Idee für Elternzeit erleidet in Zug Schiffbruch | zentralplus

27.01.2022 23:59:00

18 Wochen bezahlte Auszeit für Vater und Mutter: Das Konzept der Elternzeit hat seit dem Ja zum Vaterschaftsurlaub neuen Auftrieb erhalten. In Zug

Elternzeit, Vaterschaftsurlaub

18 Wochen bezahlte Auszeit für Vater und Mutter: Das Konzept der Elternzeit hat seit dem Ja zum Vaterschaftsurlaub neuen Auftrieb erhalten. In Zug erstickt der Kantonsrat die Diskussion bereits im Keim. AlternativeZG

18 Wochen bezahlte Auszeit für Vater und Mutter: Das Konzept der Elternzeit hat seit dem Ja zum Vaterschaftsurlaub neuen Auftrieb erhalten. In Zug

RedaktionJacqueline LippEin Tag Urlaub für frischgebackene Papis: Das war in der Schweiz lange Zeit Usus. Seit Anfang 2021 können Väter nach der Geburt des Nachwuchses bekanntlich zwei Wochen bezahlten Urlaub beziehen. Mütter haben Anrecht auf 14 Wochen. Einen Schritt weiter geht das Konzept der Elternzeit, das mehrere europäische Länder kennen: In diesem Konzept haben Väter und Mütter gleichermassen Anspruch auf eine längere Auszeit.

Ein Weg, den die Alternative – die Grünen (ALG) auch im Kanton Zug gehen will (). «Mit je 18 Wochen bezahlter Elternzeit für Mütter und Väter erhalten alle einen optimalen Start ins gemeinsame Familienleben», begründete die Partei in einer entsprechenden Motion. «Gleichzeitig leistet das Modell einen Beitrag zur Gleichstellung von Mann und Frau.» 

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erstickt der Kantonsrat die Diskussion bereits im Keim.zentralplus berichtete ).zentralplus berichtete ).andere Mediengattungen behandelt zu werden.

Redaktion Jacqueline Lipp Ein Tag Urlaub für frischgebackene Papis: Das war in der Schweiz lange Zeit Usus. Seit Anfang 2021 können Väter nach der Geburt des Nachwuchses bekanntlich zwei Wochen bezahlten Urlaub beziehen. Durch die Erhöhung des Trassees stellt der Kanton Zug eine sichere Durchfahrtshöhe unter der Unterführung sicher. Mütter haben Anrecht auf 14 Wochen. Die Arbeiten an der Unterführung ermöglichen dem Kanton Zug zudem die Sanierung der Grundwasserwanne der SBB-Unterführung. Einen Schritt weiter geht das Konzept der Elternzeit, das mehrere europäische Länder kennen: In diesem Konzept haben Väter und Mütter gleichermassen Anspruch auf eine längere Auszeit. Auch diese befinde sich in einem schlechten Zustand. Ein Weg, den die Alternative – die Grünen (ALG) auch im Kanton Zug gehen will ( ). Aber auch, weil es unsere Leserinnen etwas angeht, was wir davon halten, vom Bund möglicherweise Geld zu bekommen.

«Mit je 18 Wochen bezahlter Elternzeit für Mütter und Väter erhalten alle einen optimalen Start ins gemeinsame Familienleben», begründete die Partei in einer entsprechenden Motion. Baustart am 7. Baustart am 7. «Gleichzeitig leistet das Modell einen Beitrag zur Gleichstellung von Mann und Frau.»  Zug soll keine Elternzeit-Insel bilden Doch daraus wird nichts. Februar im Gebiet Kollermühle die Bagger auf. Die Idee scheiterte in Zug schon, bevor die Regierung überhaupt Stellung nehmen und Details zu möglichen Umsetzungen liefern konnte. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im Herbst 2023. Eine Mehrheit aus FDP-, SVP- und Mitte-Fraktion lehnte am Donnerstag die Überweisung ab. Die Erschliessung der Baustelle erfolgt ab der Kantonsstrasse, was zu Verzögerungen im Verkehrsfluss führen kann. Zum Beispiel das Luzerner Lokalfernsehen «Tele 1»: Zusammen mit Corona-Hilfsgeldern erhielt der zu CH Media gehörende Kanal letztes Jahr 4,5 Millionen Franken.

