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Grenzgänger: Im Tessin ist der Anteil am höchsten

Die Zahl der Grenzgänger hat in der #Schweiz im Jahr 2020 weiter zugenommen: Am grössten ist der Anteil im Kanton #Tessin. Ein Bericht von @AndriRostetter. @NZZSchweiz

24.06.2021 17:41:00

Die Zahl der Grenzgänger hat in der Schweiz im Jahr 2020 weiter zugenommen: Am grössten ist der Anteil im Kanton Tessin . Ein Bericht von AndriRostetter. NZZ Schweiz

Die Zahl der Grenzgänger hat auch im Corona-Jahr 2020 weiter zugenommen. Ende des vergangenen Jahres arbeiteten 343 000 Grenzgängerinnen und Grenzgänger in der Schweiz , mehr als doppelt so viele als vor 25 Jahren. Am grössten ist der Anteil im Kanton Tessin .

Annick Ramp / NZZDie Grenzgänger in der Schweiz – das ist eine Geschichte des Wachstums. Seit 1996 erhebt das Bundesamt für Statistik (BfS) die Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Zu Beginn dieses Zeitraums arbeiteten 141 000 Personen in der Schweiz, die ihren Wohnsitz im Ausland haben. Heute sind es 344 000, mehr als doppelt so viele.

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Die Summe läge heute wohl noch höher, hätte die Corona-Krise diese Entwicklung nicht gebremst. Von Ende 2019 bis Ende 2020 stieg die Zahl deutlich langsamer als in den Vorjahren – aber sie nahm weiter zu. Der letzte Rückgang liegt damit bald drei Jahre zurück. Im dritten Quartal 2018 nahm die Zahl der Grenzgänger erstmals nach 20 Jahren ab. Eine Erklärung war damals die gute wirtschaftliche Situation in den Nachbarländern. Die Arbeitslosenquote in der EU erreichte den tiefsten Stand nach der Finanzkrise von 2008. Das senkte den Druck für Arbeitnehmende im Grenzgebiet, in der Schweiz eine Arbeit zu suchen.

Die neuesten Zahlen publizierte das BfS bereits im Mai. In einer neuen Publikation geht das Amt nun detailliert auf die Hintergründe des Wachstums ein, insbesondere die schrittweise Öffnung des Arbeitsmarktes im Zuge der Einführung der Personenfreizügigkeit. Seit Juni 2002 müssen Grenzgängerinnen und Grenzgänger nicht mehr täglich in ihr Wohnsitzland zurückkehren, sondern nur noch wöchentlich. 2004 wurden der Inländervorrang und die Lohnkontrolle abgeschafft. Damit war der Zugang zum Arbeitsmarkt vollständig liberalisiert. 2007 wurden schliesslich die Grenzzonen für EU- und Efta-Staatsangehörige aufgehoben. Damit konnten sie überall in ihren Ländern wohnen und in der ganzen Schweiz arbeiten. headtopics.com

Diese Änderung spiegelt auch die heutige Statistik. Zwar stammten Ende 2020 fast alle Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus den Nachbarstaaten, davon allein 55 Prozent aus Frankreich, vor Italien (23 Prozent) und Deutschland (18 Prozent). Österreich und Liechtenstein zusammen machen weniger als 3 Prozent aus, die übrigen 0,7 Prozent stammen hauptsächlich aus Polen, der Slowakei und Ungarn. Aber auch aus dem Vereinigten Königreich und aus Spanien pendeln Beschäftigte in die Schweiz zur Arbeit.

Basel als Spitzenreiter abgelöstTrotz der Öffnung des Arbeitsmarktes konzentriert sich das Wachstum auf die Grenzregionen; Ende 2020 arbeiteten über 98 Prozent der Grenzgänger in einem Grenzkanton. Gemessen an den absoluten Zahlen, steht Genf mit über 90 000 Grenzgängerinnen und Grenzgängern an der Spitze. Betrachtet man den Anteil an der Gesamtbeschäftigung, ergibt sich ein anderes Bild: Im Tessin haben 29 Prozent aller Beschäftigten ihren Wohnsitz im Ausland. Im Kanton Genf liegt der Anteil bei 24 Prozent.

Jährliche GrenzgängerBundesamt für StatistikNZZ / joe.Vor 25 Jahren präsentierte sich noch ein anderes Bild. Damals arbeiteten 29 Prozent aller Grenzgänger in den beiden Basel, 20 Prozent im Tessin und 19 Prozent im Kanton Genf. Dieses Verhältnis änderte sich erst mit der Öffnung des Arbeitsmarktes.

Die Grenzgänger sind allerdings ein stark regionales Phänomen geblieben. Heute findet man vor allem im Tessin Gemeinden mit sehr hohen Anteilen an Grenzgängern; Spitzenreiter sind Monteggio (70 Prozent), Stabio (68 Prozent) und Novazzano (63 Prozent). Aber auch in anderen Kantonen gibt es Gemeinden, die stark von Grenzpendlern geprägt sind, etwa in der Waadt (Ballaigues, 56 Prozent), im Jura (Boncourt, 51 Prozent) oder im Aargau (Sisseln, 50 Prozent). headtopics.com

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Starke regionale UnterschiedeDie Personenfreizügigkeit hat sich auch auf die Bedeutung der Grenzgänger für die einzelnen Branchen ausgewirkt. Verglichen mit den inländischen Erwerbstätigen, sind Grenzgänger zwar nach wie vor überdurchschnittlich häufig in der Industrie tätig. Im 4. Quartal 2020 arbeiteten knapp 21 Prozent aller inländischen Arbeitskräfte im sekundären Sektor, von den Grenzgängerinnen und Grenzgängern waren es über 32 Prozent.

In welchen Branchen sie tätig sind, hängt stark von der Region ab. In den Kantonen Aargau und Basel-Stadt spielen die chemische und die pharmazeutische Industrie eine grosse Rolle, in Neuenburg und im Jura die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und Uhren.

Der Dienstleistungssektor hat aber bei den Grenzgängern massiv an Bedeutung gewonnen, auch wenn der Anteil bei den inländischen Arbeitskräften mit 77 Prozent immer noch deutlich höher liegt. Ende 2020 arbeiteten 67 Prozent aller Grenzgängerinnen und Grenzgänger im tertiären Sektor. Eine starke Rolle spielt der Bereich «Handel, Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen» (14%), der damit noch vor dem Gesundheits- und Sozialwesen (10%) liegt.

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