Illegale Corona-Demo in Bern – Wasserwerfer, Reizgas, Gummischrot: Polizei greift durch

Wasserwerfer, Reizgas, Gummischrot: Die Polizei versucht, die Demo von Massnahmen-Gegner:innen in Bern aufzulösen.

23.09.2021 22:56:00

Wasserwerfer, Reizgas, Gummischrot: Die Polizei versucht, die Demo von Massnahmen-Gegner:innen in Bern aufzulösen.

Mit einem massiven Aufgebot konnte die Polizei einen Umzug durch die Berner Altstadt zwar nicht verhindern, mittlerweile aber ausbremsen.

Demo löst sich aufDass die Polizei letztlich härter durchgegriffen hat, scheint sich auszuzahlen: In alle Richtungen strömen Menschen, die sich zuvor an der Kundgebung beteiligt hatten, davon.21:50 Uhr21:39 UhrPolizei will Demonstrierende zurückdrängen

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Neben dem Wasserwerfer setzt die Polizei nun auch Reizgas und Gummischrot ein im Versuch, die Kundgebungsteilnehmenden in Richtung Bahnhof zurückzudrängen. Die Kapo greift rigoroser durch, packt die Demonstrierende auch mal hart an. Einzelne Personen scheinen sich weh getan zu haben und werden von ihren Kameradinnen und Kameraden betreut.

Video: Stefan Schnyder21:36 UhrDusche für die DemonstrierendenImmer wieder lösen sich Demonstrierende aus der Menge und legen Blumen und rote Grabkerzen vor den Wasserwerfer. Diese reagiert mit Wasserregen. Die Menge zieht sich, nass geduscht, zurück. Dann beginnt das Spiel wieder von vorne, ein paar legen Blumen hin, die Menge nähert sich wieder der Polizei, diese antwortet nach einer Weile mit Wasserregen. Zwei, drei Bierdosen werden Richtung Polizei geworfen, und einer zündet einen Böller. headtopics.com

Video: Jürg Spori21:22 UhrNun kommt der WasserwerferIn der Bundesgasse setzt die Polizei nun auch den Wasserwerfer ein, um die Demonstrierenden am Weiterkommen zu hindern. Vereinzelte Teilnehmer lassen sich davon nicht abschrecken, nähern sich provokativ der Polizeilinie und legen Blumen vor deren Füsse.

Video: Stefan Schnyder21:17 UhrSplittergruppen bilden sichWährend eine Gruppe Demonstrierender sich in Richtung Hirschengraben aufmacht, versucht eine andere, via Bundesgasse zum Bundesplatz vorzudringen. Doch auch diese wird von der Polizei gestoppt.

Auch seitlich der Bundesterrasse wurden Absperrungen eingerichtet.Foto: Sarah Buser20:47 UhrZurück am AusgangsortAuf dem Bahnhofplatz, unter dem Baldachin, wird die Stimmung ausgelassen. Ein Trommler und ein Dudelsack-Spieler liefern laute Musik, die Menge jubelt und einige tanzen dazu. Die Polizei lässt sie gewähren.

20:43 Uhr20:41 UhrKein Durchkommen Richtung BundesplatzDer Demonstrationszug will sich dennoch vom Waisenhausplatz aus Richtung Bundesplatz begeben, doch dort stehen die Einsatzkräfte in einer Reihe, weshalb die Menge wieder zum Bahnhof abbiegt. Der Einsatz der Polizei wird mit weiteren Buhrufen quittiert. headtopics.com

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20:28 UhrEingekesselt am KornhausplatzDie Lage hat sich wieder etwas abgekühlt. Die mittlerweile schätzungsweise 500 Demonstrierenden verbleiben nun auf dem Kornhausplatz – in die untere Altstadt gibts kein Durchkommen. Skandiert wird «Mir häbe zäme!» und immer wieder «Liberté! Liberté!».

Eine kleine Gruppe möchte Richtung Zytglogge. Die Polizei ruft ihr per Megafon entgegen, dass es Richtung Bundesplatz kein Durchkommen gebe. Sie fordert sie dazu auf, zum Bahnhof zurückzugehen.20:20 Uhr20:18 UhrPolizei setzt Gummischrot einDie Stimmung wird zusehends aggressiver, als die Polizei beim Kornhausplatz den Weg in die Altstadt abriegelt. Auch Gummischrot wird eingesetzt. Die Menge ist aufgebracht. Es fliegen zum Teil Bierbecher durch die Luft.