Zur Einordnung: In der Regel werden die meisten Vorstösse stillschweigend überwiesen, andernfalls braucht es eine Zweidrittelsmehrheit dagegen. Doch wieso dieser Widerstand, zumal in einem Kanton, der als florierender Wirtschaftsstandort gilt und für gutverdienende Arbeitnehmer stets attraktiv sein will? «Noch bevor der Vaterschaftsurlaub richtig umgesetzt ist, will man schon darüber hinausschiessen. Damit stellt der Kanton eine sichere und unabhängige Route für die Velofahrerinnen sicher ( ). Damit stellt der Kanton eine sichere und unabhängige Route für die Velofahrerinnen sicher ( ).» Tom Magnusson, FDP-Kantonsrat Auslöser war ein Antrag von Tom Magnusson (FDP). «Ich unterstütze persönlich das Konzept der Elternzeit. Auch das führt also zu Einschränkungen im Verkehr. Aber ich will nicht, dass der Kanton Zug hier eine einsame Insel bildet. Der Umbau des Knotens Kollermühle mit dem Totalersatz des Belags, der Erneuerung der Werkleitungen, der Beleuchtung und der Lichtsignalanlage wird ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen führen. Dies ist – mit Verlaub – Mumpitz.

» Um einen kantonalen Flickenteppich zu verhindern, müsste das Anliegen auf Bundesebene geprüft werden. Auch der Vekehrsknoten Kollermühle ist von den Arbeiten betroffen. Selber Ansicht waren SVP und die Mitte. Zudem führte Magnusson praktische Bedenken ins Feld. Dadurch können aber die Zufahrten von der Chamer­strasse in die Choller- und Sagistrasse jeweils entweder nur von Osten (aus der Stadt Zug) oder Westen (aus Richtung Cham und dem Autobahnanschluss Zug) erfolgen. Dadurch können aber die Zufahrten von der Chamer­strasse in die Choller- und Sagistrasse jeweils entweder nur von Osten (aus der Stadt Zug) oder Westen (aus Richtung Cham und dem Autobahnanschluss Zug) erfolgen. Die Motion lasse offen, ob die Elternzeit nur für in Zug wohnhafte Personen gelten würde oder für alle, die im Kanton Zug arbeiten oder aber für Zuger Unternehmen. Und nicht zuletzt zweifelt Magnusson am Zeitpunkt: «Noch bevor der Vaterschaftsurlaub richtig umgesetzt ist, will man schon darüber hinausschiessen. Da die Durchführung der Bauarbeiten witterungsabhängig ist, kann der Kanton Verschiebungen nicht ausschliessen. Ein solcher Fördermechanismus für Medien hat sich in skandinavischen Ländern bestens bewährt und zeigt eine positive Wirkung.

» Selbst wirtschaftspolitische Argumente laufen ins Leere Vergeblich versuchte Luzian Franzini (ALG) die bürgerliche Ratsmehrheit davon zu überzeugen, die Debatte nicht von vornherein abzuklemmen. Über die genauen Bautermine informiert das kantonale Tiefbauamt darum frühzeitig. Studien, besonders aus skandinavischen Ländern, würden positive Effekte auf den Arbeitsmarkt und die Steuereinnahmen belegen. Der Kanton empfiehlt zudem, sich auf der Webseite des Tiefbauamts zu den entsprechenden Hinweisen zu informieren. Für Franzini ein Argument, das gerade im Hinblick auf die OECD-Mindeststeuer zusätzliche Aktualität erfährt. Dass Zug zur einsamen Insel verkommen könnte, konterte der Politiker mit dem Verweis auf mehrere andere Kantone, in denen Elternzeit-Initiativen hängig sind. zentralplus fragt Was hältst du vom Elternzeit-Modell? Super Sache, das wäre längst überfällig. Journalismus zählt zu den unattraktiveren Jobs.

36% 18 Wochen pro Elternteil sind unnötig und viel zu teuer. 52% Wichtig ist vor allem eine national einheitliche Lösung. 12% .