpfte Personen könnten im Sommer von Vorzügen profitieren – so sieht es der Bund vor. Jugendliche und junge Erwachsene, die besonders unter den Corona-Massnahmen leiden, fürchten Nachteile.

28.02.2021 15:19:00

Geimpfte Personen könnten im Sommer von Vorzügen profitieren – so sieht es der Bund vor. Jugendliche und junge Erwachsene, die besonders unter den Corona-Massnahmen leiden, fürchten Nachteile.

Geimpfte Personen könnten im Sommer von Vorzügen profitieren – so sieht es der Bund vor. Jugendliche und junge Erwachsene, die besonders unter den Corona-Massnahmen leiden, fürchten Nachteile.

43 KommentareZugang nur für geimpfte Personen? Der Bund sieht ab Sommer Vorzüge für Geimpfte vor.TAMEDIA AGWeil Jugendliche und junge Erwachsene länger auf eine Impfung warten müssen, könnten sie als Letzte von diesen Vorzügen profitieren.

TAMEDIA AG1 / 2Zuerst werden Risikogruppen und ältere Menschen geimpft. So sieht es die Impfstrategie vor. Nun befürchten Jugendliche und junge Erwachsene Nachteile – obwohl sie besonders unter den Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus leiden. Wie die

«NZZ am Sonntag»(Bezahlartikel) schreibt, drohen sie als Letzte von Corona-Lockerungen zu profitieren.Im Sommer könnten geimpfte Personen von Vorzügen profitieren – so sieht es der Bund vor. Weil es noch eine ganze Weile dauern dürfte, bis die Jungen mit Impfen an der Reihe sind, könnten sie länger auf diese Vorzüge warten müssen. headtopics.com

Jungparteien haben kein VerständnisSo sieht etwa die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich beim Impfen eine Abstufung nach Alter vor. Laut Bericht diskutiert die Eidgenössische Kommission für Impffragen derzeit mit dem Bund über eine Anpassung der Empfehlungen. Eine Abstufung bei den unter 65-Jährigen könnte die Impfzentren entlasten.

Dafür haben die Jungparteien kein Verständnis. Es wäre prekär, wenn die Jungen als Letzte wieder Festivals besuchen und in die Ferien reisen dürften, sagt Sarah Bünter von der Jungen Mitte. Die Jungen sollten nicht als «Bürger zweiter Klasse» behandelt werden, meint die Junge SVP. Und: «Wenn die Jungen die Regeln nicht verstehen, werden sie darauf pfeifen», heisst es bei den Jungfreisinnigen.

Sollte es zu Benachteiligungen kommen, dann bloss für ein paar Wochen. Sobald eine genügend hohe Durchimpfung erreicht sei, erübrige sich eine Unterscheidung, schreibt der Bund.sclPubliziert heute um 10:00 Uhr43 KommentareKarlivor 55 Minuten

Und wir Eltern, dürfen wir auch noch ein bisschen jammern? Bis zur 5. Klasse gehen unsere Kinder ohne Schutzkonzepte gegen Aerosole zur Schule, in geschlossene Räume mit 20 anderen. Die Kinder schleppen das Virus dann nach Hause und stecken uns an. Wir sind meist auch keine 20ig mehr und liegen dann wenn es uns erwischt oft ein paar Wochen flach. Die Arbeit muss trotzdem noch getan werden. LongCovid hin oder her. Wir dürfen zudem seit Wochen niemanden mehr treffen, wegen der 5er Regel. Die Kinder dürfen noch mit 1 Gspändli spielen, dann ist das Haus voll. Es ist echt schwer. headtopics.com

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Bundesrat_CH Solche Scheiss-Privilegien könnt ihr bringen, wenn ihr endlich in der Lage seid, die Impfungen für alle sicherzustellen! Vorher ist es reine Diskriminierung Schaut mal in die Verfassung!