Video: Jürg Spori20:15 UhrBlumen werden verteiltViele Kundgebungsteilnehmende halten Blumen in den Händen, wie es in einem Aufruf empfohlen worden war. Ein paar Demonstrantinnen verteilen ebensolche Blumen an Gäste auf Restaurantterrassen und die Polizei.

Etwas unschöner eine Aktion in der Rathausgasse: Laute Knalle lassen auf das Zünden von Feuerwerkskörpern schliessen – doch sofort ertönen Buhrufe aus dem Demo-Umzug.20:06 UhrSperre auch am ZytgloggeDie Ordnungshüter postieren sich nun auf dem Kornhausplatz beim Zytglogge, um sich den Demonstrierenden in den Weg zu stellen und ein Weiterkommen in die Untere Altstadt zu verhindern. Mit Erfolg: Nach vergeblichen Versuchen, an der Polizei vorbeizukommen, biegt das Kundgebungsfeld in Richtung Kornhausbrücke ab. headtopics.com

19:59 UhrPolizeisperre zeigt WirkungDie Spitze des Umzugs wollte sich in Richtung Bundesplatz begeben, doch diesen schirmt die Polizei ab. Das Feld teilt sich: Einige marschieren weiter in Richtung Untere Altstadt, andere tanzen zu den Klängen von Dudelsack und Pauken auf dem Bärenplatz.

19:52 UhrDemo setzt sich in BewegungDie Demonstrantinnen und Demonstranten machen sich nun langsam auf in die Spitalgasse in Richtung Bärenplatz. «Friede, Freiheit, das Volk ist souverän», wird nun gerufen, ein paar wenige Glocken sind zu hören. Eigentlich hatte die Stadt einen solchen Umzug verhindern wollen.

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19:40 UhrMenschenmenge wächstGemäss Aufruf war die Versammlung auf 19.30 Uhr angesetzt. Mittlerweile haben sich schätzungsweise 200 bis 300 Personen auf dem Berner Bahnhofplatz eingefunden – (noch) nicht zu vergleichen mit den Kundgebungen der letzten Woche. Mit Pfiffen und den bekannten «Liberté!»-Rufen machen die Protestierenden lautstark auf sich aufmerksam. Dann nehmen sie sich bei der Hand und formen einen grossen Kreis.

Video: Jürg Spori19:26 UhrGrüppchenbildungenEs bilden sich jetzt auf dem Bahnhofplatz vereinzelte kleine Gruppen von Demonstrierenden. Diese werden sogleich von Polizeigrenadieren umringt und danach kontrolliert.19:24 UhrErste AnhaltungVereinzelt haben sich Massnahmegegnerinnnen und -gegner auf dem Bahnhofplatz versammelt. Kurze Aufregung um 19 Uhr: Eine Frau wehrt sich vehement gehen eine Kontrolle. Als die Polizisten sie in Handschellen abführen, schreit sie minutenlang etwas gar theatralisch. Danach kehrt wieder Pendleralltag zurück auf dem Bahnhofplatz.

Foto: mib18:53 UhrAm Bahnhofplatz noch ruhigDie Polizeipräsenz ist markant höher als bei vorherigen Demos. Es stehen bereits 45 Minuten vor dem offiziellen Beginn der Kundgebung acht Kastenwagen am Bahnhofplatz. Massnahmengegnerinnen und -gegner sind dagegen noch keine auszumachen. Doch der Platz ist gut gefüllt – mit Pendlerinnen und Pendlern sowie Leuten, die für den Covid-Test bei einem blauen Zelt vor der Heiliggeistkirche anstehen.

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Im Jahr 2017 wurde im Irak der Kampf gegen den IS offiziell für beendet erklärt. Aber die Terrororganisation ist nicht verschwunden – «NZZ Format» besucht Betroffene und begleitet eine irakische Spezialeinheit bei einem Einsatz gegen IS-Schläferzellen.

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