Hunderte Opfer – Hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. pädophile Priester gedeckt?

«Interesse an Opfern war bei Ratzinger nicht erkennbar»: Laut Gutachtern deckte Papst Benedikt XVI. pädophile Priester.

20.01.2022 14:49:00

«Interesse an Opfern war bei Ratzinger nicht erkennbar»: Laut Gutachtern deckte Papst Benedikt XVI. pädophile Priester.

Hat der emeritierte Papst Benedikt XVI. pädophile Priester gedeckt? Joseph Ratzinger bestreitet das. Ein neues Missbrauchsgutachten kommt zu einem anderen Schluss.

ReutersZu diesem Schluss kommt ein Missbrauchsgutachten des Erzbistums München und Freising.ReutersDas Ausmass von sexuellen Missbräuchen in der katholischen Kirche kam erst in den letzten Jahren ans Licht.Reuters/Gustavo GrafDer Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche geht in eine neue Phase.

Ein Gutachten des Bistums München und Freising belastet den ehemaligen Papst schwer.So soll Joseph Ratzinger in vier Fällen nichts gegen die des Missbrauchs beschuldigten Kleriker unternommen haben.Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist in einem neuen Gutachten zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum München und Freising schwer belastet worden. Benedikt habe als damaliger Münchner Erzbischof Joseph Ratzinger in vier Fällen nichts gegen des Missbrauchs beschuldigte Kleriker unternommen, teilten die Gutachter am Donnerstag in München mit. In einer Stellungnahme bestritt Benedikt demnach seine Verantwortung «strikt», die Gutachter halten dies aber nicht für glaubwürdig, wie Rechtsanwalt Martin Pusch sagte.

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Waaas...die Kirche missbrsucht Kinder und verdeckt das? Und alle Staaten tollerieren das weiterhin? Sagt mal...wie viele Menschen sind in den letzten 2022 Jahre dank den Religionen ermordet, verfolgt, in Lager gesteckt und systematisch ausgegrenzt worden? 'Gottes Plan' ne? diese pfaffen sollte man alle abschaffen

💩 Klar... sonst hätte er sich ja selbst verraten müssen.. 😅 In einem Zwischentitel steht 'Franziskus' statt 'Benedikt'.

Gutachten zu sexuellem Missbrauch belastet Papst Benedikt schwerEin in Deutschland vorgestelltes Gutachten lastet dem emeritierten Papst Benedikt XVI. in vier Fällen Fehlverhalten im Umgang mit sexuellem Missbrauch während …

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Der ehemalige Papst Benedikt soll in mehreren Missbrauchsfällen nichts gegen die Verantwortlichen unternommen haben. Reuters Zu diesem Schluss kommt ein Missbrauchsgutachten des Erzbistums München und Freising. Reuters Das Ausmass von sexuellen Missbräuchen in der katholischen Kirche kam erst in den letzten Jahren ans Licht. Reuters/Gustavo Graf Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche geht in eine neue Phase. Ein Gutachten des Bistums München und Freising belastet den ehemaligen Papst schwer. So soll Joseph Ratzinger in vier Fällen nichts gegen die des Missbrauchs beschuldigten Kleriker unternommen haben. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist in einem neuen Gutachten zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum München und Freising schwer belastet worden. Benedikt habe als damaliger Münchner Erzbischof Joseph Ratzinger in vier Fällen nichts gegen des Missbrauchs beschuldigte Kleriker unternommen, teilten die Gutachter am Donnerstag in München mit. In einer Stellungnahme bestritt Benedikt demnach seine Verantwortung «strikt», die Gutachter halten dies aber nicht für glaubwürdig, wie Rechtsanwalt Martin Pusch sagte. Fransiskus hat «Kein Interesse an Missbrauchsopfern» In zwei der Fälle, bei denen die Gutachter ein Fehlverhalten des damaligen Münchner Erzbischofs sehen, sei es um Kleriker gegangen, denen mehrere begangene und auch von staatlichen Gerichten attestierte Missbrauchstaten vorzuwerfen seien. Beide Priester seien in der Seelsorge tätig geblieben, kirchenrechtlich sei nichts unternommen worden. Ein Interesse an den Missbrauchsopfern sei bei Ratzinger «nicht erkennbar» gewesen. Die Gutachter sind mittlerweile auch überzeugt, dass Ratzinger Kenntnis von der Vorgeschichte des Priesters Peter H. hatte, der 1980 aus dem Bistum Essen nach München kam. H. war als Pädophiler verurteilt und beging später im Erzbistum München weitere Missbrauchstaten. Allein dieser Fall macht 370 Seiten des insgesamt mehr als 1700 Seiten starken, vom heutigen Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx, in Auftrag gegebenen Gutachtens aus. Marx, einem engen Vertrauten von Papst Franziskus, wirft das Gutachten Fehlverhalten im Umgang mit zwei Verdachtsfällen von sexuellem Missbrauch vor. Es gehe dabei um Meldungen an die Glaubenskongregation in Rom. Erzbischof glänzt mit Abwesenheit Kardinal Reinhard Marx nahm nicht an der Vorstellung des lange erwarteten Gutachtens teil. «Er hat sich entschieden, dieser Einladung nicht zu folgen», sagte die Anwältin Marion Westpfahl. «Wir bedauern sein Fernbleiben ausserordentlich.» Marx hat für den Nachmittag eine Stellungnahme angekündigt. Marx ist ein enger Vertrauter von Papst Franziskus, der im vorigen Jahr seinen angebotenen Rücktritt abgelehnt hatte. My 20 Minuten Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben! (